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Wer soll das bezahlen …

Wer soll das bezahlen …

Wer soll das bezahlen, wer hat das bestellt, wer hat so viel Pinke-Pinke, wer hat so viel Geld?

Keine Bange, liebe Besucher des Geisterspiegels. Auch angesichts der Tatsache, dass wir uns gerade in der fünften Jahreszeit befinden, folgt heute gewiss kein Artikel über Jekken und deren närrischem Treiben, auch keine tiefgründige Analyse des 1949 von Jupp Schmitz komponierten und Kurt Feltz getexteten Liedes.

Selbst befinde ich mich inmitten der letzten Vorbereitungen anlässlich der vom 13. bis 16. März 2014 stattfindenden Leipziger Buchmesse. Sie ist für mich auch der Startschuss für den Besuch einiger Events innerhalb der Phantastikszene, welche mehr oder weniger den eigenen Geldbeutel belasten. Ok, für die Tage während der Leipziger Buchmesse besitze ich einen Presseausweis und muss demzufolge nur für Hin- und Rückfahrt sowie für Kost und Loggis aufkommen. Die Übernachtungen wurden bereits im letzten Jahr gebucht, sodass genügend Zeit vorhanden war, um die dafür notwendigen Euronen beiseitelegen zu können. Und verpflegen muss ich mich auch, wenn ich zu Hause bleiben würde. Doch die Leipziger Buchmesse rangiert schon seit Jahren auf meiner Urlaubsplanung ganz weit oben und gehört nun mal zu den Highlights des Jahres, zumal sich neben der Romantruhe und dem Geisterspiegel wieder einige phantastische Verlage um die Fantasy-Leseinsel in der Messehalle 2 gruppieren werden. Auch wenn jeder auf seine Weise um die Gunst der Besucher »buhlen« wird, so tun wir dies auf gleicher Augenhöhe und vertreten während der Messetage geschlossen die Phantastikszene.
Ein paar Tage später findet vom 29. bis 30. März die Hombuch statt. Gern würde ich an dieser teilnehmen, doch kann ich dies arbeitstechnisch nicht umsetzen. Einen Monat später folgt am 26. und 27. April der Marburg-Con, für mich ein absoluter Pflichttermin, da ich mich dort wie daheim fühle. Zu Pfingsten geht es am 7. und 8. Juni zum Colonia-Con und im Oktober zur Frankfurter Buchmesse und zum Bucon.

Da wären noch der HobbitCon, die RPC, der Fedcon, der Nordcon, der FeenCon, das Fest der Fantasy, der RingCon …

Zeit müsste ich haben, um all die Einladungen und die eigenen Wünsche umsetzen zu können. Am Geld sollte es dabei nicht liegen, da zum größten Teil die Termine rechtzeitig, ja schon fast ein Jahr vorher bekannt sind und moderate Eintrittspreise zur Teilnahme animieren, auch wenn andere Phantastikfreaks die Auffassung vertreten, wie die neulich aufgetretene Diskussion rund um den Eintrittspreis unter Beweis gestellt hat, dass 8 Euronen für beide Tage zu teuer sind. Auch wenn ich in den Zeiten des Teuro und der damit verbundenen Erhöhung des Lebensunterhaltes mit meinem Lohn beziehungsweise Gehalt haushalten muss, sollte ich doch in der Lage sein, rechtzeitig etwas auf die Seite zu legen, um den Con und/oder die Messe meiner Begier besuchen zu können. Es liegt doch bei jedem selbst, wie er sich persönlich diszipliniert, um das jeweilige Event besuchen zu können. Nun ja, ehrlich gesagt ertappe ich mich auch manchmal, dass ich den Wunsch hege, für mehr Fun etwas zurücklegen zu wollen. An der Umsetzung dieses Wunsches scheitert es des Öfteren, wenn unvorhergesehene Dinge dazwischen kommen, doch ändert es nichts an der Tatsache, dass der Obolus bezahlt werden muss. Der Veranstalter hat auch seine Kosten wie Raummiete, Honorare und anderes, die er über den Eintrittspreis einfahren muss. Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass oben genannte Events, die ich besuche, von Fans für Fans in ihrer Freizeit ausgerichtet werden – die Frankfurter und Leipziger Buchmesse ausgeschlossen. Dabei kommt es mir nicht darauf an, ob ein umfangreiches Programm mit special guest geboten wird oder ich mich einfach nur nett unterhalten kann. Wir stehen uns schließlich nicht so oft face to face gegenüber. Auch dafür lohnt es sich, den festgesetzten Obolus zu bezahlen.

Bis dann, wir sehen uns da oder dort – garantiert in wenigen Tagen während der Leipziger Buchmesse am Stand Halle 2 H 317.

(wb)