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Im Original H. Kletke

Das Buch vom Rübezahl – Teil 5

Das Buch vom Rübezahl
Neu erzählt von H. Kletke
Breslau, 1852

6. Wie Rübezahl einen Bettler darstellt

Zu einer anderen Zeit stellte Rübezahl selbst einen Bettler dar und bat einen Freiherrn, der über das Gebirge reiste, um einen Zehrpfennig.

Es soll aber der Herr zu ihm gesagt haben: »Pack dich, bist du doch stark genug. Geh und tu Gutes, arbeite den Leuten um Lohn.«

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Das Buch vom Rübezahl – Teil 4

Das Buch vom Rübezahl
Neu erzählt von H. Kletke
Breslau, 1852

5. Wie Rübezahl einen Bettler beschenkt

Einmal, als Rübezahl übers Gebirge ging, begegnete ihm ein Bettler, der ihn aus Hunger um ein Stück Brot ansprach.

Rübezahl antwortete, er habe nun kein Brot bei sich, wolle ihm aber etwas geben, daran er sich, eine Zeit lang sättigen würde.

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Das Buch vom Rübezahl – Teil 3

Das Buch vom Rübezahl
Neu erzählt von H. Kletke
Breslau, 1852

3. Rübezahl und der Schuhknecht

Zwei Meilen vom Riesengebirge ist ein Städtchen gelegen, woselbst ein Schuhknecht bei einem Meister in Arbeit stand. Dieser Geselle hatte die Gewohnheit, wenn er mit anderen seinesgleichen einen guten Montag gemacht hatte, zum Gebirge zu spazieren, wobei er als ein lustiger und vorwitziger Kopf es nicht lassen konnte, Rübezahl ohne Aufhören zu necken, herauszufordern und mit allerlei Schimpfnamen zu verhöhnen.

»Komm herunter«, rief er ihm zu, »komm herunter, Rübenschwanz, zeig, was du für Künste kannst!«
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Das Buch vom Rübezahl – Teil 2

Das Buch vom Rübezahl
Neu erzählt von H. Kletke
Breslau, 1852

2. Wie Rübezahl mit den Wurzelgräbern verfährt

I

Es war einmal ein Wurzelmann, der allezeit Kräuter und Wurzeln in die Apotheken trug. Dieser Mann wusste den Weg zu Rübezahls Garten, der in einem tiefen Grund liegt, welcher der Teufelsgrund heißt.

Dort hat der Berggeist seine absonderlich schönen Kräuter und Wurzeln, aber kein Mensch bekommt sie, Weiterlesen

Das Buch vom Rübezahl – Teil 1

Das Buch vom Rübezahl
Neu erzählt von H. Kletke
Breslau, 1852

1. Rübezahl

Der Geist, welchen die Sage seit Jahrhunderten das schöne Riesengebirge zum Wohnsitz und Eigentum angewiesen hat, ist kein Böser, dem menschlichen Geschlecht feindselig Grollender. Der Herr des Gebirges, wie sich der Geist so gern nennen hört, erweist sich im Verkehr mit Menschen, denen er fast in jeder Gestalt als Mensch, Tier oder lebloses Wesen zu Gesicht kommt, oft genug wohlwollend, hilfreich und freigebig, um ihn im Ganzen als einen Freund derselben bezeichnen zu dürfen. Er ist ein Helfer der Armen, Redlichen und Weiterlesen