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Oberhessisches Sagenbuch Teil 46

Oberhessisches Sagenbuch
Aus dem Volksmund gesammelt von Theodor Bindewald
Verlag von Heyder und Zimmer, Frankfurt a. M., 1873

Auf dem Oberseener Hof

In der Nähe des früheren Fohlenstalles stand bis vor wenigen Jahren ein hochgewachsener, breitästiger, uralter Lindenbaum, unter dem war weder eine Spitze Gras gewachsen noch jemals ein Tropfen Regen oder der geringste Schnee zu spüren gewesen. Der Erdboden ringsum war sommers und winters pickelhart und festgetreten wie eine Heerstraße. Hier soll der Teufel mit den Hexen der ganzen Gegend immer auf Walpurgisnacht seinen Tanz gehalten haben.


Die Hexenwiese bei Ruttershausen

Im Wald beim Ruttershäuser Kirchenstumpf ist eine Lichtung, man heißt sie die Hexenwiese. Da halten alljährlich die Hexen ihren Ehrentanz mit dem Teufel, sobald es Walbersnacht ist. Wer es nicht glauben will, der darf nur am Morgen hingehen. Er wird rings herum im Kringel das Erdreich zertreten sehen und alle Gräser geknickt finden.

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