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Al Capone – Band 33

Al Capone
Band 33
Das Geheimnis der Opiumhöhle

1. Kapitel
Unerwarteter Aufenthalt

Am Ende des letzten Heftes haben wir erzählt, wie Al Capone und Weller mit Klines Hilfe nach der Beerdigung O’Banions im Auto vom Friedhof entkamen. Sobald dies bemerkt wurde, machten sich Moran, Drucci und zwei weitere Revolverhelden, ebenfalls im Auto, auf die Verfolgung.

Es dauerte auch nicht lange, und sie entdeckten auf der Chaussee einen Wagen, der ebenfalls mit großer Geschwindigkeit fuhr.

Die Gangster gaben noch mehr Gas, um die Fliehenden unter allen Umständen einzuholen.

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Das schwarze Schiff – Kapitel 11

Beadle’s Half Dim Library
John S. Warner
Das schwarze Schiff
Kapitel 11

Wieder im Hafen

Die Zeit hatte mit ruhiger Hand das Requiem vieler Jahre geläutet. Die Wolken des Krieges verdunkelten das Land nicht mehr. Die Krieger hatten ihre Schwerter beiseitegelegt, denn in jedem Haus herrschte Frieden. Amerika war frei und hatte seinen Platz unter den Nationen eingenommen – mit dem Versprechen, eine große und mächtige Republik zu werden.

Es war früher Frühling. Die ersten Blumen begannen, ihre Schönheit zu entfalten. Die Knospen, das Zwitschern der Vögel und die duftende Luft versprachen die intensive Freude, mit der eine großzügige Vorsehung alles um sich herum zu überschütten schien.

Die Aufmerksamkeit des Lesers wird erneut auf die Landzunge in der Nähe des Flusses Medway gelenkt. Weit draußen auf dem blauen Weiterlesen

Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer Band 1 – Teil 16

Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer
Nach seinen Tagebüchern bearbeitet von Robert Kraft
Band 1
Kapitel 3, Teil 1
Flederwisch und Wetterhexe

Seit einem halben Jahr hatte Mr. H. P World die Angewohnheit angenommen, beim Sprechen sich immer schmunzelnd die Hände zu reiben, und er hatte allen Grund dazu.

Bisher war er in New York nur ein lumpiger Millionär gewesen, welcher von allen denen, bei denen der wirkli­che Mensch erst mit der hundertsten Million beginnt, ver­ächtlich über die Achsel angesehen wurde. Aber nicht lange mehr, so würde auch Mr. World zu dieser exklusiven Gelda­ristokratie gehören, die Einkünfte eines hundertfachen Mil­lionärs hatte er bereits! Was allein diese Annoncen ein­brachten! Vier Seiten Unterhaltung, vierzig Seiten Annon­cen und Reklamen, die Zeile zwei Dollar! Und wenn er dieses ideale Ziel eines jeden echten Yankees nicht mehr er­reichte, dann doch ganz bestimmt seine Kinder und Kindes­kinder. Die Gründung einer neuen Weiterlesen

Slaterman’s Westernkurier – Almanach 2007

Mit dem Slaterman’s Westernkurier – Almanach öffnet Geisterspiegel.de ein weitläufiges Panorama des Wilden Westens. In dieser besonderen Zusammenstellung sind die Kolumnen erstmals in geschlossener Form als kostenloses E-Book versammelt und laden zu einer Reise durch Geschichte, Mythos und Popkultur des Western-Genres ein.

Der Almanach versteht sich als chronistischer Begleiter: Er sammelt erzählerische Exkurse zu Revolverhelden und Gesetzlosen, Grenzstädten und Prärien, realen Vorbildern und fiktiven Legenden. Dabei geht es nicht nur um staubige Pfade und rauchende Colts, sondern um die kulturelle Bedeutung eines Genres, das bis heute nachwirkt.

Slaterman’s Westernkurier blickt hinter die Mythen, ordnet ein, hinterfragt und erzählt – kenntnisreich, leidenschaftlich und mit einem Gespür für Details. Als Almanach gelesen, wird aus der Kolumne ein Nachschlagewerk und Lesebuch zugleich, das zum Stöbern, Wiederentdecken und Weiterdenken einlädt.

Ein kostenloses E-Book für Westernfreunde, Genrekenner und alle, die den Wilden Westen jenseits der gängigen Klischees erleben möchten.

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Zehn Geschichten aus Meister Hämmerlings Leben und Denkwürdigkeiten – Teil 4

Zehn Geschichten aus Meister Hämmerlings Leben und Denkwürdigkeiten

Memoiren eines Scharfrichters aus den Zeiten des Mittelalters
Herausgegeben von Wilhelm von Chézy

Dudel-Gunz

Wo der Schlossberg steil zum Ufer des Stroms abfällt, steht im Schatten uralter Nussbäume unterhalb der Brücke ein dunkles Häuschen, das sich rückwärts an das starke Gemäuer eines ehemaligen Wachtturms lehnt. Dessen Gewölbe und Räume dienen als Keller, Vorratskammern und Speicher. Das Häuschen trägt als Zeichen eine Distel, ist dem Grafen zinsbar, obwohl es im Burgrecht der Stadt liegt, und eine von den Scholaren vielfach besuchte Schenkwirtschaft. An hellen Sommerabenden sitzen sie dort in Schwärmen unter den Bäumen, lagern im Gras, zechen und singen ihre fröhlichen Lieder, bis sie sich schließlich, wie es später geschah, nach dem Läuten der Lumpenglocke auf den Heimweg machen. Zuvor wurde die Brücke gesperrt und neben der großen Hauptpforte auch das Schiffertörlein geschlossen. Letzteres ließ bis zu den Tagen des großen Scholarauflaufs, von Weiterlesen