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Vergessene Werke

Der Arzt auf Java – Zweiter Band – Kapitel 10 – Teil 4

Alexander Dumas d. Ä.
Der Arzt auf Java
Ein phantastischer Roman, Brünn 1861
Zweiter Band
Kapitel 10, Teil 4

Bald verließen Eusebius und Cora die Region der großen Bäume, um die zu betreten, in welcher der Boden ausgedörrt durch die Asche, die Lava, mit denen die Oberfläche bedeckt ist, nur noch verkrüppelte Mimosen und Zwergpalmen trägt. Bei der Annäherung des Morgens waren die Sterne erloschen und die Nacht noch dunkler geworden. Gleichwohl folgte das junge Mädchen den Irrgewinden, indem welche der Irrwisch in eigensinnigen Sprüngen vor ihr und ihrem Gefährten beschrieb.
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Der Fluch von Capistrano – Kapitel 4

Johnston McCulley
Der Fluch von Capistrano
New York. Frank A. Munsey Company. 1919
Ursprünglich in fünf Teilen in der All-Story Weekly ab der Ausgabe vom 9. August 1919 als Serie veröffentlicht.
Kapitel 4
Ein Degenkampf und Pedros Erklärung

Gonzales wirbelte auf das Wort hin herum und hob seine Klinge. Er sah, dass Señor Zorro seinen Degen gezogen hatte und die Pistole in seiner linken Hand hoch über seinem Kopf hielt. Außerdem lachte Señor Zorro immer noch, und der Sergeant wurde wütend. Die Klingen schlugen aneinander.

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Eine Räuberfamilie – Viertes Kapitel

Emilie Heinrichs
Eine Räuberfamilie
Erzählung der Neuzeit nach wahren Tatsachen
Verlag von A. Sacco Nachfolger, Berlin, 1867
Viertes Kapitel
Pompeji

Fünf Stunden von Neapel entfernt, am Fuß des Vesuvs sieht man die einst vor Jahrtausenden durch einen Ausbruch desselben verschütteten Städte Herculanum und Pompeji aus dem Grab erstehen und die Lavadecke des Todes, welche einst in wenigen Minuten eine Fülle von blühendem Leben vernichtete, durch menschlichen Fleiß abwerfen, um mitten in dem Wogen und Treiben einer fremden Zeit als Denkmal der Vorzeit stumm und mahnend Weiterlesen →

Deutsche Märchen und Sagen 71

Johannes Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845

76. Engel schauen

Zu Hemmenrode lebte ein Laienbruder, der war Aufseher über die Scheunen des Klosters, ein guter und braver Mann. Oft sah ein anderer gar einfältiger Laienbruder desselben Klosters neben jenem einen Engel, wenn er einige Arbeit zu verrichten ausging.

Als dieser dem Abt Hermann das hinterbrachte, sprach der: »Nun wirst du den Engel nicht mehr sehen, weil du von seiner Erscheinung gesprochen hast.« Das ist auch eingetroffen.
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Eine Räuberfamilie – Drittes Kapitel

Emilie Heinrichs
Eine Räuberfamilie
Erzählung der Neuzeit nach wahren Tatsachen
Verlag von A. Sacco Nachfolger, Berlin, 1867
Drittes Kapitel
Das Bekenntnis

»Nun, gnädiger Herr, soll ich den Brief auf die Post tragen?«, fragte Georg, als Leonhardt erst gegen Mittag von einem tiefen, unerquicklichen Schlaf, der ihn wie ein böser Alp gefesselt gehalten hatte, erwachte, und den ehrlichen Burschen erschreckt anstarrte.

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