Sagen der mittleren Werra 41
Der Spuk im Pfarrhaus zu Trusen
Vor langen Jahren lebte ein Pfarrer zu Trusen, der sich an der Kirchkasse vergriffen hatte. Nach seinem Tod begab sich sein Nachfolger eines Abends in die Studierstube, um daselbst die Predigt für den nächsten Sonntag auszuarbeiten. Kaum hatte er sich schreibend niedergelassen, als sich die Tür der anstoßenden Kammer öffnete und der Verstorbene eintrat.
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Sagen der mittleren Werra 40
Von der wunderbaren Rettung des Pfarrers zu Trusen
An der Kirchhofmauer zu Trusen steht noch ein altes steinernes Bildnis. es stellt den weiland dortigen Pfarrer, Herrn Magister Lukas, gestorben 1666, vor, der, wie sie heute noch in Trusen erzählen, ein Mann so recht nach dem Willen Gottes gewesen und zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges hart geprüft worden ist. So hatten ihn einst die Kroaten arg misshandelt und rein ausgeplündert. Da kamen endlich auch noch die Schweden, und da sie nichts mehr vorfanden und der arme schwer bedrängte Weiterlesen
Sagen der mittleren Werra 39
Von der Dornhecke über Herrenbreitungen
Über Herrenbreitungen zum Trusetal hin dicht an der Höhe passiert man einen Kreuzweg. Er wird die Dornhecke genannt.
In mitternächtlicher Stunde haben viele unheimliche Gestalten gesehen. Ein Schimmelreiter, dem wie seinem Ross der Kopf fehlt, treibt da sein Unwesen. Ebenso taucht ein schwarzer Mann auf, geht still an den Leuten vorüber und verschwindet talwärts.
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Sagen der mittleren Werra 38
Vom Hexenbiss bei Herrenbreitungen
In Herrenbreitungen auf dem Gottesacker steht noch ein altes, eisernes Kachelkreuz, d. h. ein Kreuz, dessen Inschrift mit einem Lid zugeklappt werden kann. Die Zeit hat hier zwar die Schrift verwischt, doch in der Erinnerung des Volkes ist sie noch stehen geblieben.
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Sagen der mittleren Werra 37
Der Poppo-Saal im Schloss zu Burg- oder Herrenbreitungen
Das im Jahre 1640 von den Schweden zerstörte gräfliche Hennebergische Schloss, welches von der Landgräfin Hedwig Sophie auf einer Terrasse des rechten Werraufers an der Stelle des berühmten Mönchsklosters wieder erbaut wurde, schließt einen Saal in sich, der heute noch den Namen Poppo-Saal führt, und in welchem noch vor etlichen vierzig Jahren das Sterbebett des Grafen Weiterlesen

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