Captain Future: Vom legendären Science-Fiction-Helden zur Ikone der Popkultur
Captain Future: Vom legendären Science-Fiction-Helden zur Ikone der Popkultur
Es war einmal ein Held, dessen Name in den Sternen stand: Captain Future. Er entstammte der Feder des amerikanischen Schriftstellers Edmond Hamilton, durchstreifte seit den 1940er Jahren die unendlichen Weiten des Universums und fesselte unzählige Leser mit seinen epischen Abenteuern. In den Pulp-Magazinen jener Zeit lebte er auf, als Vorbote futuristischer Wunder, als Bannerträger des Fortschritts und der Gerechtigkeit.
Curtis Newton, genannt Captain Future, wurde auf dem Mond geboren, inmitten einer geheimen Forschungsstation, die von seinen Eltern, den brillanten Wissenschaftlern Roger und Elaine Newton, betrieben wurde. Doch das Schicksal schlug grausam zu: Der skrupellose Victor Corvo nahm Curtis’ Eltern das Leben, sodass der junge Newton unter den Fittichen außergewöhnlicher Weggefährten aufwuchs. Grag, ein mächtiger Roboter mit einem Herzen aus Metall, Otto, ein formwandelnder Androide mit menschlichen Zügen, und Professor Simon Wright, dessen brillanter Geist in einem schwebenden Tanksystem über den Tod hinaus weiterlebte, wurden seine Familie, seine Lehrer und seine treuen Gefährten auf einer niemals endenden Reise.
Slatermans Westernkurier Ausgabe 02-2025
Auf ein Wort, Stranger, kennst du noch Cherokee Bill, den tollwütigen Hund von Oklahoma?
Crawford Goldspy, besser bekannt als Cherokee Bill, wurde am 8. Februar 1876 in Fort Concho, Texas, als Sohn von George und Ellen Beck Goldspy geboren. Sein Vater war Sergeant des zehnten US-Kavallerieregiments, ein sogenannter Bufallo Soldier und seine Mutter eine Cherokee mit afrikanischen, indianischen und weißen Vorfahren.
Als Crawford sieben Jahre alt wurde, trennten sich seine Eltern und seine Mutter zog mit ihm nach Fort Gibson ins Indianergebiet, wo sie ihren Sohn bald danach auf eine Indianerschule schickte, die er aber nur drei Jahre lang besuchte. Danach brachte Ellen den Jungen in Carlisle, Pennsylvania, in einer Ausbildungsschule für Indianer unter, die er jedoch schon nach zwei Jahren auch verließ. Laut mehreren Quellen konnte er trotz seiner insgesamt fünfjährigen Schulzeit kaum lesen und schreiben.
Als er die Schule in Carlisle verließ und nach Fort Gibson zurückkehrte war er gerade einmal 12 Jahre alt, trotzdem soll er, wenn man den Aufzeichnungen Glauben schenken darf, zu dieser Zeit seinen ersten Menschen erschossen haben. Sein Schwager Weiterlesen
Der Cop, der Lollis liebte
Aristoteles Telly Savalas wurde am 21. Januar 1922 in Garden City, New York, als Sohn von Nikolaos und Christina Savalas geboren. Nach seinem Militärdienst, für den er mit dem Purple Heart ausgezeichnet wurde, arbeitete er für ABC Radio. Während dieser Zeit begann sich sein Haar zu lichten, bis schließlich nur noch ein schütterer Haarkranz übrig blieb. Diesen rasierte er sich kurzerhand ab und machte seine Glatze zu seinem Markenzeichen. Damit entsprach er zwar nicht dem damaligen Schönheitsideal, was ihn aber nicht daran hinderte, ab 1959 in Hollywood als Fernseh- und Filmschauspieler zu arbeiten.
Anfangs noch belächelt, strafte er seine Kritiker bald Lügen. Die Vita seiner Filme, in denen der anfangs noch unbekannte Sohn griechischer Einwanderer bis weit in die 1970er Jahre mitwirkte, war mehr als beeindruckend.
1962 spielte er an der Seite von Burt Lancaster in dem Film Der Gefangene von Alcatraz so überzeugend, dass er für den Oscar als bester Nebendarsteller nominiert wurde. 1965 spielte er in dem Monumentalfilm Die größte Geschichte aller Zeiten die Rolle des Pontius Pilatus und 1967 in dem überaus erfolgreichen Kriegsfilm Das dreckige Dutzend den psychotischen Soldaten Weiterlesen
Slatermans Westernkurier Ausgabe 01-2025
heute beschäftigen wir uns mit einer Bande, die seinerzeit in New Mexico ihr Unwesen trieb.
Der Name Vicente Silva ist vielleicht einer der am meisten verachteten in der Geschichte von Las Vegas. Mild ausgedrückt wird er oft mit einer Männergruppe in Verbindung gebracht, die als Las Gorras Blancas (Weiße Kappen) bekannt ist, eine Basis-Selbstverteidigungsorganisation, die von vielen nicht-hispanischen Historikern oft als Terroristen bezeichnet wird. Weniger wohlwollend führte er später seine eigene berüchtigte Gruppe von Banditen an, die entweder verdächtigt oder verurteilt wurden, zwischen 1891 und 1893 zahlreiche Raubüberfälle und Morde begangen zu haben.
Unter den zahlreichen historischen Sehenswürdigkeiten in der Nähe von Las Vegas zählen die ehemaligen Ranches von Vicente Silva zu den interessantesten. Diese dienten als Versteck für seine Bande sowie als Aufbewahrungsorte für gestohlene Rinder, Pferde und Schafe. Eine dieser Ranches, das Ojo del Monte Largo, Weiterlesen
Hello: New York Groove
In der Welt der Musikgeschichte gibt es immer wieder faszinierende Geschichten hinter den Liedern, die in den Köpfen von Generationen verankert bleiben. Eine solche Geschichte umgibt den Song New York Groove, ursprünglich von der britischen Glam-Rock-Band Hello bekannt gemacht, und später von Ace Frehley, dem Gitarristen der legendären Rockband Kiss, erneut zum Leben erweckt. Dieser Song ist ein bemerkenswertes Beispiel für die subtile Kunst, Einfachheit zu kultivieren und gleichzeitig unterschiedliche kulturelle Landschaften zu navigieren.
Der Song, geschrieben von Russ Ballard, ehemals Gitarrist der Band Argent, erlebte seine Geburt in einer Ära des musikalischen Umbruchs. Die Geschichte von New York Groove beginnt mit Ballards Notizen während eines Fluges nach New York, inspiriert von der pulsierenden Atmosphäre der Stadt. Die Melodie ist charakterisiert durch ihre Einfachheit, ein Element, das Ballard später anerkannte, indem er die Überraschung über den Erfolg des Songs trotz seiner unglaublichen Einfachheit zum Ausdruck brachte. Diese Demut vor der Schlichtheit seiner Weiterlesen



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