Der Spurenfinder
Marc-Uwe, Johanna und Luise Kling
Der Spurenfinder
Elos von Bergen, der berühmteste Spurenfinder der Verlorenen Provinzen, stammt aus Iriandria, der Hauptstadt des Königreiches Dreibrücken. Dreibrücken, ein Binnenland, ist die kleinste, aber schönste der Verlorenen Provinzen, zumindest nach dem Urteil seiner Einwohner.
Elos ist seiner Meinung nach kein Spurensucher, sondern ein Spurenfinder, denn Spuren suchen kann ja jeder, auf das Finden kommt es an. Er hat schon viele Spuren gefunden und auf diese Art knifflige Fälle gelöst. Einen Fall allerdings, so gibt er selbst zu, konnte er nicht lösen. Was es mit diesem Fall auf sich hat, erzählt er niemandem.
Der Spurenfinder hat zwei Kinder, einen talentierten Jungen, der sehr gut zeichnen kann und eine kluge Tochter, die die beste Schülerin von allen ist. Das Mädchen heißt Ada, der Junge Naru. Sie sind Zwillinge und beide zwölf Jahre alt. Die beiden haben keine Mutter mehr, da diese kurz nach ihrer Geburt verstarb. Der Vater spricht selten von ihr, aber wenn, dann können die beiden die große Liebe Weiterlesen
Nick Carter – Band 15 – Ein verbrecherischer Arzt – Kapitel 4
Nick Carter
Amerikas größter Detektiv
Ein verbrecherischer Arzt
Ein Detektivroman
Chick auf der Verfolgung
Ehe sich Nick Carter zu der Abendgesellschaft begab, hatte der Meister seinem Gehilfen von der merkwürdigen Verfolgung durch einen Bewohner des Staples’schen Hauses und durch den Doktor selbst erzählt. Das hatte Chicks Interesse geweckt, und ohne Nicks Wissen war er diesem nach dem Collins’schen Haus gefolgt. Dort hatte er einen Mann herumlungern sehen, auf welchen die von Nick gegebene Beschreibung vortrefflich zu passen schien. Dieser Mann schien Nicks Ankunft erwartet zu haben, denn kaum war der Meister im Haus verschwunden, entfernte sich der auf der Lauer Stehende auch schon von seinem Posten, jedoch nur, um sich tiefer in den dunklen Schatten zurückzuziehen, der von Dr. Parkhursts Kirche ausging.
Lorenz, der hinkende Wirt am langen Steg – Kapitel 6
Lorenz, der hinkende Wirt am langen Steg
verfolgt von einem Hexenfluch
Ein höchst belehrendes Volksgeschichtchen für jedermann
Verlag der J. Lutzenberg’schen Buchhandlung, Altötting, ca. 1860
6. Kapitel
Enthüllungen. Begnadigung. Neue Wirtsleute. Schluss
In das 7. Jahr hinein saß Lorenz als verurteilter Mörder bereits im Zuchthaus. Der Holzhanns hatte ihn nie dafürgehalten, auch die Wirts- Lise und viele andere nicht. Der Holzhanns, dem die Lise alles vom Lorenz genau und aufrichtig gestanden hatte, sagte laut: »Mörder ist Lorenz nicht, aber auch nicht unschuldig. Er hat von seiner Seite eine aussichtslose und schon deshalb törichte Leidenschaft über sich Herr werden lassen. Die Leidenschaft war es, welche ihn in den verhängnisvollen Tanzsaal trieb, und sie war es, die ihn zum Angriff auf den Nebenbuhler fortriss. Zudem hatte ihn die Lise gewarnt, er folgte doch nicht. Unschuldig ist er daher nicht, aber Weiterlesen
Der Fall des Dr. Crippen
George Barton
Der Fall des Dr. Crippen
Dies ist die Geschichte einer Reihe von Vorfällen, die zur Aufklärung eines der seltsamsten Mordfälle der Weltgeschichte führten. Ich möchte viele der am wenigsten bekannten Fakten aus einem völlig neuen Blickwinkel präsentieren, der erneut zeigt, wie der unerbittliche Finger des Schicksals zielsicher auf den Mann zeigt, der sich selbst in dem Glauben täuscht, dass Verbrechen auch in dieser überfüllten Welt ungestraft bleiben können. Im vorliegenden Fall war der Täter davon überzeugt, dass er alle möglichen Wege der Entdeckung verschlossen hatte, nur um kurz vor Schluss festzustellen, dass ein Windstoß einen Hinweis preisgegeben hatte, der all seine sorgfältig vorbereiteten Pläne zunichtemachte und zum Galgen führte.
Die Geschichte beginnt – soweit es um unsere Zwecke geht – in der Kabine des englischen Dampfers MONTROSE, der sich auf dem Weg von Antwerpen nach Quebec befand. Kapitän Kendall sah nicht aus wie ein Amateur-Sherlock Holmes, aber er hatte die Liebe eines Seemanns für Geheimnisse, und in diesem Fall war er von den Details eines Falles besessen, der London in seinen Grundfesten erschüttert hatte und die Aufmerksamkeit der lesenden Welt auf sich zog. Vor Beginn seiner vierzehntägigen Reise hatte er sich mit Weiterlesen
Jack – Kapitel V
Anton von Perfall
Jack
In: Deutsche Jugendbücherei, Nr. 5/6
Hermann Hillger Verlag Berlin – Leipzig
Kapitel V
Über ein Jahr war vergangen seit unserer Hochzeit. In der Wiege, die ich damals von Sacramento mitgebracht hatte, lag an Stelle des längst geleerten Whiskeyfässchens die kleine Angele. Ich war so glücklich über die Erfüllung dieses Teiles meiner damaligen Vision, dass mich die Verzögerung des anderen Teiles derselben wenig kümmerte. Damit ging es allerdings langsam, an Lust zur Arbeit fehlte es mir und Barbara nicht, für die nötigen Kenntnisse sorgte mein Freund Smith, mit dem ich ständig in Kontakt blieb, aber die Geldmittel mangelten. Von Grunderwerbungen, so günstig auch die Zeit dazu gewesen wäre, konnte keine Rede sein, und vier Arme, noch dazu zwei weibliche, reichten nicht hin zur Bewältigung der Arbeit. Auf Felipe war nicht zu rechnen, weniger wegen seines Alters, er war noch immer rüstig – als aus einem anderen Grund. Er war oft tagelang, wochenlang in den Bergen. Kam er dann ganz Weiterlesen
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