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Serien

Schattenwolf Band 5

Die Spur des Killers

1.

Cleve­land, 23. Ok­to­ber 2010
Vin Ben­nett sah auf die Uhr. Drei Uhr nach­mit­tags. Ob­wohl es noch ein paar Stun­den dau­er­te, bis die Son­ne un­ter­ging, und noch wei­te­re Stun­den, bis der Mond sich zeig­te, spür­te er des­sen Kraft seit ges­tern Mor­gen sehr deut­lich in sei­nem Blut. Voll­mond. Er konn­te den Ein­bruch der Nacht kaum er­war­ten. Al­les in ihm dräng­te da­nach, in den Wald zu ge­hen und zu ja­gen. Die Jagd in der ver­gan­ge­nen Nacht war sehr be­frie­di­gend ge­we­sen. Er spür­te im­mer noch das war­me Blut des Rehs über sei­ne Zun­ge rin­nen, den Ge­schmack der eben­falls noch war­men, ro­hen Le­ber, die er mit Shei­la ge­teilt hat­te, und wie le­cker das Fleisch des Her­zens ge­we­sen war.

»Mach Schluss und fahr nach Hau­se, Vin.«
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Jackson – Teil 43

Letzte Chance Iswa

Ich fühlte mich wie ein Boxer, der zum zehnten Mal auf die Bretter geschickt wurde. Mein Kopf dröhnte wie eine Kesselpauke und das Blut rauschte in meinen Ohren. Die ganze Welt schien sich um mich zu drehen.

Wenn ich auch einiges von dem, was mir Yalla da erzählte, nicht wirklich kapierte, war alles andere trotzdem so grauenhaft und unvorstellbar, dass es mir beinahe die Luft zum Atmen nahm.

Ihre Worte und das, was ich im Einzelnen noch aus den Unterhaltungen der vergangenen Tage und Wochen mit Linda, dem Franzosen und anderen Mitarbeitern dieses unseligen Projekts aufgeschnappt hatte, ergaben für mich ein Szenarium, welches ich eher in einem Horrorroman erwartet hätte als im realen Leben.

»Habe ich das richtig verstanden?«, fragte ich sie, während ich nach Worten suchte. »Es gibt diese Vereinigung steinreicher Weiterlesen →

Jackson – Teil 42

Endlich frei

Ich verharrte mitten in der Bewegung, als wäre ich gegen eine unsichtbare Wand gelaufen.

Yalla erging es nicht anders.

Wie auf ein geheimes Kommando hin drehten wir unsere Köpfe beinahe gleichzeitig nach hinten und starrten mit weit aufgerissenen Augen auf die Tür, die langsam nach innen schwang.

Ein Mann mit einem weißen Arztkittel betrat den Raum. In seiner Rechten klirrte ein Schlüsselbund.

Nachdem er die Tür mit der anderen Hand hinter sich ins Schloss gezogen hatte, drehte er sich um und verschloss sie wieder. Dabei pfiff er die ganze Zeit einen alten Beatlessong vor sich hin.
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Jackson – Teil 41

Geständnisse

Sie stieg aus dem Kleid und stieß den Stoff mit dem Fuß beiseite.

Ich blieb wie gebannt stehen und starrte sie an. Mein Herz klopfte wild und in meinem Kopf hämmerte es.

Sie war nackt!

Nackt …

Tausend Gedanken wirbelten durch meinen Schädel.

Da war der Albino, den ich gerade eben erschossen hatte, die Verfolger, unsere Flucht in diesen seltsamen, kleinen, halbdunklen Raum und Yalla, die jetzt splitterfasernackt vor mir stand, obwohl uns nur noch eine schalldichte Tür vor dem Weiterlesen →

Jackson – Teil 40

Wiedersehen mit Hindernissen

Im nächsten Moment schob ich Panik!

Ich hatte Adam, diesen anderen Albino, erst vor Kurzem in Aktion erlebt und konnte mich daher noch genau daran erinnern, zu was diese hellhäutigen Riesen fähig waren.

Kalter Schweiß stand plötzlich auf meiner Stirn.

Als ich sah, wie er mit der einen Hand in Yallas Haare griff, während sich seine andere wie eine Schraubzwinge um ihren Hals legte, vergaß ich jede Vorsicht.

Ich wusste um die Kräfte dieses Wesens.
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