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History

Der Freibeuter – Unerwartet schlechter Empfang

Der-Freibeuter-Zweiter-TeilDer Freibeuter
Zweiter Teil
Kapitel 1

Kaum hatte der Führer der Fregatte den Fuß an Land gesetzt, als ihm der königliche Inspektor des Hafens den Befehl des Königs ansagte, sich ohne Verzug bei des Königs Majestät anmelden zu lassen und der ferneren Befehle gewärtig zu sein. Befremdet über diese unerwartete unfreundliche Strenge übergab Kapitän Norcroß seinem Lieutenant den Oberbefehl der Fregatte und ging in sich gekehrt zum Palast. Er trat in die königlichen Gemächer mit jener einfachen würdigen Haltung, welche dem Mann, der sich seines Wertes bewusst ist, eigen zu sein pflegt und welche dem edlen Norcroß, der niemals vergaß, dass altadliges britisches Blut in seinen Adern floss, zur Natur geworden war.

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Der bayerische Hiesel – Teil 5

Der-bayerische-HieselFriedrich Wilhelm Bruckbräu
Der bayerische Hiesel
Wildschützen- und Räuberhauptmann, landesverrufener Erzbösewicht

Der Teufel als Krankenwärter

Mit schweißtriefendem Körper war Hiesel in die Wellen des reißenden Lech gesprungen, und hatte es nur seiner kräftigen Natur zu verdanken, dass ihn nicht auf der Stelle ein Schlag tötete. Ganz erschöpft von der großen Anstrengung und von der beständigen Angst, von seinen Verfolgern eingeholt zu werden, lag er am Ufer, wärmte und trocknete sich an den heißen Strahlen der Sonne. Da fühlte er plötzlich einen heftigen Fieberfrost in seinen Gliedern. Er raffte sich auf und schleppte sich mühsam in den nahen dichten Forst, wo er sich, ohne zu wissen, Weiterlesen →

Im fernen Westen – Der junge Auswanderer 8

Der junge Auswanderer
Kapitel 8

Der Reiter, welchen Texas Dick vorhin hatte über die Hügelwelle reiten sehen, war in der Tat Alfred Richter gewesen. Er war seither ohne Schwierigkeiten im schlanken Trab geritten, um sein Pferd nicht sehr zu ermüden, denn er hatte noch einen weiten Weg vor sich. Als er aber in die Nähe der tief zerklüfteten Barranca kam und bemerkte, dass die Dämmerung bereits herabsank, so setzte er sein Pferd in Galopp, um die Schlucht noch vor Einbruch der Nacht zu passieren, weil diese voll mit Geröll lag. Aus diesem Grund hatte er den Anruf Dicks nicht mehr gehört. Als er in die Schlucht einritt, wurde die Dämmerung dichter wegen der Enge des Passes und der Höhe der Felsenwände zu beiden Seiten. Er musste daher seine ganze Aufmerksamkeit auf den schwierigen Pfad richten, über welchen er zu reiten hatte, und konnte sich nicht umsehen. Er mochte ungefähr die Hälfte der Weiterlesen →

John Tanner – Das Leben eines Jägers 26

John Tanner
Das Leben eines Jägers
oder
John Tanners Denkwürdigkeiten über seinen 30-jährigen Aufenthalt unter den Indianern Nordamerikas
Erstmals erschienen 1830 in New York, übersetzt von Dr. Karl Andree

Sechsundzwanzigstes Kapitel

Herr Henry hatte sich etwa zehn Jahre lang in Pembina als Handelsmann aufgehalten. Sein Nachfolger war ein Herr Mackenzie, der aber nur eine kurze Zeit blieb, worauf Herr Wells kam, dem die Indianer den Beinamen Gah-se-moan (das Schiff) gaben, denn er war sehr dick und rund. Dieser Mann legte am Ufer des Red River, dicht Weiterlesen →

Der Freibeuter – Der Hamburger Spion

Der Freibeuter
Erster Teil
Kapitel 20

Während der ambitiösen Expektorationen der Frau Ankarfield war es auch zwischen Flaxmann und jenem ihn betrachtenden Spieler zu gegenseitigen Äußerungen gekommen. Dieser verwegen aussehende Kerl hatte offenbares Unglück im Spiel, und ein Taler um den anderen rollte aus seiner Hand in die Taschen der Mitspieler. Dem ungeachtet richtete er seine Aufmerksamkeit auf die Reden der Wirtin und spannte sein lauerndes Ohr, als er von den Geldsäcken der im Haus wohnenden Fremden und den Ort, wo dieselben aufbewahrt seien, hörte. Endlich war der Mensch beutelleer und wandte sich mit einem widrigen Grinsen an Flaxmann.

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