Das Märleinbuch 2
Peter Kling
Das Märleinbuch für meine lieben Nachbarsleute
Leipzig, Weygandsche Buchhandlung, 1799
Erstes Märlein
Im Wald am Fichtelgebirge lebte einmal ein Köhler, ein Mann, der viel erfahren, viel gelitten und schon ein schneeweißes Härlein hatte vor Alter.
War der Hospes aller Unholde, die um ihn herum schwärmten, und wurde ihm kein Leid getan, denn ihn schützte ein Geist, der mächtiger war als alle.
Die Fahrten und Abenteuer des kleinen Jacob Fingerlang 3
Die Fahrten und Abenteuer des kleinen Jacob Fingerlang
Ein Märchen von Gotthold Kurz
Nürnberg, bei Gottlieb Bäumler 1837
Drittes Kapitel
Das Mirabel in der Dorfschenke
Es war gerade Feiertag, und die Schenke voll Bauern, die zu Ehren des heiligen Johannes von Nepomuk zechten und lärmten.
Man sah und hörte kaum noch etwas vor Tabaksqualm und Schreien. Gottlieb ließ sich bescheiden in der Weiterlesen
Der Name des Klosters Hinnnerod
Vom frischen Quell
Sagen, Legenden und Geschichten aus der Eifel
Jung und Alt in neuer Fassung dargeboten von Rektor Jos. Schiffels
Verlag Georg Fischer. Wittlich. 1912
Zweites Bändchen
Der Name des Klosters Hinnnerod
Der heilige Bernhard von Clairvaux sandte dem Erzbischof Albero von Trier auf dessen Wunsch neun Mönche. Sie wählten als Ort ihrer Niederlassung einen großen, undurchdringlichen Wald im Salmtal zwischen der Kyll und Manderscheid. Als die Mönche abends spät müde und hungrig im Tal der Salm ankamen, fanden sie nirgends einen Weiterlesen
Der Marone – Der Schlafzauber
Thomas Mayne Reid
Der Marone – Drittes Buch
Fünfundvierzigstes Kapitel
Der Schlafzauber
Wo war nur Chakra während der ganzen Zeit?
Sobald er das Herrenhaus zu Willkommenberg vollständig in Flammen gesehen hatte, eilte der Koromantis mit der jungen Herrin in seinen Armen schleunigst hinweg. Außerhalb des Gartenpförtchens blieb er stehen, aber nur wenige Augenblicke, lediglich um sich hastig mit dem Führer der schwarzen Räuber zu beraten.
Die Fahrten und Abenteuer des kleinen Jacob Fingerlang 2
Die Fahrten und Abenteuer des kleinen Jacob Fingerlang
Ein Märchen von Gotthold Kurz
Nürnberg, bei Gottlieb Bäumler 1837
Zweites Kapitel
Jacob als blinder Passagier im Reisebündel
Der Vetter Gottlieb aber zog indessen frischen Mutes seine Straße weiter, durch grünende Fluren und freundliche Dörfer, an blühenden Hecken und murmelnden Bächlein vorüber, Berg auf, Berg ab, über Brücken und Stege, auf staubiger Landstraße und anmutigen Fußsteigen. Überall Frühling und Lust, und über die ganze duftende, schimmernde jauchzende Erde hin hatte der Himmel sein schönstes blaues Gezelt gespannt, und die Sonne zog Weiterlesen
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