Der bayerische Hiesel – Teil 13
Friedrich Wilhelm Bruckbräu
Der bayerische Hiesel
Wildschützen- und Räuberhauptmann, landesverrufener Erzbösewicht
Schlechte Bedienung
Am nämlichen Nachmittag saß Hiesel mit 3 Kameraden im Wirtshaus zu Schnerzhofen, mit Kartenspiel beschäftigt, und äußerst vergnügt, weil er nun durch die Wachsamkeit des Trüffelhundes mehr als sonst gegen jede Gefahr geschützt zu sein glaubte.
Da fügte es sich, dass der Jäger vom Wald, Leonhard Schenk, in Dienstverrichtungen am Wirtshaus vorüberging. Kaum bemerkte ihn Hiesel mit seinen Luchsaugen, als er ihm sogleich einen Wildschützen nachschickte, der ihn Weiterlesen
John Tanner – Das Leben eines Jägers 34
John Tanner
Das Leben eines Jägers
oder
John Tanners Denkwürdigkeiten über seinen 30-jährigen Aufenthalt unter den Indianern Nordamerikas
Erstmals erschienen 1830 in New York, übersetzt von Dr. Karl Andree
Vierundreißigstes Kapitel
Major Puthuff, indianischer Agent der Vereinigten Staaten zu Mackinack, gab mir ein Kanu aus Birkenrinde, einige Lebensmittel und einen Brief an den Gouverneur Caß in Detroit. Mein Kanu wurde an einen Schoner befestigt, an dessen Bord ich ging. Ein Herr, dessen Namen ich vergessen habe, sorgte für mich, und ich glaube, derselbe war Weiterlesen
Der bayerische Hiesel – Teil 12
Friedrich Wilhelm Bruckbräu
Der bayerische Hiesel
Wildschützen- und Räuberhauptmann, landesverrufener Erzbösewicht
Der Trüffelhund
So grausam auch Hiesel mit den Jägern und Soldaten verfuhr, deren Pflicht es war, gegen ihn auszuziehen, so hatte er doch viele Augenblicke, besonders frühmorgens, wenn er vom Lager aufstand und das süße Erwachen der schönen Natur erblickte, wo die Stimme des rächenden Gewissens zu seinem Herzen sprach.
Eines Tages trat er gegen 9 Uhr morgens aus dem Wald, der treue Tiras an seiner Seite. Vor ihm, kaum eine halbe Viertelstunde entfernt, lag ein romantisches Dörflein zwischen früchteschweren Obstbäumen, aus welchem ihm Weiterlesen
John Tanner – Das Leben eines Jägers 33
John Tanner
Das Leben eines Jägers
oder
John Tanners Denkwürdigkeiten über seinen 30-jährigen Aufenthalt unter den Indianern Nordamerikas
Erstmals erschienen 1830 in New York, übersetzt von Dr. Karl Andree
Dreiundreißigstes Kapitel
Endlich war ich nun so glücklich, vor den Nachstellungen dieses bösen Menschen mich sicher zu wissen. Hocherfreut darüber, beschloss ich, am Rush-See allein mit meiner Familie zu bleiben, weil ich wusste, dass jener die Absicht hätte, unverzüglich mit den übrigen Indianern zum Regen-See zu ziehen. Ich suchte mir also einen Weiterlesen
Der bayerische Hiesel – Teil 11
Friedrich Wilhelm Bruckbräu
Der bayerische Hiesel
Wildschützen- und Räuberhauptmann, landesverrufener Erzbösewicht
Hiesels Liebling
Unter den vielen Gefährten Hiesels war ihm ein gewisser Andreas Mayr, ein junger Bursche von 18 bis 19 Jahren, durch die äußerste Tapferkeit, die man Tollkühnheit nennen kann, so lieb geworden, dass er ihn immer nur seinen Buben nannte und auf allen Streifzügen als seinen ersten Adjutanten an der Seite hatte. Nicht selten zeigten sich bei der Bande Spuren von Eifersucht, weil ihn Hiesel bei jeder Gelegenheit besonders auszeichnete, lobte und den anderen zum Vorbild hinstellte. Er war aber auch dem Hiesel so zugetan, dass er sich für ihn hätte in Stücke Weiterlesen
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