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Neue Gespenster – 38. Erzählung

Samuel Christoph Wagener
Neue Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit
Erster Teil

Achtunddreißigste Erzählung

Ein Verstorbener zieht als hannoverischer Musketier auf die Wache.

Noch verbürgt Herr Kuhls in Stolzenau, der Einsender der beiden vorigen Erzählungen, die Glaubwürdigkeit der Versicherung eines ihm wohlbekannten wahrheitsliebenden Mannes, der, als er im Kurhannoverischen sechsten Infanterie-Regiment diente, Augenzeuge von folgender Tatsache war:

Ein Korporal des genannten Regiments, und zwar von der Kompanie des Herrn Hauptmanns von Spiegel, stand um das Jahr 1775 zu Hoya an der Weser in Garnison, als ihm ein fünfjähriger Sohn starb. Wenigstens war dieses Kind einem Toten völlig gleich; auch wurde es so behandelt. Als man dasselbe am dritten Tag beerdigen wollte, erwachte es noch eben zur guten Zeit. Es erholte sich bald unter der hilfreichen und pflegenden Hand des Arztes und der Eltern, wurde gänzlich wiederhergestellt und diente danach in dem nämlichen Regiment als Musketier.

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