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Geisterwelten

Das Geisterschiff – Kapitel 15

John C. Hutcheson
Das Geisterschiff
Kapitel 15

Die Jagd auf das Schiff beginnt

Die Wirkung dieser Nachricht war elektrisierend, nicht nur auf den Kapitän, sondern auf alle, die um ihn herumstanden.

»Großer Gott, Mann!«, rief der Kapitän und starrte den anderen mit wildem Erstaunen an. »Was meinen Sie? Ich verstehe Sie nicht, Sir. Ihr Schiff, sagen Sie …«

»Meine Worte sind klar genug, Kapitän«, unterbrach der Fremde den Kapitän. »Unser Schiff, die SAINT PIERRE, befindet sich in der Gewalt einer Bande haitianischer Schwarzer, die sich auf hoher See gegen uns erhoben haben und die meisten Offiziere und Besatzungsmitglieder ermordeten. Dann warfen sie den armen Kapitän Alphonse, der das Kommando hatte, über Bord, nachdem sie ihn halb totgeschlagen hatten. Die übrigen unglücklichen Seeleute und Passagiere, darunter meine kleine Tochter, sind jetzt den Weiterlesen →

Die Gespenster – Vierter Teil – 21. Erzählung

Die Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit von Samuel Christoph Wagener
Allen guten Schwärmern, welchen es mit dem Bekämpfen und Ablegen beunruhigender Vorurteile in Absicht des Geisterwesens ernst ist, liebevoll gewidmet von dem Erzähler Friedrich Maurer aus dem Jahr 1798
Vierter Teil

Einundzwanzigste Erzählung

Das Gespenst an Bord eines Schiffs, durch dessen Erscheinung ein Verständiger blödsin­nig wird

Im Junius des Jahres 1734, lag Herr Walker mir seinem Schiff, ELISABETH genannt, im Hafen zu Cadix vor Anker und hatte Herrn Burnet, einen Irländer, der als Mediziner in sein Vaterland zurückzukehren im Begriff war, an Bord. Walker stand mit dem Letzten in einer vertrauten Bekanntschaft und liebte ihn ungemein, weil er ein sehr vernünftiger Mann und im Umgang angenehm lebhaft war. Einst war die Rede von Erscheinungen abgeschiedener Freunde. Der Irländer schien stark daran zu glauben; wenigstens erzählte er Weiterlesen →

Ein Vampir – 2. Teil

Ein Vampir
Aus: Die Plauderstube
Eine Sonntagsausgabe zur Erheiterung für Stadt und Land
Beilage zum Landshuter Wochenblatt und Kurier für Niederbayern, November/Dezember 1865
2. Teil

Am Abend desselben Tages, an welchem die geschilderten Ereignisse vorfielen, saßen drei Herren in der Laube eines kleinen freundlichen Gartens im eifrigen Gespräch beisammen.

Auf dem gedeckten Tisch vor ihnen standen Speisen und einige Flaschen Wein, deren Inhalt von einem der drei Herren fleißig in die Gläser geleert wurde.

Dieser Mann, welcher sich so eifrig dem Dienst widmete, den Durst seiner beiden Genossen zu löschen, war der Herr des Gartens und des an denselben stoßenden Hauses, die anderen beiden waren seine Gäste.

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Ein Vampir – 1. Teil

Ein Vampir
Aus: Die Plauderstube
Eine Sonntagsausgabe zur Erheiterung für Stadt und Land
Beilage zum Landshuter Wochenblatt und Kurier für Niederbayern, November/Dezember 1865
1. Teil

Es war im Frühjahr 18..

Wir wollen die Jahreszahl nicht näher bezeichnen und unterlassen es auch, den Ort

namhaft zu machen, in welchem unsere Geschichte spielt. Noch leben Personen, welche in ihrer Kindheit oder in ihren zarten Jugendjahren Zeugen jener düsteren Szenen waren, die wir zu schildern haben und in den Familien, die davon betroffen wurden, verbreitet die Erinnerung daran noch heute wehmutsvolle Trauer.

Wir dürfen uns nur mit der Andeutung begnügen, dass die Ereignisse, von denen wir zu berichten haben, in die ersten Jahre unseres Weiterlesen →

Die Gespenster – Vierter Teil – 20. Erzählung

Die Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit von Samuel Christoph Wagener
Allen guten Schwärmern, welchen es mit dem Bekämpfen und Ablegen beunruhigender Vorurteile in Absicht des Geisterwesens ernst ist, liebevoll gewidmet von dem Erzähler Friedrich Maurer aus dem Jahr 1798
Vierter Teil

Zwanzigste Erzählung

Das nicht entdeckbare mitternächtliche Stöhnen

Ich legte mich einst an einem schönen Winter­abend bei hellem Mondschein etwas spät zu Bett. Kaum hatte ich den Kopf auf das Kissen gelegt, als ich ein Stöhnen vernahm, fast wie das Stöhnen eines schwerkranken Menschen. Es schien, als wäre es ganz in meiner Nähe, etwa neben mei­nem Bett. Ich richtete mich auf, um genau dar­auf zu horchen. Nun kam es mir vor, als käme es von der Straße her, und als läge der Kranke dicht unter meinem Fenster. Es kann ein armer Unglücklicher sein, dachte ich, wir wollen doch sehen. Ich Weiterlesen →