Archiv

Im Original John C. Hutcheson

Das Geisterschiff – Kapitel 22

John C. Hutcheson
Das Geisterschiff
Kapitel 22

Treibend

»Aye, Oberst«, rief der Kapitän als Antwort auf die Worte des französischen Kapitäns aus, »um ihn zu rächen, das haben wir uns alle hier geschworen. Das weiß ich, denn ich kann für sie sprechen, als ob ich für mich selbst spräche. Ja, und das werden wir auch. Wir rächen ihn – den armen Kerl, den sie abgeschlachtet haben. Das werden wir, bei Gott!«

»Begorrah!«, rief Garry O’Neil aus. »Du kannst auf mich zählen, was diese Sache angeht, wie ich schon sagte, und es ist mir egal, wie bald wir damit anfangen, Kapitän!«

»Und ich auch«, warf der alte Mr. Stokes ein, der wieder sehr begeistert war. »Die ganze Bande muss bestraft werden, Sir, wenn wir sie erwischen!«

Weiterlesen

Das Geisterschiff – Kapitel 21

John C. Hutcheson
Das Geisterschiff
Kapitel 21

Zerstückelt

»Dios!«, rief Colonel Vereker. »Sind Sie sicher, Sir?«

Kapitän Applegarth zuckte die Schultern.

»Fragen Sie Mr. Stokes hier und Ihren Arzt dort, Mr. O’Neil, ob sie nicht fünf Tage, bevor wir Ihnen begegnet sind, von Haldanes Geschichte über Ihr Schiff gehört haben«, sagte er in einem leicht beleidigten Ton, als ob er glaubte, sein Wort werde angezweifelt. »Warum, Colonel, ist dieser arme Junge wegen dieser Geschichte zum Ziel des Gespötts aller an Bord geworden?«

»Großartig!«, rief der andere. »Das ist wirklich erstaunlich!«
Weiterlesen

Das Geisterschiff – Kapitel 20

John C. Hutcheson
Das Geisterschiff
Kapitel 20

Der siebte November

»Mein treuer Diener«, fuhr der Oberst fort, während er eine weitere Rauchwolke aus seiner duftenden Zigarre in die Luft blies, ›nun, er konnte nichts über die Haitianer in Erfahrung bringen, obwohl er versuchte, sich mit ihnen anzufreunden, denn sie hörten immer auf zu sprechen, wenn er sich näherte, und antworteten auf seine Bemühungen nur mit einsilbigen Ausdrücken des Misstrauens und verächtlichen Gesten, die den armen Cato sehr erzürnten. Er fühlte sich beleidigt und sah den Angriff nicht nur auf sich, sondern auf die ganze Familie gerichtet, da er sich als Teil von ihr betrachtete.

›Beim Himmel, Sir!‹, sagte er zu mir nach einigen vergeblichen Versuchen, sich das Vertrauen der Gruppe zu erschleichen. ›Warten Sie nur ab; ich werde diese schwarzen Halunken schnappen, wenn sie unachtsam sind, Sie werden sehen, Sir. Vor allem diesen Weiterlesen

Das Geisterschiff – Kapitel 19

John C. Hutcheson
Das Geisterschiff
Kapitel 19

Marquis de Pomme-Rose

»Das ist ja eine schöne Bescherung«, sagte der Kapitän und warf den Stummel seiner Zigarre durch eine der Heckpforten, während er sich von seinem Sitz erhob und in seiner üblichen Art auf dem Achterdeck auf und ab ging. »Sie müssen verrückt gewesen sein, Oberst, sie so unbemerkt an Bord zu lassen und dann auch noch auf diese Weise!«

»Bleib, du hast noch nicht alles gehört«, sagte der andere. »Als die schwarzen Schurken über die Bordwand stürzten, rief einer von ihnen etwas auf Französisch. Das hat Kapitän Alphonse sofort entwaffnet und mich daran gehindert, ihnen gute Manieren beizubringen, was ich hätte tun sollen, denn ich hatte meinen Six-Shooter mit geladenen Läufen bereit, denn meine Erfahrung in Venezuela, wo man sein Leben oft in der eigenen Hand hat, hat mich immer auf solche kleinen Unannehmlichkeiten vorbereitet!

Weiterlesen

Das Geisterschiff – Kapitel 18

John C. Hutcheson
Das Geisterschiff
Kapitel 18

Eine schwarze Angelegenheit

»Seien Sie wachsam, Sir!«, rief der Ire in seinem breitesten Dialekt und mit einem komischen Grinsen, das das des Professors seiner Hochschule übertraf, der ihn und seine Kommilitonen beim unerlaubten Betreten seiner medizinischen Domäne ertappt hatte. »Um ganz ehrlich zu sein und den Teufel zu beschämen, Colonel, das arme alte Wesen, dessen Beschwerden wir nicht einmal ansatzweise verstanden haben, litt wohl an einem Schlaganfall – etwas, das ein erfahrener Arzt sofort erkennen würde, obwohl es für uns wie Griechisch war!«

Wir amüsierten uns prächtig und lachten herzlich über dieses naive Geständnis. Sogar Colonel Vereker konnte sich, trotz seiner tiefen Melancholie und seines schmerzenden, verwundeten Beins, der allgemeinen Fröhlichkeit nicht entziehen. Dies bemerkte ich Weiterlesen