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Vergessene Werke

Die Trapper in Arkansas – Band 1.5

Gustave Aimard (Olivier Gloux)
Die Trapper in Arkansas Band 1
Erster Teil – Treuherz
Kapitel 1 – Die Prärie

Im Westen der Vereinigten Staaten erstreckt sich mehrere Hundert Meilen jenseits des Mississippi ein gewaltiger Landstrich, der bis zu jenem Tag unbekannt war und aus brachliegendem Boden bestand, auf welchem sich weder die Wohnung des weißen Mannes noch der Hato des Indianers erhob.

Diese unermessliche Wildnis, in der sich dunkle, von geheimnisvollen, wilden Pfaden durchzogene Wälder mit grünen Prärien abwechseln, deren dichtes, hohes Gras von jedem Wind bewegt wird, ist von gewaltigen Wasserströmen durchzogen, zu denen der Canadian River, der Arkanas River und der Red River zählen.
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Curumilla – Zweites Buch, Kapitel 3

Gustave Aimard
Curumilla
Zweites Buch
Eine Abenteuergeschichte aus dem Jahr 1861
Kapitel 3 – Die Beratung

Die Verkleidung der Franzosen war so gelungen und die Aufmerksamkeit aller so ausschließlich der Arena zugewendet, dass es ihnen gelang, das Amphitheater ebenso unbemerkt zu verlassen, wie sie es betreten hatten.

Als sie einen ziemlich dunklen Gang erreicht hatten, der in das Innere des Hauses führte, blieb Valentin stehen.

»Hör mich aufmerksam zu, Louis«, flüsterte er seinem Freund kaum hörbar ins Ohr, »jetzt ist der Augenblick gekommen, dir zu sagen, weshalb ich dich hergeführt habe.«
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Wolfram von Bärenburg – Teil 5

Wolfram von Bärenburg, genannt der Erzteufel
Der verwegenste Raubritter und schrecklichste Mörder, ein Scheusal des Mittelalters, von der Hölle ausgespien zum Verderben der Menschen
Eine haarsträubende Schauergeschichte aus den furchtbaren Zeiten des Faustrechts und des heimlichen Gerichts der heiligen Feme aus dem Jahr 1860
Kapitel 5

Der Schutzengel

Die beiden Novizen durften nicht mit der Äbtissin, den übrigen Nonnen und den eingeladenen Ritterdamen an der Fremdentafel speisen, sondern mussten ihr Mahl in der Zelle ihrer Meisterin verzehren. Diese hielt es nicht für ratsam, die Schwestern nochmals von ihren Eltern Abschied nehmen zu lassen und führte sie daher nach dem Essen in den Weiterlesen →

Geisterschloss Dohlenstein – Kapitel 3

Geisterschloss Dohlenstein
Abenteuer eines flüchtigen Pariser Studenten
Eine Geister- und Räubergeschichte
Kapitel 3 – Das Gespenst

Als nun Theodor allein war, nahm er sein Feuerzeug zur Hand, zündete seine Laterne und Pechfackel an und stieg so die schon etwas verfallene Treppe hinauf. Nachdem er durch den Vorsaal gegangen war, passierte er mehrere Zimmer, in welchen er hin und wieder noch alte verdorbene Möbel vorfand. Endlich kam er in ein ehemals prächtiges Zimmer, das als Gesellschaftssaal gedient zu haben schien. An der Decke hingen Überreste von Kronleuchtern, wo auch noch einige Spuren von vergoldetem Gesims zu sehen waren, was den Saal zuvor sehr verschönert hatte. Dieser Raum war der Ort, den er sich zum Schauplatz seines Ruhmes ausgewählt hatte. Die Fenster führten zum großen Hof, und diejenigen seiner Freunde, die neugierig waren, wie er sich aus der Affäre ziehen würde, Weiterlesen →

Der Marone – Ein schönes Anerbieten

Thomas Mayne Reid
Der Marone – Erstes Buch
Kapitel 9
Ein schönes Anerbieten

Am Tag, nachdem das Sklavenschiff seine Ladung gelöscht hatte, und zu einer sehr frühen Morgenstunde, nahm Herr Vaughan, als er aus einem vorderen Fenster seines Hauses heraus sah, einen fremden Reiter wahr, der sich auf der langen Allee näherte.

Als der Fremde näher kam, schien sich sein Pferd in einen Maulesel zu verwandeln, und der Reiter erschien als ein alter Herr in einem blauen Rock mit metallenen Knöpfen und breiten äußeren Taschen, darunter Hosen und Stulpenstiefel, beide höchst schmutzig vom langen Tragen. Ein schadhafter brauner Castorhut auf dem Kopf, der den Rand einer Weiterlesen →