Der bayerische Hiesel – Teil 17
Friedrich Wilhelm Bruckbräu
Der bayerische Hiesel
Wildschützen- und Räuberhauptmann, landesverrufener Erzbösewicht
Hiesel als Brautwerber
Nach diesem für Hiesel allerdings schon bedeutenden Feldzug war er lange Zeit in der besten Laune, weil er ihn so glücklich geführt hatte. Einige Wochen hindurch wurde er nicht mehr beunruhigt, und benutzte diese Zeit, die ihm noch fremden Wälder ganz allein, nur von seinem treuen Tiras begleitet, zu durchstreifen.
Da traf sich’s, dass er eines Morgens, da kaum noch die Dämmerung den Tag verkündete, in seiner Nähe, in einem dichten Gebüsch, lautes Weinen und Schluchzen vernahm. Darauf wurde es eine kurze Zeit ganz still. Schon wollte Weiterlesen
John Tanner – Das Leben eines Jägers 38
John Tanner
Das Leben eines Jägers
oder
John Tanners Denkwürdigkeiten über seinen 30-jährigen Aufenthalt unter den Indianern Nordamerikas
Erstmals erschienen 1830 in New York, übersetzt von Dr. Karl Andree
Achtundreißigstes Kapitel
So war mir nun jede Aussicht auf eine Anstellung als Dolmetscher geschwunden, und ich einigte mich daher mit Herrn Stewart, Agent der amerikanischen Pelzhandel-Company dahingehend, für ein jährliches Gehalt von 225 Dollar die Handelsleute zu den Indianern zu begleiten. Außer dieser Summe sollte ich auch Kleidungsstücke Weiterlesen
Der Freibeuter – Ein Raubmordnest
Der Freibeuter
Zweiter Teil
Kapitel 7
An einem der letzten Tage des Hornung 1717 – einige Monate später als die zuletzt erzählten Begebenheiten – wurde gegen Abend ein Boot von nicht sonderlicher Größe und Beschaffenheit vom Sturm an die einsame Westküste von Jütland in der Gegend von Barde geworfen. Es hätte jedem Zuschauer unbegreiflich scheinen müssen, wie man an einem solchen stürmischen Wintertag, wo die Tauwinde mit furchtbarer Heftigkeit wehten, sich in solch gebrechlichem Fahrzeug auf das wild empörte Meer hinauswagen können. Aber es waren keine Zuschauer da. Regungslos lag weit und breit das unfreundliche Gestade, hier und da ragte eine Uferklippe mäßig hervor, dann breitete sich landeinwärts die öde schneebedeckte Ebene, über die der Seewind unablässig hinstrich.
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Der bayerische Hiesel – Teil 16
Friedrich Wilhelm Bruckbräu
Der bayerische Hiesel
Wildschützen- und Räuberhauptmann, landesverrufener Erzbösewicht
Immer verwegener!
Gingen auch nur 8 Tage vorüber, wo Hiesel nur Wild erlegen konnte, so klagte er schon über Langweile. Er sehnte sich dann wieder, mit einer Streife handgemein zu werden. Gefahren hatten für ihn einen ganz eigenen Reiz. An Hiesel war ein kühner Soldat verloren gegangen. Oft war er gesonnen, den Gerichten in eigenhändigen Schreiben seinen Aufenthalt anzuzeigen, nur um das Vergnügen zu haben, sich mit den Streifen herumzubalgen. Die dringenden Vorstellungen seiner Kameraden hielten ihn davon ab.
John Tanner – Das Leben eines Jägers 37
John Tanner
Das Leben eines Jägers
oder
John Tanners Denkwürdigkeiten über seinen 30-jährigen Aufenthalt unter den Indianern Nordamerikas
Erstmals erschienen 1830 in New York, übersetzt von Dr. Karl Andree
Siebenundreißigstes Kapitel
Ich hielt mich nur kurze Zeit bei der Ottawaniederlassung Waw-gun-nuk-kiz-ze auf. Dort sah ich wohl ein , dass die Weiterreise in einem Kanu, welches von allen Seiten Wasser einließ und sehr gebrechlich war, unmöglich sei und kaufte daher ein neues, für welches ich achtzig Dollar zahlte. Mehrere meiner Bekannten unter den Ottawa Weiterlesen
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