Kapitän Luzifer Erster Teil – 4. Kapitel
Gaston Choquet
Kapitän Luzifer
Erster Teil
4. Kapitel
In der Wildnis
Zusammenfassung der vorherigen Kapitel
Nach einem erbitterten Kampf wurde der Dreimaster PAULINE, der La Rochelle im April 1775 verlassen hatte, von den Piraten des Schoners ÉRÈBE unter dem Kommando des berüchtigten Kapitäns Lucifer geentert. Auf Befehl des Letzteren werden von allen Personen an Bord nur der junge Graf Jean de Keruado-Plabennec, seine Schwester Blanche und eine Dienstmagd verschont.
Der Graf, der verwundet in eine Kabine gebracht wurde, erhält dort Besuch von Kapitän Lucifer. Er erfährt von diesem mit Bestürzung Details über den Tod seines eigenen Vaters, die ihm selbst bisher unbekannt waren. Dem Kapitän zufolge wurde der Weiterlesen
Westward! Ho! – Erinnerungen eines Trappers – Kapitel 54
Ankunft von zwanzig Eutaw-Familien im Lager – Ein Indianerhäuptling – Mehrere Pferde aus dem Lager gestohlen und die Begleitumstände – Rasierzeug usw. gefunden – Ermordung einer Squaw durch ihren Ehemann
Am ersten November stießen zwanzig Familien der Eutaw-Indianer zu uns, die vom Büffelzug zurückkehrten und ihre Pferde mit getrocknetem Fleisch beladen hatten. Ihnen waren mehrere Tiere gestohlen worden, während sie damit beschäftigt waren, ihr Fleisch für den Transport vorzubereiten. Dies veranlasste sie zu einem eiligen Rückzug, da sie einen Angriff ihrer Feinde, der Snakes, fürchteten. Dieser Rückzug erfolgte mit solcher Hast, dass sie ihre Pferde unsachgemäß beluden und sie dadurch fast zugrunde richteten; infolge dieser Vernachlässigung war vielen Tieren der Rücken vollständig aufgescheuert.
#Am Vierten traf zudem eine Gruppe Indianer aus dem Süden ein, und wir begannen sogleich einen regen Handel mit ihnen um Pelze, Hirschfelle usw. Der oberste Häuptling ist ein abgehärteter Krieger von etwa vierzig Jahren; er ist all seinen Gefährten sowohl in geistiger als auch in körperlicher Hinsicht offensichtlich überlegen. Sein Haar, das von ungewöhnlicher Länge ist, trägt er in einem Knoten auf der Stirn aufgewickelt und mit einem Riemen gesichert; ansonsten unterscheidet er sich in Bezug auf Kleidung oder Schmuck in keiner Weise von seinem Stamm. Sein Gesichtsausdruck ist mild und nachdenklich und eher einnehmend als abschreckend. Sein scharfer, umherschweifender Blick zeugt von Intelligenz, und sein Auftreten ist würdevoll und beeindruckend. Er gilt als der tapferste Weiterlesen
John Strobbins – Der Spion von Fort Angel
José Moselli
John Strobbins Buch 2
Der Spion von Fort Angel
Das gewaltige Fort der Insel Angel – bestehend aus purem Stahlbeton, acht gepanzerten Kuppeln und sechzehn 420-Millimeter-Kanonen – das die Durchfahrt des Golden Gate in San Francisco kontrolliert, war soeben fertiggestellt worden. Alle Patrioten der Vereinigten Staaten frohlockten: Dank dieses neuen Bauwerks war San Francisco von nun an vor allen mexikanischen, japanischen oder deutschen Begehrlichkeiten geschützt.
Mit jeder Fahrt brachte das Fährschiff Scharen von Besuchern herbei, welche die Bauarbeiten bewundern wollten. Das Fort war bereits von zwei Kompanien der Marineartillerie besetzt, deren graue Uniformen das Publikum fast überall in der Umgebung bestaunen konnte.
Am 5. Juni waren die Neugierigen dank einer prachtvollen Sonne besonders zahlreich erschienen. Es mochte wohl sechs Uhr Weiterlesen
Das Geheimnis zweier Ozeane – Erster Teil – 1. Kapitel
Grigori B. Adamow
Das Geheimnis zweier Ozeane
Ein wissenschaftlich-phantastischer Roman
Originaltitel: Тайна двух океанов
Erster Teil
Ein außergewöhnliches Schiff
Erstes Kapitel
Ein unterbrochenes Gespräch
Der Morgen stand bevor. Ein schwacher Lichtstrahl drang durch eine Lücke zwischen den schweren Vorhängen eines Zimmers im 14. Stock und verlief sich in der nebligen Dunkelheit des Innenhofs. Im Raum herrschte Halbdunkel. Nur der Lichtkegel einer kleinen Lampe beleuchtete eine auf dem Tisch ausgebreitete Landkarte.
Zwei Männer beugten sich über die Karte. Ihre Gesichter waren schwer zu erkennen, nur ihre Augen schimmerten im schwachen Weiterlesen
Der Welt-Detektiv – Band 13 – 3. Kapitel
Der Welt-Detektiv Nr. 13
Die unsichtbare Geheimpost
Verlagshaus für Volksliteratur und Kunst GmbH Berlin
3. Kapitel
Ein unheimlicher Feind
»Um Himmels willen!«, stammelte der Alte. »Das … das kann … das kann nur Mr. Buckin … nur Mr. Buckin gewesen sein!«
Sherlock Holmes wartete das Ende dieses entsetzten Ausrufes nicht ab, sondern stürmte, von Jonny Buston auf den Fersen gefolgt, den Weg entlang, der zum See führte. Eine furchtbare Ahnung sagte ihm, dass in diesem Augenblick Entscheidendes geschehen sein musste … etwas, das niemals hätte geschehen dürfen. Sein sehniger Körper flog nur so dahin, kaum dass die Füße den Boden zu berühren schienen. Noch vor Jonny erreichte er das Ufer.
Spiegelblank dehnte sich vor ihm die blaue Wasserfläche, die Büsche neigten leise die Zweige im leichten Morgenwind, und allerlei Weiterlesen
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