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Toll, verführerisch und leidenschaftlich hinter dem Vorhang

»Toll, verführerisch und leidenschaftlich hinter dem Vorhang« – im Gespräch mit Susan Schwartz über Olymp 7, Land der Seligen

Madeleine Puljic, die Autorin von Land der Seligen, gab dem Geisterspiegel bereits ein Interview zu Band 3 der Perry Rhodan-Miniserie Olymp gab, in dem wir die umkämpfte Shozidenbox sehen können,  und ein weiteres Interview zu ihrer Mitarbeit bei Perry Rhodan NEO.

Heute erfahren wir die Geheimnisse der Miniserie von Susan Schwartz, die als Expokratin die Geschehnisse um Olymp konzipiert und koordiniert. Der siebte Band der Serie kommt am 6. April 2018 in den Handel.

Alexandra Trinley: Der Roman trägt den Titel Land der Seligen. Welcher der drei Schauplätze deiner Miniserie ist da gemeint, die Freihandelswelt Olymp, die Museumswelt Shoraz oder die Gefängniswelt Adarem?

Susan Schwartz: Hauptsächlich spielt es auf Olymp. Gucky ist in geheimer Mission unterwegs. Aber auch unsere Nebenfiguren Piri Harper und Frank Sulu haben einen wichtigen Auftrag des Gurus Ram Nanuku erhalten – sie müssen einen geheimnisvollen Mann namens Krystophar finden, der für den Widerstand gewonnen werden soll. Dieser soll sich im Touristikzentrum Olymps befinden – dem Land der Seligen.

Alexandra Trinley: Was für eine Welt ist das?

Susan Schwartz: Alles, was das Herz begehrt für den Urlaub. Nicht von ungefähr heißt der Ort Elysion, im Zentrum des Hauptkontinentes Hermeias gelegen. Zu Roi Dantons Zeiten gab es hier riesige naturbelassene Wälder, die im Verlauf der Jahrtausende großteils zerstört wurden, aber nun renaturiert werden. Es gibt sanften Tourismus, und daran angedockt eben das Urlaubsparadies mit allen Vergnügungen und Freizeitaktivitäten. Und natürlich auch Schummler, Betrüger, Dealer …

Alexandra Trinley: Man hört, der Mausbiber Gucky sei in geheimer Mission unterwegs?

Susan Schwartz: Ganz genau. Er geht heimlich nach Olymp, wo der Widerstand gegen die Tefroder wächst – und stellt fest, dass er dringend gebraucht wird. Das fordert ihm einiges ab, aber am Ende wird er auch bedeutende Informationen für Sichu Dorksteiger haben.

Alexandra Trinley: Was magst du an Gucky?

Susan Schwartz: Er darf alles sein, was ein Perry Rhodan nicht sein darf – gefühlvoll, schnoddrig, witzig, frech, auch schon mal aus der Rolle fallend, und er darf das Universum auf seine ganz einzigartige und spezielle Weise retten.

Alexandra Trinley: Und was magst du an Onara Gholad?

Susan Schwartz: Alles. Sie ist absolut skrupellos, um ihr Ziel zu erreichen, und das ganz ohne Entschuldigung. Sie hatte ein tolles Elternhaus, nie einen Mangel erlitten, ihr Vater unterstützt sie, sie tut all das, weil sie es will. Jedes Mittel ist ihr recht. Gewissen? Fehlanzeige. Moral? Guter Witz. Dabei sieht sie auch noch toll aus, verführerisch und leidenschaftlich hinter dem Vorhang.

Alexandra Trinley: Nach wie vor jagt alles die Shoziden-Box. Was erhoffen sich die Konfliktparteien von diesem Artefakt?

Susan Schwartz: Onara Gholad erhofft sich etwas ganz Bestimmtes, aber das wird sie uns sicher noch nicht verraten. Sichu möchte zuerst einmal wissen, was die Box ist, um überhaupt zu erfahren, ob man sich etwas davon erhoffen kann. Immerhin war es ein Geschenk an die Shoziden im Kampf gegen die Kybb – das muss aber nicht unbedingt etwas Gutes für die Menschen bedeuten.

Alexandra Trinley: Die Zusammenarbeit mit Madeleine Puljic scheint dir Spaß zu machen. Worin liegt ihre besondere Stärke?

Susan Schwartz: Sie schafft spannende, stimmungsvolle, atmosphärische Szenarien, man kann mit ihren Charakteren mitleben und erlebt das Geschehen hautnah mit. Das »Zwischenmenschliche« bildet das Fundament, und das mag ich persönlich als Leserin besonders gern.

Alexandra Trinley: Und wie geht die Miniserie aus?

Susan Schwartz: Schlecht. Sehr, sehr schlecht. Das Universum wird explodieren.

Alexandra Trinley: Schade. Gibst du uns eine Textprobe?

Susan Schwartz: Das letzte Wort heißt »Ende«. Ach so, du meinst zu Band 7? Hier, bitteschön, der erste Absatz:

Piri Harper erwachte in absoluter Finsternis. Ihr Rücken schmerzte, und ihr fehlte jede Orientierung. Wo war sie? Verwirrt tastete sie umher, fand eine Decke und flache Matten, aber keinen Anhaltspunkt.

Alexandra Trinley: Mehr finden wir dann wohl in der Leseprobe. Vielen Dank, Susan.

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