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Im Original Ernst Meier

Schwäbische Sagen 39

Schwäbische-Sagen

Achtes Kapitel

Pflanzen, Kräuter, Bäume

Farnsamen

1.
Eine mündliche Überlieferung aus Wurmlingen

Wer Farnsamen (das Volk spricht: Faarensamen oder Faarsamen) bekommen will, der muss sich an den Teufel wenden und hat schwere Proben zu bestehen. Er darf zunächst vier Wochen vor Weihnachten, während der ganzen Adventszeit kein Gebet Weiterlesen

Schwäbische Sagen 38

Schwäbische-Sagen

Achtes Kapitel

Pflanzen, Kräuter, Bäume

Wegwart

1.
Eine mündliche Überlieferung aus Pfullingen und Derendingen

Die Wurzel einer weißblühenden Wegwart (wilde Eichorie) hat die Kraft, Dornen, abgebrochene Nadeln oder was sonst in der Haut stecken mag, herauszutreiben. Sie ist aber sehr selten, denn die gewöhnliche blüht blau. Findet man nun aber eine weißblühende, Weiterlesen

Schwäbische Sagen 37

Schwäbische-Sagen

Der Mosestab

Die drei in gerader Linie aneinandergereihten Sterne, welche den Gürtel des Orion bilden, nennt das Volk den Mosestab. Es ist dies der Wunderstab, mit welchem Mose das Rote Meer schlug, dass es sich teilte und die Kinder Israels hindurchgehen konnten.
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Schwäbische Sagen 36

Schwäbische-Sagen

Siebentes Kapitel
Himmel und Gestirne

Der Mann im Mond

1.
Eine mündliche Überlieferung aus Reutlingen

Ein Weingärtner arbeitete einst noch bei Mondschein in seinem Weinberg und machte Rebenbüschele«. Zur Strafe dafür wurde er in den Mond verwünscht und muss noch immer darin »schweben«. Ein Rebenbüschele trägt er an einem Stock auf dem Rücken. Weiterlesen

Schwäbische Sagen 35

Schwäbische-Sagen

Siebentes Kapitel
Himmel und Gestirne

Sagen vom Regenbogen

1.
Eine mündliche Überlieferung aus Unterkochen, Bühlertann

Wenn über einem Regenbogen noch ein zweiter erscheint, so sagt man »der Teufel möchte den Regenbogen nachmachen, bringt ihn aber nicht zustande.«
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