Archiv

Vergessene Werke

Das Harzmärchenbuch von August Ey Teil 4

Sagen und Märchen aus dem Oberharz
Gesammelt und herausgegeben von August Ey im Jahre 1862

Die goldene Flöte

Es war einmal ein junger Holzhauer, der hieß Zacharias. Dieser ging eines Tages in den Wald an sein Geschäft. Als er nun einen dicken Baum anhieb, hörte er eine feine klagende Stimme, die recht bittend klang. Er hörte auf zu hauen und fragte: »Wo bist du denn?«

Die Stimme antwortete: »Hier im Baum bin ich. Haue nur da oben, wo der weiße Strich am Baum ist, ein Loch hinein.«
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Der Marone – Eine Feuertaufe

Thomas Mayne Reid
Der Marone – Erstes Buch
Kapitel 26

Eine Feuertaufe

Gegen zwölf Uhr desselben Tages kamen Jessuron und seine Tochter auf die Veranda und nahmen ihren Platz nahe an der Balustrade ein, sodass sie in den Hof hinabzusehen vermochten. Beider Aussehen verriet einige Unruhe, als ob sie ein Schauspiel von mehr als gewöhnlichem Interesse mit ansehen sollten.

Auch die Hausmädchen und andere hinter ihnen mit neugierigen Augen stehende Diener zeigten, dass etwas Besonderes vor sich gehen solle.
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Die Trapper in Arkansas – Band 2.7

Die-Trapper-in-Arkansas-Band-2Gustave Aimard (Olivier Gloux)
Die Trapper in Arkansas Band 2
Erster Teil – Treuherz

Kapitel 16 – Verrat

Die Rückreise war traurig, der General hatte sich in Folge seiner Unterhaltung mit dem Trapper in ein tiefes Nachdenken versenkt. Donna Luz dachte an die Warnung, die an sie ergangen war. Der Führer, dem die Unterredungen des Schwarzen Hirsches mit dem General und dem jungen Mädchen aufgefallen waren, hatte eine geheime Ahnung, dass er sich in Acht zu nehmen habe. Nur die beiden Lanceros ritten gleichgültig vorwärts, denn Weiterlesen →

Frederick Marryat – Die Sendung – Kapitel 2

Kapitän Frederick Marryat
Die Sendung
Umschlagzeichnung nach Originalentwürfen von Professor Honegger
Neue deutsche Ausgabe. Magdeburger Verlagsanstalt. 1915
Kapitel 2

Wehmütig sah Alexander Wilmot zu der Heimatküste zurück, als das Schiff unter schwerem Segeldruck sich von ihr entfernte. Er blieb auf der Hütte und sah zum Land hinüber, dessen Umrisse mit jedem Augenblick unbestimmter wurden.

»Werde ich die Heimat wiedersehen? Kehre ich zurück oder werden meine Gebeine in Afrika bleiben, vielleicht in der Weiterlesen →

Fritz Wildaus Abenteuer zu Wasser und zu Lande 1

Friedrich Gerstäcker
Fritz Wildaus Abenteuer zu Wasser und zu Lande
Kapitel 1
Worin ich den Leser mit dem Helden unserer Geschichte bekannt mache

Gar nicht so sehr weit von dem kleinen Städtchen Hudson, am Hudson River in den Vereinigten Staaten, hatte sich, es sind nun wohl einige Jahre her, eine ganze Kolonie von Deutschen angesiedelt, Farmen dort angelegt, Häuser gebaut und so vorteilhaft mit den Produkten des Bodens und ihren sonstigen Erzeugnissen zu spekulieren gewusst, dass sich fast alle, mit nur sehr wenigen Ausnahmen, eines gewissen Wohlstandes erfreuten, bei den Amerikanern der Nachbarschaft auch in gutem Ansehen standen und mit ihnen in Frieden und Freundschaft lebten.

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