Das Harzmärchenbuch von August Ey Teil 63
Sagen und Märchen aus dem Oberharz
Gesammelt und herausgegeben von August Ey im Jahre 1862
Der Schneider und der Teufel
Ein Schneidermeister hatte drei Töchter und einen Gesellen. Trotzdem, dass der Alte erst durch Sparsamkeit, dann durch Geiz schmählich reich geworden war, mussten seine drei Töchter aber doch immer fleißig mit nähen, ohne dass sie mit dem Gesellen Weiterlesen
Die Skalpjäger – Licht und Schatten
Thomas Mayne Reid
Die Skalpjäger
Erster Teil
Fünfzehntes Kapitel
Licht und Schatten
Das Haus, welches wir bewohnten, stand in einer viereckigen Einfriedung, die bis an die Ufer des Flusses – des Rio del Norte – hinabging. Diese Einfriedung war ein auf allen Seiten von hohen dicken Adobemauern umschlossener Garten. Auf die Kronen dieser Mauern waren Reihen von Kakteen gepflanzt worden, die mächtige, dornige Zweige getrieben hatten und undurchdringliche spanische Reiter bildeten. Das Haus und der Garten hatten nur einen einzigen Eingang durch eine mächtige Gittertür, die wie ich bemerkt hatte, stets Weiterlesen
Dämonische Reisen in alle Welt – Kapitel II, Teil 1
Johann Konrad Friederich
Dämonische Reisen in alle Welt
Nach einem französischen Manuskript bearbeitet, 1847.
Kapitel II, Teil 1
Michel in den Spielhöllen zu Baden-Baden, Wiesbaden und Homburg – Ein wunderbares Feuerwerk – Abenteuerliches Fest in Homburg vor der Höhe – Ein verhafteter Geist – Rouge in Offenbach und Frankfurt – Michel wohnt einer Beratung der Deutsch-Katholiken bei – Michel züchtigt betrügerische Lotteriekollekteure – Der 18. Oktober zu Frankfurt am Main – Erste Höllenreise
Sie hören nicht, sie sehen nicht, sie fühlen nicht! Was tun sie denn? – Sie spielen! …
Der Marone – Ein seltsamer Entschluss
Thomas Mayne Reid
Der Marone – Drittes Buch
Kapitel 18
Ein seltsamer Entschluss
Nachdem Smythje fortgegangen war, verblieb Käthchen einige Augenblicke auf dem Platz, wo er sie verlassen hatte, schweigend und bewegungslos wie die aus gehauenen Marmorbilder um sie herum. Unter ihnen befand sich auch Niobe, und zufällig fielen die Augen der jungen Kreolin auf die Statue der jammernden Tochter der Dione.
»Ach!«, sprach sie für sich, von einem eigenen Gedanken ergriffen. »Du unglückselige Mutter hingemordeter Kinder! War deine Trübsal je so schwer zu ertragen wie die meine, gewiss, deine Strafe musste zur Wollust Weiterlesen
Die Totenhand – Teil 55
Fortsetzung von Der Graf von Monte Christo von Alexander Dumas
Dritter Band
Kapitel 15 – Die Rückkehr zum Grab
Nachdem Benedetto den Sohn des Edmund Dantès der Barmherzigkeit Valentines übergeben hatte, blieb ihm nichts mehr zu tun, als nach Frankreich zurückzukehren, um dort neben der Leiche seines Vaters die Hand wieder niederzulegen, welche er ein und ein halbes Jahr zuvor von dem Körper getrennt hatte, getrieben durch den tollen Einfall eines grausamen Entschlusses.
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