Das Harzmärchenbuch von August Ey Teil 26
Sagen und Märchen aus dem Oberharz
Gesammelt und herausgegeben von August Ey im Jahre 1862
Der Förstersohn
Ein Förster wohnte ganz abgelegen im Wald hier am Harz. Er hatte nicht lange erst geheiratet. Und beiden, seiner Frau und ihm, gefiel es ganz hübsch in der Einsamkeit. Da bekam seine Frau einen kleinen Sohn, der sollte getauft werden, es fehlten aber die Paten. Lange hatten sich Vater und Mutter damit herumgetragen, wer das Kind wohl über die Taufe heben sollte, sie hatten aber Weiterlesen
Der Marone – Smythjes Sonnenfinsternis
Thomas Mayne Reid
Der Marone – Zweites Buch
Kapitel 15
Smythjes Sonnenfinsternis
Die berühmte Sonnenfinsternis des Kolumbus, wodurch dieser gewandte Seemann die einfältigen Wilden von Don Christophers Bucht so vorteilhaft für sich täuschte, ist nicht die Einzige, weshalb die Insel Jamaika berühmt sein sollte. Meine Pflicht wenigstens ist es, noch eine andere anzuführen, die, wenn auch nicht wert, in den Annalen der Weltgeschichte erwähnt zu werden, dennoch wohl ein Kapitel in unserer Geschichte verdient.
Die fragliche Sonnenfinsternis nämlich, obwohl in ihren Folgen durchaus nicht so wichtig, als die, welche den Weiterlesen
Das Geisterschiff und der Fliegende Holländer Teil 10
Das Geisterschiff und der Fliegende Holländer
Lebendig im jüngsten Gericht oder Rache bis über das Grab hinaus
Eine höchst schaudervolle Geschichte höllischer Bosheit
Der Fliegende Holländer
Nach zwei Tagen traf er in Amsterdam ein, kaufte sogleich eine stählerne Kette zur Befestigung der Reliquie um seinen Hals, die er bisher an einem Band getragen hatte, und begab sich spät abends an Bord des Terschilling mit seinen Reiseeffekten, dessen Kapitän Kloots ihn sehr freundlich empfing.
Hier befreundete er sich bald mit dem ersten Steuermann Hillebrant, einem wohlwollenden Mann von etwa 30 Jahren. Von ihm bereitwillig unterrichtet, konnte er auf dem Schiff bald nützliche Dienste leisten, dessen Weiterlesen
Der Marone – Obrigkeit und Marone
Thomas Mayne Reid
Der Marone – Zweites Buch
Kapitel 14
Obrigkeit und Marone
»Nun, junger Mann«, begann der Custos mit leutseligem, mildem Ton, »wenn ich nicht irre, seid Ihr einer von den Trelawney-Maronen?«
»Ja, Euer Gnaden«, antwortete Cubina einfach.
»Der Hauptmann einer Ortschaft, nicht wahr?«
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Das Geisterschiff und der Fliegende Holländer Teil 9
Das Geisterschiff und der Fliegende Holländer
Lebendig im jüngsten Gericht oder Rache bis über das Grab hinaus
Eine höchst schaudervolle Geschichte höllischer Bosheit
Trauung
Zwei Monate des Wartens auf die Meldung des Schiffskapitäns waren genügend zur gegenseitigen Erklärung ihrer innigsten und zärtlichsten Liebe. Da Poots wegen seines Berufes selten zu Hause war, befanden sich die beiden Liebenden meistens allein, was der väterliche Freund des Hauses, Pater Seysen, welcher sich mit dem religiösen Unterricht Aminens immer fleißig beschäftigte und in ihr eine gelehrige Schülerin fand, nicht länger für schicklich, und sohin für ratsam hielt, ihnen die Heirat vorzuschlagen, in welche Philipp, der die Geliebte nicht in die Gefahr Weiterlesen

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