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Vergessene Werke

Der Marone – Das Land der Quellen

Thomas Mayne Reid
Der Marone – Erstes Buch
Einleitung
Das Land der Quellen

Auf einer Wanderung durch die Westindischen Inseln führte mich der Zufall zu der Montego Bay an der nordwestlichen Küste von Jamaika.

Dort fand ich eine prachtvolle halbkreisförmige Meeresbucht, von lieblichen, mit hohen Wäldern bewachsenen Hügeln umschlossen. In der Mitte dieses Hügelhalbkreises lag eine Stadt, deren weiße Mauern und Fensterjalousien freundlich durch das Laubwerk tropischer Bäume hindurchschimmerten. Diese bestanden aus Palmen und Platanen, Zitronen und Zekropien1, Wunderbäumen und Christpalmen. An den zum Landesinneren gelegenen Weiterlesen →

Farmer und Goldsucher – Kapitel 1

Farmer und Goldsucher
Abenteuer und Erlebnisse eines jungen Auswanderers in Virginia und Kalifornien

Kapitel 1

Nach einer Überfahrt von 45 Tagen gelangte unser Schiff, das wir in Hamburg bestiegen hatten, an die Stelle, wo der Mississippi, obwohl dem Auge selbst noch unsichtbar, seine gelben Wellen mitten in den Ozean hineintreibt, der sich selbst noch vor dem Ungestüm dieses Vaters der Flüsse respektvoll zurückzieht. Zum letzten Mal vor dem Betreten meiner neuen Heimat stellte ich mir die Fragen: Welche Mittel bringst du mit in diese neue Welt? Welcher Zukunft gehst du in deinem selbst gewählten Exil entgegen, in deiner zu gründenden Heimat, deren Zustände du bisher nur aus mündlichen Berichten und aus Büchern kennengelernt hast? Für die Summe von 1500 Taler hatte ich, als ich noch im Besitz meines Vermögens war, ein Grundstück von nicht unbedeutender Größe in den Weiterlesen →

Curumilla – Erstes Buch, Kapitel 4

Gustave Aimard
Curumilla
Eine Abenteuergeschichte aus dem Jahr 1861
Kapitel 4 – Der Ausbruch

Während Valentins Abwesenheit fanden im Missionsdorf sehr wichtige Ereignisse statt.

Der Graf von Prébois-Crancé hatte seine Briefe beendet und stand, diese in der Hand haltend, vor einem berittenen Peonen, welchem er seine letzten Weisungen erteilte, als man die äußersten Vorposten rufen hörte: »Wer da«, welcher Ruf sofort auf der ganzen Linie wiederholt wurde.

Bei diesem Ruf, an welchen er zwar gewöhnt war, zog sich das Herz Don Louis krampfhaft zusammen. Kalter Schweiß trat auf seine Stirn, sein Gesicht wurde totenblass. Er fühlte sich so schwach, dass er gezwungen war, sich gegen eine Weiterlesen →

Robert der Teufel – Kapitel 3

Robert der Teufel und die höllischen Fanghunde
Eine schauderhafte Teufels-, Hexen-, Räuber- und Mördergeschichte um 1860

Kapitel 3 – Heiratsangelegenheiten

Der König empfing seinen Robert mit ernster Miene. Er saß vor einem Marmortisch, über welchen eine Decke von grüner Seide gebreitet war. Eine breite Bauschung mitten auf diesem Tisch ließ Sachen vermuten, von einem dichten schwarzen Schleier verhüllt.

»Du siehst heute sehr blass aus, Robert?

»Ich habe wenig und schlecht geschlafen.«

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Farmer und Goldsucher – Einleitung

Farmer und Goldsucher
Abenteuer und Erlebnisse eines jungen Auswanderers in Virginia und Kalifornien

Einleitung

Aus den entgegengelegensten Gegenden Nordamerikas habe ich Briefe eines jungen Auswanderers vor Augen, der durch den Bankrott eines Bankierhauses, dem er fast sein ganzes Vermögen anvertraut hatte, plötzlich seines Eigentums beraubt wurde.

Georg Warner, der letzte Spross einer angesehenen Familie Hamburgs, war keiner jener schwachen und verzagten Menschen, welche durch eine vereitelte Hoffnung oder einen fehlgeschlagenen Plan den Mut sinken lassen, in Trübsinn und Untätigkeit verfallen oder gar der Verzweiflung sich hingeben und ruhelos umherirren. Er war Weiterlesen →