Schwäbische Sagen 49
Der Name der roten Murg
1. Die Rotmäntel
Eine mündliche Überlieferung aus Baiersbronn
In alten Zeiten, als im Murgtal bei Baiersbronn, Mitteltal und Obertal nur erst zerstreute Höfe lagen, kamen oftmals über den Weiterlesen
Schwäbische Sagen 48
Die Hebung des Schatzes
Im Dreißigjährigen Krieg war Crailsheim vom Feind verheert und von seinen Einwohnern verlassen worden. Unter denjenigen, die später dahin zurückkehrten, befand sich ein armer Schuhmacher mit Frau und Sohn, dem wurde an der Brücke bei der Armenhäuserkapelle ein Häuslein zugeteilt. In der ersten Zeit verspürten die Schustersleute in dem Häuslein nichts Unheimliches. Weiterlesen
Schwäbische Sagen 47
Zwölftes Kapitel
Vermischte Sagen
Sagen vom Hohenstaufen
Mündliche Überlieferungen aus Göppingen und Hohenstaufen
1.
Auf Hohenstaufen haben in alter Zeit Heiden und Riesen gewohnt. Dies bezeugen noch die mächtig großen Menschenknochen, die man bei Anlegung des neuen Weges halb aufrecht liegend hier gefunden hat. Von diesen Riesen rühren die beiden großen Löcher Weiterlesen
Schwäbische Sagen 46
Der Messerreiter
Eine mündliche Überlieferung aus Horb
Bei Horb ließ sich vor einigen Jahrzehnten noch ein Geist sehen, der ein Feldmesser gewesen und betrogen hatte. Er trug ein Buch unter dem Arm, zeigte sich bei Tage auch als Jäger und wurde der Messerreiter genannt. Armen Holzsammlern hat er oftmals ihr Bündel aufgeholfen. Anderen Leuten hat er auch wohl Ohrfeigen ausgeteilt. Man spricht jetzt nicht viel mehr von ihm. Vielleicht ist Weiterlesen
Schwäbische Sagen 45
Zwei blaue Lichter
Ein Jäger aus Oberjesingen sah einst bei Nacht in den Weinbergen, die vor dem Orte liegen, zwei blaue Lichtlein vor sich herüber- und hinüberschweben. Nachdem er dies eine Weile angesehen hatte, schoss er danach, worauf er aber jämmerliche Schläge bekam Weiterlesen

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