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Vergessene Werke

Das Buch vom Rübezahl – Teil 8

Das Buch vom Rübezahl
Neu erzählt von H. Kletke
Breslau, 1852

9. Rübezahls Esel

Ein Glashändler wollte einmal mit einer Hucke Scheibenglas auf dem Rücken über das Gebirge reisen. Als er unterwegs von der schweren Last müde wurde und sich ein wenig ausruhen wollte, fiel ihm ein hübscher runder Klotz ins Auge, auf den setzte er sich. Aber die Freude dauerte nicht lange, denn als er gerade in der besten Ruhe war, rollte der Klotz plötzlich unter ihm fort, sodass der Mann mit samt dem Glas zu Boden schlug und das ganze Glas kurz und klein in Stücke brach. Eine gute Weile stand er ratlos da, betrachtete die Scherben, Weiterlesen →

Hanns Heiling … – Teil 18

Friedrich Wilhelm Bruckbräu
Hanns Heiling, vierter und letzter Regent der Erd-, Luft-, Wasser- und Feuergeister und sein Kampf mit den Teufeln der Hölle
Eine höchst merkwürdige, abenteuerliche und wundervolle Ritter-, Räuber-, Geister- und Teufelsgeschichte
Verlag der J. Lutzenberger’schen Buchhandlung, Altötting, 1860

Höllische Taten

Als er am anderen Tag mit Yva, der es nicht gelang, den Regenten vom Wege der Tugend abzubringen, im Schlossgarten spazieren ging, stürzte plötzlich sein lieber Sohn Hanns durch das Tor herein, der ihn herzlich umarmte und sagte, er habe sich von den Luftgeistern zum Vater tragen lassen, weil er es bei seiner verworfenen Weiterlesen →

Deutsche Märchen und Sagen 138

Johannes Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845

179. Das schwarze Kreuz in der Kirche St. Maria im Kapitol zu Köln

Linker Hand vom Chor der alten Kirche St, Maria im Kapitol steht ein Altar und auf demselben ein lebensgroßer Christus am Kreuz, der das Haupt nach der Brust senkt. Jedes Jahr sinkt dasselbe tiefer. Wird es endlich ganz mit dem Kinn auf der Brust ruhen, dann ist der Welt letzter Tag.

180. Das Kreuz zu Wenduine

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Das Buch vom Rübezahl – Teil 7

Das Buch vom Rübezahl
Neu erzählt von H. Kletke
Breslau, 1852

8. Rübezahls Spieß

Ein anderer Bote, welcher seinen Weg über das Gebirge nehmen musste, führte, wie es seine Gewohnheit war einen langen hölzernen Spieß bei sich, mit dem er über sumpfige Stellen hinwegsetzte.

Jahrelang hatte ihm dieser Spieß die besten Dienste geleistet. Als er diesmal aber unterwegs eine Pfütze überspringen wollte, brach ihm die Stange mitten entzwei.

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Carrier, der Erzteufel – Teil 1

Carrier, der Erzteufel, in eine Menschenhaut eingenäht, der in wenigen Monaten in der französischen Stadt Nantes mehr als fünfzehntausend Menschen von jedem Alter und Geschlecht erwürgen, ersäufen, erschießen, martern und guillotinieren ließ, ein blutdürstiges Ungeheuer und höllischer Mordbrenner
Zur Warnung vor blutigen Revolutionen
Von Dr. F. W. Pikant (Friedrich Wilhelm Bruckbräu)
Verlag der J. Lutzenbergerschen Buchhandlung, Altötting, 1860

Eine schreckliche Neuigkeit

»Was ist denn heute los in unserer von Gott verlassenen Stadt Nantes, dass die Leute auf allen Straßen wie unsinnig hin und her rennen, Bürger Brial?«, fragte die Austernkrämerin Frau Vidot, die vor ihrer Haustür stand, Weiterlesen →