Slatermans Westernkurier 04/2017
Auf ein Wort, Stranger, wer den Westernkurier kennt, weiß, dass es nie sein Bestreben war, über Personen oder Ereignisse aus jener Epoche zu berichten, die zuvor schon gefühlt zehntausendmal in Film, Fernsehen, Zeitungen oder Büchern erwähnt wurden.
Heute noch über Wyatt Earp, Billy the Kid, Sitting Bull oder Custers Untergang am Little Bighorn River zu berichten, hieße Eulen nach Athen tragen. Deshalb wird auch in dieser Kolumne weder etwas über Berühmtheiten wie die Generäle Custer, Miles und Crook zu lesen sein, noch über bekannte Bürgerkriegsschlachten wie Gettysburg oder Antietam und auch nicht über Auseinandersetzungen mit den Indianern.
Der informierte Leser ahnt bei der Aufzählung dieser Begriffe wahrscheinlich, dass die US Army diesmal das Thema ist, was auch im weitesten Sinne richtig ist.
Slatermans Westernkurier 03/2017
Auf ein Wort, Stranger, wenn wir heute über einen Mann namens Jones berichten.
Jones?
Sicher wird sich jetzt manch einer fragen, was um alles in der Welt denn an jemanden mit einem solchen Allerweltsnamen so interessant ist? Jones, Miller, Smith ist in Amerika ungefähr das Gleiche, als wenn man hierzulande über einen Herrn Müller, Meier oder Schmid berichten würde.
Slatermans Westernkurier 02/2017
Auf ein Wort Stranger, wenn wir wieder einmal über den verzweifelten Überlebenskampf der Indianer gegen die weißen Eindringlinge berichten.
Dieses Mal am Beispiel der Wichita.
Ihr Name war ursprünglich aus dem Choctaw-Wort wia chitoh abgeleitet, was so viel wie große Laube oder große Ebene bedeutet.
Der Stamm, der sich selber als Towihaedshi bezeichnete, was nichts anderes als Menschen bedeutet, war ein Verbund aus den Clans der Ousita, Panis, Tawakoni, Tawehash, Wusita und Towiache. Der Stamm betrieb einstmals Landwirtschaft und siedelte in der Region zwischen den Flüssen Arkansas, Brazos und Red River.
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Slatermans Westernkurier 01/2017
Auf ein Wort Stranger, nein, der Westernkurier hat nicht das Genre gewechselt und wir werden nicht über Alexandre Dumas weltberühmten Abenteuerroman berichten, der auch heute noch viele Leser in seinen Bann zieht.
Wir berichten über drei Männer des Gesetzes, furchtlose Marshals im Dienste Richter Parkers, die im ausklingenden Wilden Westen die berüchtigtsten Verbrecher ihrer Zeit stellten – Chris Madsen, William Bill Tilgham und Henry Heck Thomas.
Sie waren es, die gemeinhin unter dem Namen The Three Guardsmen oder Die drei Musketiere in die Geschichte eingingen.
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Slatermans Westernkurier 11/2016
Auf ein Wort, Stranger, wenn wir uns heute wieder den Ureinwohnern des amerikanischen Kontinents zuwenden. Nicht den Sioux, Apachen oder Comanchen, oder den Cheyenne, Kiowa, Irokesen oder den Navajo. Über sie wurde schon alles gesagt oder geschrieben.
Wir wenden uns den unbekannten Stämmen zu, jenen, die zu klein oder zu schwach waren, um den weißen Eindringlingen Widerstand zu leisten – Stämme wie die Shasta, Wichita und Yuma, deren Namen Weiterlesen



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