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Vergessene Werke

Das Buch vom Rübezahl – Teil 19

Das Buch vom Rübezahl
Neu erzählt von H. Kletke
Breslau, 1852

20. Der Rosstäuscher

Ein jüdischer Rosstäuscher kam mit etlichen schönen Pferden von Prag über das Gebirge und kehrte in ein am Berg gelegenes Wirtshaus ein, um allda auszuruhen und die Pferde abzufüttern. Unter andern hatte der Mann einen Rotschimmel, ein ungarisches Pferd von trefflichem Wuchs. Eben ein solches Pferd hatte auch der Wirt und die Rosse sahen einander so ähnlich, dass sie kaum zu unterscheiden waren.

Gleichwohl schien dem Rosstäuscher des Wirtes Pferd das bessere zu sein. Darum drang er ernstlich in Weiterlesen →

Carrier, der Erzteufel – Teil 6

Carrier, der Erzteufel, in eine Menschenhaut eingenäht, der in wenigen Monaten in der französischen Stadt Nantes mehr als fünfzehntausend Menschen von jedem Alter und Geschlecht erwürgen, ersäufen, erschießen, martern und guillotinieren ließ, ein blutdürstiges Ungeheuer und höllischer Mordbrenner
Zur Warnung vor blutigen Revolutionen
Von Dr. F. W. Pikant (Friedrich Wilhelm Bruckbräu)
Verlag der J. Lutzenbergerschen Buchhandlung, Altötting, 1860

Teuflische Geschichten

»Indem ich nun auf das Entstehen der Französischen Revolution übergehe«, fuhr Richard fort, »muss ich im Voraus sagen, dass leider Ludwig XVI. ein edler, herzlich guter, aber schwacher König, das große Sündenbad Weiterlesen →

Mad Dan, der Spion von 1776 – Kapitel 7

C. B. Lewis
Mad Dan, der Spion von 1776
Kapitel 7
Untreue gegenüber dem König

»Hätte ich nicht die Beweise vor mir, könnte ich nicht glauben, dass meine Tochter den König verrät«, sagte Stephen Graham zu den Soldaten um ihn herum.

»Und ist es Loyalität gegenüber dem König, einen verrückten, unbedarften Jungen zu erschießen?«, erkundigte sich seine Tochter, als sie vor ihm stand. »Was hat Crazy Dan getan, dass er den Tod verdient hat?«

»Er sagt, du hättest ihn mit einer Nachricht zu Captain Tracy geschickt.«
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Carrier, der Erzteufel – Teil 5

Carrier, der Erzteufel, in eine Menschenhaut eingenäht, der in wenigen Monaten in der französischen Stadt Nantes mehr als fünfzehntausend Menschen von jedem Alter und Geschlecht erwürgen, ersäufen, erschießen, martern und guillotinieren ließ, ein blutdürstiges Ungeheuer und höllischer Mordbrenner
Zur Warnung vor blutigen Revolutionen
Von Dr. F. W. Pikant (Friedrich Wilhelm Bruckbräu)
Verlag der J. Lutzenbergerschen Buchhandlung, Altötting, 1860

Eine furchtbare Weissagung

»Ich werde mich möglichst kurz fassen«, sagte Richard, nachdem er zuvor ein Glas Wein zur Stärkung geleert hatte, »denn mir ekelt vor dieser Geschichte. Bevor ich beginne, muss ich euch noch etwas anderes mitteilen, Weiterlesen →

Deutsche Märchen und Sagen 149

Johannes Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845

194. Der schwarze Hund zu Beinen

In der Gegend von Soldau in dem Dorf Beinen wohnte auf einem Schloss ein Empfänger, der war ein polnischer Edelmann und geheißen Albert Perekonski.

Er hatte ein schlechtes und hartes Herz und lud den Untertanen unerträgliche Lasten auf, und konnten sie diese nicht zur Zeit abtragen, dann ließ er ihnen ohne Weiteres ihr Vieh wegnehmen. Dessen hatte er eine große Herde schon versammelt, als der Zorn Gottes ihn in einer Nacht traf, sodass alles Vieh am anderen Morgen tot dalag.
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