Der bayerische Hiesel – Teil 9
Friedrich Wilhelm Bruckbräu
Der bayerische Hiesel
Wildschützen- und Räuberhauptmann, landesverrufener Erzbösewicht
Des Müllers Hund
Die Notwendigkeit, einen vollkommen brauchbaren Hund zu bekommen, wurde für Hiesel immer dringender. Da vernahm er, dass ein Müller, eine Stunde von Mähringen, seit einiger Zeit einen äußerst großen, aber sehr wilden Hund abrichte, mit dem Vorsatz, den Hiesel damit zu fangen.
In der Absicht, mit dem Müller einen wohlfeilen Handel zu schließen, besuchte Hiesel als Metzgerknecht angezogen, den Müller, trank gegen Bezahlung eine Flasche Bier und blickte durch das Stubenfenster ganz unbefangen auf Weiterlesen
John Tanner – Das Leben eines Jägers 30
John Tanner
Das Leben eines Jägers
oder
John Tanners Denkwürdigkeiten über seinen 30-jährigen Aufenthalt unter den Indianern Nordamerikas
Erstmals erschienen 1830 in New York, übersetzt von Dr. Karl Andree
Dreißigstes Kapitel
Der Frühling nahte und wir gingen an den Wälder-See zurück. Als wir an sein Ufer gelangten, fanden wir ihn noch mit Eis bedeckt. Wir standen am Strand, da sah ich in der Ferne eine Otter über das Eis gehen. Die Indianer hatten mir oft gesagt, dass selbst der stärkste Mann keine Otter töten könnte, wenn er dabei nicht eine Waffe zu Weiterlesen
Der Freibeuter – Anklage, Verhör und Entscheidung
Der Freibeuter
Zweiter Teil
Kapitel 3
Sobald Norcroß in das Vorgemach getreten war, ließ ihn der König in ein besonderes Zimmer führen, wo er allein blieb, bis ein Hauptmann der Garde hereintrat, ihm den Degen abforderte und ihn als Gefangenen in das Wohnzimmer des Königs führte. Dort sollte sein Erstaunen die höchste Stufe erklimmen. Als er die Augen auf die versammelten Menschen warf, erkannte er den Barbier und Perückenmacher Samuel Brondlov aus Barnet in Altengland, nebst dessen lieber Ehehälfte, Frau Elisabeth Brondlov und endlich beider Töchterlein. Herr Samuel schlug beim Anblick des in stolzer Würde hereintretenden Kapitäns die kleinen Augen zu Boden und zitterte ein wenig. Seine Lebensgefährtin warf ihm aus ihren grauen Katzenaugen einen wütenden Blick zu, der den armen Weiterlesen
Der bayerische Hiesel – Teil 8
Friedrich Wilhelm Bruckbräu
Der bayerische Hiesel
Wildschützen- und Räuberhauptmann, landesverrufener Erzbösewicht
Die Früchte des Zuchthauses
Hiesel wusste sich bald in seine neue Lage zu schicken. Er war folgsam und arbeitete mehr als jeder andere, wodurch er sich manche Erleichterung verschaffte. Dass er verraten worden sei, sah er recht wohl ein, und kein Tag verging, an dem er nicht seinem Verräter blutige Rache schwor.
Gerichtsdiener, Jäger und Soldaten waren und blieben ihm nun die verhasstesten Menschen und er hat späterhin oft genug Gelegenheit gefunden, seinen Hass zu kühlen.
John Tanner – Das Leben eines Jägers 29
John Tanner
Das Leben eines Jägers
oder
John Tanners Denkwürdigkeiten über seinen 30-jährigen Aufenthalt unter den Indianern Nordamerikas
Erstmals erschienen 1830 in New York, übersetzt von Dr. Karl Andree
Neunundzwanzigstes Kapitel
Am Abend nach diesem Vorfall gingen die Häuptlinge im Lager umher und sprachen mit den Kriegern. Das Wesentlichste, was sie sagten, lautete, dass es, statt hier untereinander Zank und Metzeleien anzufangen, viel besser sei, wenn wir uns gleich am nächsten Morgen gegen die Sioux in Bewegung setzten. Also wurde das Lager Weiterlesen
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