Aus dem Reiche der Phantasie – Heft 4 – Die Weltallschiffer – 3. Teil
Robert Kraft
Aus dem Reiche der Phantasie
Heft 4
Die Weltallschiffer
Verlag H. G. Münchmeyer, Dresden, 1901
Kapitel 3
Im Inneren
Fünf Meilen pro Sekunde – das ist eine gewaltige, ja, überhaupt ganz unbegreifliche Geschwindigkeit! Da muss es den Weltallschiffern schwindlig werden! Aber spüren wir denn, dass wir auf der Erde mit einer nur wenig geringeren Geschwindigkeit durch das Weltall sausen? Merken wir etwa, dass wir manchmal mit den Füßen am Erdball kleben und mit dem Kopf nach unten in den Weltraum hineinbaumeln? Im Weltraum gibt es eben kein unten und oben, diese Begriffe bilden wir uns nur ein.
Aus dem Reiche der Phantasie – Heft 4 – Die Weltallschiffer – 2. Teil
Robert Kraft
Aus dem Reiche der Phantasie
Heft 4
Die Weltallschiffer
Verlag H. G. Münchmeyer, Dresden, 1901
Kapitel 2
Der Abflug
Eine ungeheure Menschenmenge umringte den freien Platz, in dessen Mitte eine silbergraue Kugel mit einem Durchmesser von etwa dreißig Metern lag. Um einen Vergleich zu ziehen: Ein Ozeandampfer von 3000 Tonnen, also ein ansehnliches Schiff, wäre dem Inhalt nach acht Mal in diese Kugel hineingegangen.
Entsprechend bestand die Mannschaft des Weltallschiffes aus hundert Arbeitern, meist geschickten Mechanikern, die sich freiwillig Weiterlesen
Aus dem Reiche der Phantasie – Heft 4 – Die Weltallschiffer – 1. Teil
Robert Kraft
Aus dem Reiche der Phantasie
Heft 4
Die Weltallschiffer
Verlag H. G. Münchmeyer, Dresden, 1901
Kapitel 1
Das Weltallschiff
In dem großen Saal, der hin und wieder verdunkelt wurde, um die auf eine weiße Wand geworfenen Lichtzeichnungen sichtbar zu machen, drängte sich eine Menschenmenge, bestehend aus Männern, die meist Brillen trugen und kahlköpfig waren. An einem erhöhten Rednerpult stand Richard. Neben ihm befand sich ein Experimentiertisch mit wunderlichen Apparaten und hinter ihm hing eine große Wandtafel.
Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer Band 1 – Teil 13
Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer
Nach seinen Tagebüchern bearbeitet von Robert Kraft
Band 1
Kapitel 2, Teil 8
Dann noch etwas anderes, was dem Leser ebenfalls nur angedeutet werden kann.
In derselben Nacht, welche diesem Tage folgte, öffnete sich in der dritten Etage eines Hauses, dessen Eingang in der Bedford Street lag, das Fenster eines Hinterzimmers. Ein Mensch bog sich heraus, blickte in den dunklen Hof hinab und sah zu dem finsteren Himmel hinauf, und dann kam eine Hand zum Vorschein und tastete seitwärts nach dem Blitzableiter, und im nächsten Augenblick hing an diesem Blitzableiter zwischen Himmel und Erde die Gestalt eines dunkel gekleideten Mannes, der wieder im nächsten Moment mit der Gewandtheit eines Affen den Blitzableiter emporkletterte, und als er das Dach erreicht hatte, verwandelte sich der Affe in eine Katze, denn mit der Geschicklichkeit einer solchen setzte er seinen Weg auf dem Dache fort, und da gab es kein Hindernis, welches er nicht durch Springen oder Kriechen zu überwinden gewusst hätte.
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Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer Band 1 – Teil 12
Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer
Nach seinen Tagebüchern bearbeitet von Robert Kraft
Band 1
Kapitel 2, Teil 7
Wir versetzen uns in das bescheidene Empfangszimmer der Villa von Sir Edward Clane – für einen Mann mit solchen Einkünften war es zumindest bescheiden eingerichtet. Denn wenn er es sich leisten konnte, dann ließ sich dieser Rechtsanwalt sehr gut für seine Verteidigung bezahlen – aber nicht für sich selbst. Er übergab alles einer Arbeitsanstalt für entlassene Sträflinge. Er selbst war völlig anspruchslos. In seinem Beruf hatte er nicht einmal Zeit zum Heiraten. Eine alte Köchin und ein Diener genügten ihm. Und die große Villa benötigte er nur wegen seiner reichen Büchersammlung.
»Fred M. Beken, Philadelphia«, stand auf der Visitenkarte, die der Gentleman abgegeben hatte. Er wartete in einer Vormittagsstunde in diesem Empfangszimmer auf die Rückkehr des Dieners oder den Eintritt des Hausherrn.
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