Raumpatrouille Orion – Eine Legende wird 45 Jahre alt – Teil 2
Im September 2011 feiert nicht nur die amerikanische Science Fiction Serie Raumschiff Enterprise ihren 45. Geburtstag, sondern auch eine, wenn nicht die deutsche Science Fiction Serie Raumpatrouille Orion das identische Jubiläum. Beide erschienen im September 1966 zum ersten Mal auf der schwarz-weiß-Mattscheibe des Fernsehers. Der Unterschied liegt nur in einer Woche, doch da kannte in Deutschland noch niemand die amerikanische Serie.
Schon zu Beginn der Sechziger Jahre entwickelte der deutsche Hörspiel- und Fernseh-Autor Rolf Honold, der 1979 im Alter von 60 Jahren starb, ein Konzept für eine Science Fiction Fernsehserie. 1962 hatte Rolf Honold das Gesamtkonzept zur Raumpatrouille Orion den Verantwortlichen vorgelegt. Lange Zeit blieb es unbeachtet, wurde dann jedoch aus der Weiterlesen
Raumpatrouille Orion – Eine Legende wird 45 Jahre alt – Teil 1
Was heute noch wie ein Märchen klingt, kann morgen Wirklichkeit sein. Hier ist ein Märchen von übermorgen: Es gibt keine Nationalstaaten mehr. Es gibt nur noch die Menschheit und ihre Kolonien im Weltraum. Man siedelt auf fernen Sternen. Der Meeresboden ist als Wohnraum erschlossen. Mit heute noch unvorstellbaren Geschwindigkeiten durcheilen Raumschiffe unser Milchstraßensystem. Eins dieser Raumschiffe ist die ORION, winziger Teil eines gigantischen Sicherheitssystems, das die Erde vor Bedrohungen aus dem All schützt. Begleiten wir die ORION und ihre Besatzung bei ihrem Patrouillendienst am Rande der Unendlichkeit. (gesprochen von Claus Biederstaedt)
Charles Marion Russell
Charles Marion Russell wurde am 19. März 1864 in St. Louis, Missouri geboren. Schon als Kind zeigte sich seine künstlerische Begabung, ein Erbe seiner Mutter. Er zeichnete und formte Lehmfiguren. Trotz seines Talents war er ein schlechter Schüler und wurde deswegen von seinen Eltern auf eine Militärschule geschickt. Mangels Disziplin wurde er von der Schule verwiesen. Sein Wunsch war es, im Wilden Westen als Cowboy zu arbeiten. 1880 ging der 16-Jährige mit einem Freund der Familie nach Montana, schlug sich mit Gelegenheitsarbeiten durch, bis er eine Stelle als Cowboy fand. Seine Freizeit nutzte er zum Malen und Zeichnen. Bald war er als amüsanter Geschichtenerzähler und talentierter Maler bekannt. Eines seiner bekanntesten Gemälde, das während dieser Zeit entstand, ist Waiting for a Chinook. Er war beeindruckt von den amerikanischen Ureinwohnern und befasste sich mit ihrer Kultur. Für ihn waren sie Edelmänner der Prärie.
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Es ist logisch: Leonard Nimoy ist Mr. Spock.
Vor einem Jahr sahen wir Leonard Nimoy zum letzten Mal in seiner Rolle als Mr. Spock, nun hat er seinen endgültigen Abschied von der Schauspielerei verkündet.
Nie wieder Spock? Das ist zwar logisch, denn der Schauspieler ist unterdessen 79 Jahre alt, doch faszinierend ist es nicht. Nimoy war derjenige, der aufgrund seiner Andersartigkeit als Mr. Spock »Raumschiff Enterprise« und »Star Trek« zu dem machte, was es heute ist. Genau wie die Serie und die Filme ist Spock einfach nur Kult.
Doch wer verbirgt sich hinter der Figur, wer ist der Mensch Leonard Nimoy?
Das zu beantworten ist schwierig, denn Leonard Nimoy hat über sich als Mensch nicht viel preisgegeben. Die Figur Spock war für die Fans wahrscheinlich immer wichtiger.
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Comic-Legenden – Teil 4
Von rauchenden Colts, einer Männerwirtschaft in Nevada und Witzfiguren, die wahrlich ein Witz waren
Was den Western-Comic in Deutschland zwischen 1960 und 1990 betrifft, so sind noch heute Bessy, Silberpfeil oder Lasso das Maß aller Dinge. Gemeinsam brachten es die drei ehemaligen Flagschiffe aus dem Basteiverlag beinahe auf 2500 Hefte mit einer geschätzten Auflage im dreistelligen Millionenbereich. Was an Serien nebenher oder noch danach erschien, war bis auf wenige Ausnahmen rasch vergessen. Obwohl unter diesen – aus was für Gründen auch immer – ziemlich schnell eingestellten Heftchen sich so manche Perlen befanden. Deshalb werden jene Ausnahmen heute das Thema dieser Kolumne sein.
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