Die Macht der Drei – Teil 34
Die gespannte politische Lage nötigte auch den Vierten Lord der Admiralität, seinen Landaufenthalt für unbestimmte Zeit zu unterbrechen. Lord Horace Maitland war mit Familie und Dienerschaft in sein Stadthaus übergesiedelt, ein einfaches, aber geräumiges Palais aus der Zeit des dritten Georg. Kaum zehn Minuten von der Admiralität entfernt.
Eine kleine Gesellschaft der nächsten Bekannten saß dort um den Teetisch versammelt. Lord Horace kam aus einer Sitzung. In diesem Kreis durfte er sich ziemlich frei äußern.
»Die Ansichten im Kabinett waren geteilt. Einige meiner Kollegen hoffen immer noch, dass sich ein Krieg … der Krieg, der um Englands Schicksal geht … vermeiden lässt. Die Entscheidung liegt beim Parlament, das morgen zusammentritt.«
Die Macht der Drei – Teil 33
Das war die Stellung der beiden Flotten. Vor der Broken Bay auf der Reede von Port Jackson lagen die sechs großen australischen Schlachtschiffe. Die Tasmania, Viktoria, Kaledonia usw. Mit den leichteren Streitkräften insgesamt fünfzehn Fahrzeuge. Etwa sechzehn Kilometer nördlich nach Rielmond hin ankerte das englische Geschwader. Es hatte alles in allem rund die doppelte Schiffszahl der australischen Flotte und auch die doppelte Kampfstärke.
Nur Commodore Blain und die Herren von der Admiralität in London wussten, warum ein englisches Geschwader von solcher Stärke plötzlich in der Nähe von Sydney auftauchte. Vielleicht geschah es, um den Vorstellungen des englischen Sondergesandten MacNeill ein besonderes Gewicht zu verleihen. Vielleicht war es auch wirklich nur ein Zufall.
Die Macht der Drei – Teil 32
Unter den Passagieren des Flugschiffes Stockholm – Köln befand sich Dr. Glossin. Während seine Mannschaft nach dem Abenteuer in Linnais im eigenen Schiff in die Staaten zurückkehrte, fuhr er nach Deutschland.
Das Flugschiff war ein gutes, ziemlich schnelles Fahrzeug der mitteleuropäischen Verkehrsgesellschaft. Für zweihundert Passagiere eingerichtet, legte es bei einer Stundengeschwindigkeit von etwas über vierhundert Kilometer die Strecke Stockholm – Köln in rund vier Stunden zurück. Dr. Glossin war um acht Uhr morgens von Stockholm fortgeflogen. Fahrplanmäßig musste das Schiff den Kölner Flughafen zwölf Uhr mittags erreichen. Jetzt stand es zwischen Malmö und Kiel über der Ostsee.
Der Doktor hatte es sich in einer Fensterecke bequem gemacht und zog für sich die Bilanz des Geschehenen. Die Sachen waren nicht schlecht gegangen. Erik Truwor und die seinen waren vernichtet. Es war bereits schwarz auf Weiterlesen
Aëlita – Teil 7
Alexej Tolstoi
Aëlita
Ein utopischer Roman
Im schwarzen Himmel
Nachdem Losj die Eingangsluke zugeschraubt hatte, nahm er Gussew gegenüber Platz und schaute ihm in die Augen – mitten in die wie bei einem gefangenen Vogel stechenden Punkte der Pupillen.
»Wir fliegen also, Alexej Iwanowitsch?«
»Schalten Sie ein!«
Da ergriff Losj den kleinen Hebel des Rheostats und drehte ihn leicht herum. Es ertönte ein dumpfer Schlag – Weiterlesen
Die Macht der Drei – Teil 31
Mr. E. F. Goody, der Führer der Opposition im australischen Parlament, fasste die Hauptpunkte seiner zweistündigen Rede noch einmal im Schlusswort zusammen.
»Die Welt ist heute zu eng geworden. Es scheint, als ob die beiden großen Staaten nicht mehr nebeneinander Platz haben. Wir müssen unsere Stellung zwischen den beiden Parteien wählen. Beides sind Englisch sprechende Völker. Jedem von uns durch Bande des Blutes verbunden. Staatsrechtlich steht uns England näher. Aber unsere wirtschaftlichen Beziehungen weisen nach Amerika. Der Energie der Vereinigten Staaten verdanken wir es, dass unser Land von dem schweren Druck der japanischen Gefahr befreit wurde. Die Klugheit gebietet uns, heute Anschluss an Amerika zu nehmen …«
Laute Beifallsrufe unterbrachen den Sprecher. Es ging sonst ebenso ernsthaft und gesetzt im australischen Weiterlesen

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