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Das war die Frankfurter Buchmesse 2013

Das war die Frankfurter Buchmesse 2013

Mir kommt es so vor, als hätte ich erst vor wenigen Tagen einen Bericht über eine vergangene Messe geschrieben. Denn irgendwie könnte man ja meinen, dass eine Messe wie die andere ist. Aber das ist eben nicht so. Das Umfeld mag jedes Jahr gleich erscheinen, doch diese Messe war schon allein deshalb anders, weil viele Verlage sich in einem neuen Gewand präsentierten. Am auffälligsten ist dabei wohl der Messestand von Bastei Lübbe gewesen, denn dieser war kaum wiederzuerkennen. In freundlichem Weiß präsentierte Lübbe verschiedene Themenwelten, die unter dem Dach des Verlages existieren. Auf den ersten Blick sah alles ganz schick aus, auf den zweiten fiel bald auf, dass irgendwie etwas Entscheidendes fehlte: die Bücher. Was sonst nicht zu übersehen war, wurde am neuen Stand sehr dezent in den verschiedenen Nischen zurückgehalten. Ich weiß bis heute nicht, was mir besser gefiel, sicher ist nur, dass der Messestand optisch gewonnen hat.

Aber auch Perry Rhodan war in diesem Jahr nicht wiederzuerkennen, im Gegensatz zu Lübbe wurde mir aber auf den ersten Blick klar, dass diese Veränderung sehr positiv auffiel. Die neue, lockere Präsentation aller Perry-Rhodan-Produkte war schon ein echter Hingucker.

Vier Messetage liegen hinter uns und auch wenn ich immer wieder äußere, dass mir die Leipziger Buchmesse besser gefällt, habe ich mich in diesem Jahr in Frankfurt wieder einmal sehr wohl gefühlt. Was nicht zuletzt daran lag, dass ich den Eindruck hatte, dass insgesamt eine entspanntere Atmosphäre herrschte als in den Vorjahren. Aus diversen privaten und beruflichen Gründen hatte ich in diesem Jahr keine Termine vereinbart. Nun, ich hatte mich ehrlich gesagt ein wenig auf Jürgen Eglseer und Erik Schreiber verlassen, denn in den letzten Jahren habe ich mich ihren Terminen einfach mit angeschlossen. Tja, dann erfahre ich, dass Jürgen gar nicht zur Messe fahren würde und Erik andere Prioritäten gesetzt hatte. Ups … was sollte ich also vier Tage in Frankfurt tun? Das klärte sich ganz schnell auf, denn wie erwähnt, wirkten viele Verlagsmitarbeiter und Verlagsmitarbeiterinnen sehr viel entspannter und so konnte ich auch ohne vorherige Absprache alle Termine wahrnehmen, die ich nicht gemacht hatte 😉
Und zwischendurch ergaben sich natürlich wieder wunderbare Begegnungen und Gespräche, die einen Messebesuch erst zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Anhand einiger Fotos möchte ich euch, lieber Leser, an diesen Begegnungen teilhaben lassen.

Dass Jussi Adler-Olsen auf der Messe weilte, erfuhr ich schon am Mittwochmorgen, doch dauerte es bis Freitagabend, um ihn dann für ein paar Fotos und ein paar Worte zu »erhaschen«. Das war bei dem Andrang, der herrschte, gar nicht so einfach. Während der Wartezeit führte ein dänischer Journalist ein kurzes Interview mit mir. Ihn interessierte, warum Carl Mørck, Assad und Rose in Deutschland so beliebt sind. Zum Glück waren ein paar sehr liebe Menschen in der Nähe, die beim Übersetzen unseres gegenseitigen »Kauderwelschs« halfen.


Ihr wisst es ja alle, dass ich noch nie einen Perry Rhodan gelesen habe. Aber meine Bewunderung für ein Gesamtwerk solchen Ausmaßes ist ungebrochen. Und mit Klaus Frick kann man eben auch schwatzen und lachen, ohne die genauen Inhalte seiner Bücher, Hefte, Hörspiele oder was auch immer zu kennen. Denn auch wenn er sich manchmal selbst Perry Rhodan nennt, gibt es weitaus mehr Themen, über die es mit ihm zu reden lohnt. Naja, eigentlich ist es meist Blödsinn, aber wir finden immer was zum Lachen.

Ein kurzes Treffen mit Bernhard Hennen hat ja fast schon Tradition. Da wir ein Jahrgang sind, ließen mich Bernhards Gedanken zum Thema Älterwerden ziemlich kalt. Mit Christiane Gref und Maike Schwagmann (sie ist leider auf dem Foto nicht dabei) habe ich noch einmal ausführlich über ihren Roman Die Schädeljäger philosophiert und ihnen das Versprechen abgenommen, dass sie mir über ihren neuen Roman im Vorfeld nichts verraten. So kann ich dann unvoreingenommen das Buch lesen, ohne irgendwelche Erwartungen zu haben, die sich dann nicht erfüllen. Auf alle Fälle hat uns meine nicht durchweg positive Rezension zu Die Schädeljäger noch fester »zusammengeschweißt«.

Mittwochmorgen, 10.00 Uhr. Iny und Elmar Lorenz sorgen im Tiger-Look schon mal für gute Laune. Zum Glück war die Messe noch relativ schwach besucht, sodass es kaum jemanden störte, dass wir da eine ganze Weile den Gang blockierten. Immer wieder erfährt man von den beiden etwas Neues über laufende und künftige Projekte. Da brauchen sich die Leser nicht sorgen, Iny und Elmar sind voller Ideen und Enthusiasmus und verströmen immer wieder einen unglaublichen Optimismus, der sich gern auf andere überträgt.

Thomas Jeier hatte eingeladen zum »Pfote schütteln«, das ließ ich mir natürlich nicht zweimal sagen. Ein paar Stunden vor seinem Abflug in die USA war er zusammen mit seiner Frau Christa bei Ueberreuter anzutreffen und natürlich gesellten sich einige Schriftsteller-Kolleginnen dazu, wie hier zum Beispiel Petra Schier. Ich weiß gar nicht, ob Thomas mitbekommen hat, dass Christa uns nach Amerika eingeladen hat, aber keine Panik, Thomas, dort nerven wir dich so schnell nicht. Christa kann dir auch sagen, warum 😉

Tja, und das letzte Bild ist unvollständig. Natürlich war das Wiedersehen mit Uschi und Dieter Winkler wie immer großartig. Aber die Hauptperson fehlt und das ist in diesem Fall mal nicht ich, sondern Wolfgang Hohlbein. Leider konnte er aus diversen Gründen zu diesem Zeitpunkt noch nicht in Frankfurt sein und so verging nach vielen Jahren eine Buchmesse, bei der wir uns verpasst haben. Das finde ich immer noch sehr schade.
Das war nur ein sehr unvollständiger Überblick über vier Tage Buchmesse, wie ihr euch sicher denken könnt. Gefreut habe ich mich über jedes Gespräch, über jedes Kennenlernen, über jedes Wiedersehen, denn das macht solch eine Messe aus.
In der Bildergalerie gibt es dann noch weitere Bilder, die diese unvergesslichen Tage dokumentieren und euch, die ihr nicht dabei sein konntet, ein wenig teilhaben lassen an unseren wunderbaren Erlebnissen.

(ab)