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Mythen & Wirklichkeiten

Sagen der mittleren Werra 22

Sagen-der-mittleren-Werra

Was der Hirt am Körnberg gesehen hatte

Der alte Hirte von der Strut hütete einmal die Ochsen am Körnberg, der zum Struter Forst gehört. Als er nun an die Stelle kam, wo in späterer Zeit der große Steinbruch angelegt wurde, aus dem sie die berühmten Mühlsteine und Brunnentröge brechen und aushauen, sah er mehrere seltsam gekleidete, aber wie es ihm schien, sehr vornehme Herren sich beim Kegelspiel verlustieren. Er Weiterlesen →

Adventskalender 2021 – 24. Türchen

Weihnachtsmärchen
Aus: Kinder- und Volksmärchen von Heinrich Pröhle
Leipzig 1853

Das Weihnachtsfest war nahe herangekommen und aus dem Wald gingen viele Tannen in die Hauptstadt des Landes bei dem schlechten Weg immer durch Dick und Dünn. Wenn jemand sie fragte, »Wo wollt ihr Tannen denn hin?«, so antworteten sie: »Wir wollen in die Stadt und den Jesus Christ loben.«

Ein kleines Tannenbäumchen, das im Wald neben seiner Mutter stand, lief immer hinter seiner Mutter her, als diese sich auch zu der Hauptstadt aufmachte, und folgte ihr immer Weiterlesen →

Adventskalender 2021 – 23. Türchen

Eisenbahnmärchen
Aus: Kinder- und Volksmärchen von Heinrich Pröhle
Leipzig 1853
Originalfassung überarbeitet

»Nun, das ist doch nur gut«, hatte eine alte dicke Häsin gesagt, als die Eisenbahn von Braunschweig nach Harzburg eröffnet werden sollte, »nun, das ist doch nur gut, dass man jetzt rascher zur Stadt kommen kann als früher. Mit dem Laufen will es bei meinen Jahren nicht mehr so recht fort und man hat so mancherlei Einkäufe zu besorgen, denn die Töchter wachsen nachgerade heran und man muss an die Ausstattung denken. Und was man hier in Feld und Wald haben kann, ist doch nicht mehr so recht in der Mode, und ich kann es Weiterlesen →

Adventskalender 2021 – 22. Türchen

Sankt Peter mit der Geige
Aus: Deutsches Märchenbuch. Herausgegeben von Ludwig Bechstein, Leipzig 1849

Als unser Herr einstmals mit St. Peter über Land ging, kamen sie an einen Bauplatz, wo ein Haufen Zimmerleute sich in der Schenke gütlich tat. Als St. Peter hörte, wie es da so munter zuging, gelüstete ihn, einzukehren und sagte das dem Herrn.
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Von Monstern, Mythen und den Medien

Von Monstern, Mythen und den Medien

Die Bezeichnung Monster leitet sich vom lateinischen monstrum (Mahnzeichen) und monere (mahnen, warnen) ab. Im engeren Sinn bezeichnet dieses Wort ein widernatürliches, hässliches, angsterregendes Gebilde. Der Ausdruck Monster wurde zum ersten Mal 1818 von Mary Shelley in ihrem Roman Frankenstein verwendet.

Dabei gibt es Monster schon seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte.

Jedes Land auf dieser Welt, ja jede Region hat ihr ureigenes Monster.

Aswang, Banshee, Mothman oder Wendigo sind nur einige davon, die Aufzählung ließe sich mit dem Yeti, der Sennentuntschi, den Gorgonen oder anderen endlos fortführen.
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