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Vergessene Werke

Der Marone – Ein grässlicher Eindringling

der-marone-drittes-buchThomas Mayne Reid
Der Marone – Drittes Buch
Kapitel 25

Ein grässlicher Eindringling

Lange blieb Loftus Vaughan nicht allein, obwohl derjenige, der jetzt die ihn umgebende Einsamkeit unterbrach, von einer Beschaffenheit war, wie ihn kein Lebender oder Sterbender an der Seite seines Bettes zu sehen wünscht.

Der schwarze Reitknecht war fortgeritten, um Hilfe zu holen. Noch bevor der Schall der Hufschläge seines eilfertig galoppierenden Pferdes durch die offenen Spalten der armseligen Hütte durchzudringen aufgehört hatte, fiel Weiterlesen →

Wie die Gebeine des heiligen Apollinaris nach Remagen kamen

Vom frischen Quell
Sagen, Legenden undGeschichten aus der Eifel
Jung und Alt in neuer Fassung dargeboten von Rektor Jos. Schiffels
Verlag Georg Fischer. Wittlich. 1912
Erstes Bändchen

Wie die Gebeine des heiligen Apollinaris nach Remagen kamen

Kaiser Friedrich Barbarossa ließ das widerspenstige Mailand, das sich nach langer Belagerung hatte ergeben müssen, im Jahre 1162 zerstören. Einen Teil der Siegesbeute, nämlich die Gebeine der Heiligen drei Könige, des heiligen Apollinaris und noch anderer Heiligen, schenkte er seinem Kanzler, dem kölnischen Erzbischof Reinald von Weiterlesen →

Die Teufelslei

Vom frischen Quell
Sagen, Legenden undGeschichten aus der Eifel
Jung und Alt in neuer Fassung dargeboten von Rektor Jos. Schiffels
Verlag Georg Fischer. Wittlich. 1912
Erstes Bändchen

Die Teufelslei

Nicht weit von Altenahr erhebt sich ein hoher Fels, die Teufelslei, die auf zwei Seiten von der Ahr umrauscht wird. An ihrem steilen Rand blühen im Sommer Blümlein mancher Art. Aber sie stehen einsam in schwindelnder Höhe, denn niemand gelüstet es, sie dort oben zu suchen und zu pflücken. Und doch hat einst ein Mägdlein gewagt, Weiterlesen →

Der Marone – Der kranke Reisende

der-marone-drittes-buchThomas Mayne Reid
Der Marone – Drittes Buch
Kapitel 24

Der kranke Reisende

Nachdem er das Gebiet seiner eigenen Pflanzung durchritten und einige Zeit auf einem als der Carrionweg bekannten Nebenweg geblieben war, gelangte Herr Vaughan zuletzt auf die große Heerstraße, die von Montegobay an der nördlichen Seite der Insel nach Savanna-la-Mer an der südlichen führt.

Auf dieser Straße setzte er seine Reise südwärts fort, da Savanna-la-Mer der Ort war, wohin er die Reise zu Pferd zu machen beabsichtigte, denn von dort konnte er zur See zum Hafen von Kingston oder zum Alten Hafen oder Weiterlesen →

Dämonische Reisen in alle Welt – Kapitel II, Teil 3

Johann Konrad Friederich
Dämonische Reisen in alle Welt
Nach einem französischen Manuskript bearbeitet, 1847.

Kapitel II, Teil 3

Unterdessen war die Dämmerung herangekommen, die Nacht breitete bald ihren Schleier über Tal und Flur, und ein lustiges Feuerwerk mit allerlei Schnickschnack wurde zu Ehren des Großherzogs vor dem Kursaal abgebrannt. Plötzlich erhob sich mitten unter den aufsteigenden Raketen, Sonnen, Feuertöpfen, romanischen Sternenlichtern etc. eine gewaltige Feuerkugel in die Luft, die, immer größer werdend, endlich platzte und sich in einen reichverzierten, in Brillantfeuer glänzenden Galgen verwandelte, an dem unverkennbar ähnlich ein halbes Dutzend Weiterlesen →