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Im Gespräch mit Dietmar Schmidt zu Perry Rhodan Mission SOL Band 11

Dietmar Schmidt
Perry Rhodan
Mission SOL, Band 11
NEUBEGINN

Science-Fiction, Heftroman, Hörbuch und E-Book, Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt, 31. Oktober 2019, 64 Seiten, € 2,40, Titelbild: Dirk Schulz

Alexandra Trinley: Dietmar, NEUBEGINN ist dein sechster PERRY-RHODAN-Band. Mittlerweile hast du sicher ein bisschen Routine erlangt. Macht sich das beim Schreiben bemerkbar?

Dietmar Schmidt: Ohne dieses bisschen Routine wäre ich diesmal aufgeschmissen gewesen. Der Zeitrahmen war eng aufgrund von Umständen, die niemand zu vertreten hat. Mehrere Erkrankungen kamen zusammen und führten dazu, dass nicht nur ich das Exposee sehr spät bekam, sondern auch nur die halbe übliche Zeit hatte, um daraus einen Roman zu basteln. Dann ist es schön, wenn man noch Resturlaub in der Hinterhand hat.

Alexandra Trinley: Hat Kai Hirdt seine unerschütterliche Ruhe verloren, war das Exposee hastig geschrieben?

Dietmar Schmidt: Falls ja, habe ich davon nichts bemerkt. Kai Hirdt hat mir zwei sehr spannende Entwicklungen hineingepackt, die ich ausarbeiten durfte. Mahlia Meyuns Weg gerät an einen Scheidepunkt; sie steht vor der Versuchung, einen Schlussstrich unter die furchtbaren Ereignisse zu ziehen, die sie seit Monaten belasten und ihre Probleme verursacht haben. Aber das hat natürlich einen hohen Preis.

Alexandra Trinley: Und was ist die andere Entwicklung?

Dietmar Schmidt: Die Ereignisse um die Proto-Chaotische Zelle im Sonnensystem der Ksuni, die wir schon aus Band 5 kennen, kommen zu einem Abschluss, als ein Schiff der höheren Mächte erscheint – wir haben den Titel NEUBEGINN nicht umsonst in Großbuchstaben gesetzt. Wir reißen kosmische Aspekte an, für die ich gern mehr Platz gehabt hätte.

Alexandra Trinley: Dann ist die Geschichte um die Proto-Chaotische Zelle zu Ende?

Dietmar Schmidt: Wir alle wissen, dass ich nur Band 11 geschrieben habe. Es mag gut sein, dass Kai sich noch etwas für den Abschlussroman aufgespart hat.

Alexandra Trinley: Magst du ein Resümee der Miniserie abgeben?

Dietmar Schmidt: Aus meiner Perspektive hat Mahlia Meyun eine rasante Berg-und-Talfahrt hinter sich, eine Heldinnenreise mit Höhen und echten Tiefen, und es war mir ein besonderes Vergnügen, ihren vorläufigen Abschluss zu schildern. Ich finde, dass diese Figur gerade durch die Fehler, die sie begeht, und die Selbstzweifel, die sie quälen, eine besondere Qualität erhalten hat.

Alexandra Trinley: Nun würde ich dich ja gern das eine oder andere mehr fragen, aber dein Brotberuf nimmt dich in Beschlag, nicht wahr?

Dietmar Schmidt: Ja, ich bin gerade im 2. römisch-makedonischen Krieg unterwegs.

Alexandra Trinley: Da will ich dich nicht weiter stören … und danke für die Auskünfte!

Dietmar Schmidt: Jederzeit gerne.

Lese- und Hörprobe finden sich hier.

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