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Vergessene Werke

Der Marone – Der Kajüten-Passagier

Thomas Mayne Reid
Der Marone – Erstes Buch
Kapitel 12
Der Kajüten-Passagier

Ein anderer Passagier der Seenymphe, mit dem unser Leser notwendigerweise bekannt gemacht werden muss, war ebenfalls ein junger Mann, augenscheinlich von demselben Alter, wie der bereits erwähnte. Nur hierin und in ihrer Eigenschaft als Engländer glichen sie sich, in allen anderen Beziehungen waren sie einander sehr unähnlich. In Bezug auf Gesichtsbildung auf die Farbe der Haare, der Augen und des Bartes war jeder sogar ein vollkommener Gegensatz des Anderen.

Jener war von dunklem Teint, dieser aber von vorzugsweise heller Haut mit Haaren von ganz heller, gelblicher Farbe, die aussahen, Weiterlesen →

Die Trapper in Arkansas – Band 1.7

Gustave Aimard (Olivier Gloux)
Die Trapper in Arkansas Band 1

Erster Teil – Treuherz

Kapitel 3 – Die Fährte

Adlerkopf, der von seinen Feinden entdeckt zu werden wünschte, hatte sich keine Mühe gegeben, seine Fährte zu verbergen, die sichtlich durch das hohe Gras führte und selbst dann rasch wieder aufgefunden war, wenn sie sich stellenweise zu verwischen schien. In ihrem Vorrücken warfen die beiden Jäger von Zeit zu Zeit Blicke nach rechts und links, um sich vor Täuschung zu sichern. Aber die Fährte ging stets gerade aus, ohne irgendeine Abbiegung. Ihre Verfolgung war so leicht, dass das Außerordentliche der Sache selbst Belhumeur ernstlich zu beunruhigen anfing. Wie immer übrigens die Indianer es halten mochten, die Jäger bemühten sich so gut es ging, ihre eigenen Fußspuren sorgfältig zu verwischen. Sie gelangten endlich an einen ziemlich breiten Fluss, Grünspanfluss Weiterlesen →

Curumilla – Zweites Buch, Kapitel 5

Gustave Aimard
Curumilla
Zweites Buch
Eine Abenteuergeschichte aus dem Jahr 1861
Kapitel 5 – La Quebrada del Coyote

Die Natur nimmt in Amerika, ganz besonderes des Abends ungefähr zwei Stunden vor Sonnenuntergang einen großartigen Charakter an.

Die Bäume scheinen sich in der ersten Dämmerung der Nacht zu riesenhafter Größe auszudehnen, die belebte Stille der Einöde erscheint geheimnisvoller, und der Mensch empfindet unwillkürlich ein Gefühl ehrerbietiger Scheu, die sein Herz beklemmt und ihn mit bangen Ahnungen erfüllt.
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Geisterschloss Dohlenstein – Kapitel 4

Geisterschloss Dohlenstein
Abenteuer eines flüchtigen Pariser Studenten
Eine Geister- und Räubergeschichte
Kapitel 4 – Theodor unter der Räuberbande

Nachdem sie so eine geraume Zeit geschwelgt hatten und die Räuber ziemlich betrunken waren, befahl der Hauptmann, den Anbruch des Tages gewahrend, dass ein jeder sich in seine Zelle begeben, sich dort ruhig verhalten und zu einer Unternehmung für den nächsten Abend vorbereiten sollte.

»Werde ich auch dabei sein, Hauptmann?«, sprach Theodor.«

»O nein! So schnell verschenke ich mein Zutrauen nicht. Du wirst in der Zelle des Veteranen wohnen, wohin dich dieser abführen wird. Niklas aber wird wieder zu seinem Dienstherrn zurückkehren, um keinen Verdacht zu erregen. Nächste Nacht Weiterlesen →

Wolfram von Bärenburg – Teil 7

Wolfram von Bärenburg, genannt der Erzteufel
Der verwegenste Raubritter und schrecklichste Mörder, ein Scheusal des Mittelalters, von der Hölle ausgespien zum Verderben der Menschen
Eine haarsträubende Schauergeschichte aus den furchtbaren Zeiten des Faustrechts und des heimlichen Gerichts der heiligen Feme aus dem Jahr 1860
Kapitel 7

Im Hexennest

Hohes dorniges Gebüsch führte wie durch die Windungen eines Irrgartens zu einer in einen Felsen gehauene Höhle, die früher von einem Klausner bewohnt war. Ein alter hölzerner Stuhl und Tisch, roh gezimmert, im Hintergrund ein Mooslager mit einer fadenscheinigen ausgedienten Rossdecke, ein irdener Wasserkrug mit halb abgebrochenem Weiterlesen →