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Interview mit Lars Hitzing

Zur Leipziger Buchmesse 2012 ist im Dresdner Buchverlag die Dystopie Drei Monde erschienen, die den Leser zur Schwelle des 22. Jahrhunderts entführt. Während in konzerngeführten Megacitys die Privilegierten unter den Menschen leben, kämpfen die anderen vor ihren Mauern ums Überleben. So auch der namenlose Ich-Erzähler der Geschichte, bis er in der Wildnis auf die Enklave Inlantis trifft und glaubt, sein Paradies gefunden zu haben – bis er eines Besseren belehrt wird.
Für das Werk verantwortlich zeigt sich Lars Hitzing, der sich dazu einigen Fragen gestellt hat.
Zur Rezension des Buches?


Geisterspiegel: Können Sie den Lesern, denen Sie noch kein Begriff sind, zunächst einmal ein paar Worte über sich verraten?

Lars Hitzing: Nun, verraten kann ich, dass ich in Dresden lebe und arbeite. Dass ich Vater dreier Kinder und leidenschaftlicher Kletterer bin. Und dass ich viel zu viele Interessen für viel zu wenig Zeit habe. Eines dieser Interessen ist Schreiben. Das ist etwas, was mich seit meiner Kindheit nicht mehr losgelassen hat.

Geisterspiegel: Mit Drei Monde haben Sie im Frühjahr 2012 ihren Debütroman im Dresdner Buchverlag veröffentlicht. Welchen Entstehungsprozess hat der Roman hinter sich? Und wie kam es zur Zusammenarbeit mit dem Dresdner Buchverlag?

Lars Hitzing: Dem Roman liegt eine Idee zugrunde, die ich als Jugendlicher hatte. Die typische naive Vorstellung einer besseren Welt mit einer Gemeinschaft Gleichgesinnter. Man braucht nur ein eigenes Stück Land, eigene Regeln und Menschen, die die gleiche Meinung haben und fertig ist das Paradies. Eine verlockende Idee. Doch irgendwann bin ich zu der Einsicht gekommen, dass das nicht funktionieren wird. Selbst dann nicht, wenn alle das Richtige tun wollen und sich an die Regeln halten. Diese Erkenntnis war das Fundament der Geschichte.
Mit dem Schreiben habe ich mir dann sehr viel Zeit gelassen. Von der ersten Skizze bis zum fertig überarbeiteten Manuskript sind vier Jahre vergangen. Vieles, was in dieser Zeit passiert ist, hat in adaptierter Form Eingang gefunden.
Auf den Dresdner Buchverlag bin ich dann durch Francis Mohr gestoßen, den ich von Lesungen kannte. Er lud mich zur Premiere seines Buches Flashback Ost ein, das im Dresdner Buchverlag erschienen war. Im Verlagsprofil las ich die Schlagworte »Dresdner Autoren« und »Fantastisches / Utopisches«. Das waren schon mal zwei Dinge, mit denen ich punkten konnte, also habe ich es probiert. Zu meiner großen Freude ist dann aus der Zusammenarbeit tatsächlich etwas geworden. An der Stelle sollte ich vielleicht erwähnen, dass man den Wert der kleinen Verlage für den Buchmarkt nicht hoch genug schätzen kann. Sie haben oft die Tugenden Mut, Kreativität und Ausdauer, die die großen Verlage längst über Bord geworfen haben.

Geisterspiegel: Vor allem einigen Dialogsequenzen in Ihrem Roman merkt man an, dass diverse Theoretiker hier ihre Spuren hinterlassen haben. Welche Theorien, bzw. Theoretiker waren für Sie von besonderem Interesse für Drei Monde?

Lars Hitzing: Das lässt sich nicht auf einzelne Personen reduzieren. Sicherlich hat alles, was ich gelesen, gesehen und erlebt habe, seine Spuren hinterlassen. Vor allem beim Formulieren des „Kodex“ ist es mir oft so gegangen, dass ich dachte: »Das gibt’s schon. Das hat schon mal jemand gesagt.« Was ja auch logisch ist, denn man kann nicht so tun, als gäbe es viertausend Jahre Kulturgeschichte nicht. Zum Beispiel ist ein wichtiges Stück Kodex durch das Lied Alle oder keiner von Gerhard Gundermann inspiriert. Wobei ich mir sicher bin, dass er das auch wiederum woanders herhatte. Wer genau liest, wird viele Querverweise entdecken. Wobei es mir wichtig war, dass der Text auch funktioniert, wenn man die Anspielungen nicht versteht.
Bei den Dialogen war es oft so, dass ich ein Sparring mit mir selbst gemacht habe. Ich formuliere eine Aussage, von der ich mir sicher bin, dass sie hieb- und stichfest ist. Und dann klopfe ich sie nach Schwachstellen ab und versuche sie zu widerlegen. Da kann man sich herrlich mit sich selbst streiten.

Geisterspiegel: Gab es darüber hinaus weitere Vorbilder oder Inspirationsquellen?

Lars Hitzing: Bei der Idee der zukünftigen Welt, mit dem Auflösen der Nationalstaaten und den global agierenden Konzernen mit abgeschirmten Arealen, habe ich mich von William Gibson inspirieren lassen. Der gilt ja als Erfinder des Cyberspace. Zumindest hat er laut Legende 1983 seinen Neuromancer auf einer Schreibmaschine getippt und dabei dieses Wort kreiert. Lustigerweise steht in der ersten deutschen Ausgabe noch Kyberspace, was zeigt, wo der Begriff herkommt. Ansonsten habe ich versucht so zu schreiben, wie ich es als Leser gerne lesen würde.

Geisterspiegel: In der Zukunft aus Drei Monde richtet sich der Wert des einzelnen Menschen nach dem Nutzen, den er seinem Konzern bringt. Sehen Sie diese Tendenzen bereits in der Gegenwart? Oder befürchten Sie, dass so tatsächlich die Zukunft aussehen könnte?

Lars Hitzing: Ich denke, es ist kein Geheimnis, dass für ein marktwirtschaftlich orientiertes Unternehmen der Wert des Menschen nur in dessen Arbeitskraft besteht. Daher wurden auch gesellschaftliche Regeln wie Kündigungsschutz oder Rentenversicherung erfunden. Wie Staaten ohne diese Reglementierungen aussehen, kann man zum Beispiel in Indien beobachten.
Was Drei Monde zugrunde liegt, ist die Idee einer rein theoretisch möglichen Zukunft. Das heißt, ich wollte keine Science-Fiction-Geschichte schreiben, die im Irgendwo-Nirgendwo von Raum und Zeit spielt, sondern eine Utopie beschreiben, die auf derzeitigen Ereignissen und Entwicklungen beruht. Also die Fragen stellen: Was passiert, wenn sich der Staat immer weiter zurückzieht, weil er sich diese oder jene Sozialleistung nicht mehr leisten kann. Was wird mit dem ländlichen Raum, wenn die Landflucht so weiter geht, wie zum Beispiel in Brandenburg. Was wäre – alle derzeitigen Entwicklungen konsequent weitergedacht – eine reale Utopie.
Natürlich weiß ich, dass die Zukunft ganz anders aussehen wird. Jede Utopie scheitert immer an der Beschränktheit unserer Fantasie. Aber die Überlegung, wie es sein könnte, hat trotzdem einen gewissen Reiz.

Geisterspiegel: Noch Mitte des letzten Jahrhunderts war der Blick in die Zukunft eigentlich relativ positiv und von Fortschrittsdenken geprägt. In den letzten Jahren zieht sich durch die Medien jedoch eher Zukunftspessimismus, in jüngeren literarischen Dystopien wie Die Tribute von Panem oder eben Drei Monde stehen dem technischen Fortschritt zudem Rückfälle in »archaischere« Strukturen gegenüber. Haben Sie für diese Einstellung(en) eine Erklärung?

Lars Hitzing: Naja, ich würde nicht sagen, dass es in der Mitte des 20. Jahrhunderts keine Dystopien gab. Spontan würden mir da Orwells 1984 und Haxleys Schöne neue Welt einfallen. Bei Letzterem gibt es auch einen Rückzug ins Archaische. Aber es ist sicherlich richtig, dass neue Entdeckungen die Phantasie erst einmal positiv beflügeln. Bestes Beispiel ist die Kernkraft, die erst als Heilsbringer gefeiert und nun verteufelt wurde. In meiner Kindheit hat man noch stolz Uraniumsymbole auf die Hausfassade gemalt und in den Büchern fuhren Autos, die mit Kernenergie betrieben wurden. Und so schwankt auch die öffentliche Wahrnehmung. Vielleicht haben wir gerade eine Zeit, in der mit den Szenarien Klimawandel, Wirtschaftskrise, Artensterben und Überbevölkerung eine Menge Ängste erzeugt werden, die uns aufgeschlossener für Dystopien werden lassen. Aber weder Angst, noch Freude halten dauerhaft an und so wird es sicher auch wieder einen Umschwung in Zukunftsoptimismus geben. Die Angst vor der Macht der Maschinen – man denke an Fritz Langs Metropolis – oder den 3. Weltkrieg haben wir ja auch überwunden.
Bei Drei Monde ist es so, dass ich keine Dystopie mit erhobenem Zeigefinger schreiben wollte. Ich denke, dass Zukunftsvorstellungen wie »alles wird besser« oder »alles wird schlechter« nicht zutreffen. Die Zukunft wird Fortschritte bieten, ohne die künftigen Generationen das Leben undenkbar erscheint. Und es wird Verluste geben, die uns heute undenkbar erscheinen. Da wir Menschen gewohnt sind uns anzupassen, werden wir nicht glücklicher und nicht unglücklicher sein, als heute. Auch in Drei Monde leiden die Menschen nicht unter den Umständen. Sie agieren in ihnen und arrangieren sich mit ihnen – ganz so, wie wir es heute auch tun. Das Leben wird nicht besser und nicht schlechter. Es wird anders. Trotzdem kann man sich natürlich fragen – wäre das eine Welt, in der ich leben wollte. Und ich bin mir sicher, dass es darauf verschiedene Antworten gibt.
Zum Rückfall ins Archaische würde ich sagen, dass der Reiz darin besteht, dass wir diesen Ausweg immer noch haben. Mich faszinieren zum Beispiel diese ganzen Kulturtechniken, die mal überlebenswichtig waren, die heute aber kaum noch einer beherrscht. Zum Beispiel wächst nach wie vor Flachs. Man könnte heute genauso noch daraus Leinen machen. Wir, als Individuen, wissen nur nicht mehr, wie es geht, und sind auch nicht mehr bereit, soviel Zeit zu investieren. Wer kann noch aus einem Stamm einen Bogen und Pfeile schnitzen? Bereits in der Antike war man in der Lage, mit einfachsten Mitteln Stahl herzustellen und daraus Waffen und Werkzeuge zu fertigen. Wenn ich das nachmachen wollte, hätte ich zwar dreitausend Jahre Wissensvorsprung, würde aber trotzdem jämmerlich scheitern. Dennoch würde das alles noch funktionieren, so wie die lange Zeit vor der industriellen Revolution. Und wer weiß – vielleicht wird die Fähigkeit, autark und unabhängig von industriellen Produktionserzeugnissen leben zu können in Zukunft wieder wichtig werden. Es gibt keine Bewegung ohne Gegenbewegung.

Geisterspiegel: In Drei Monde glaubt der Ich-Erzähler, in einer kommunenhaften Gemeinschaft mit einer simplen und scheinbar gerade deshalb funktionierenden Ethik, das Paradies vorgefunden zu haben, wird aber schnell eines Besseren belehrt. Glauben Sie, dass derartige Zusammenschlüsse zum Scheitern verurteilt sind, wenn sie von »modernen Menschen« mit unterschiedlichen Geisteshaltungen bewusst konstruiert werden?

Lars Hitzing: Ja. Ich glaube, dass auch Gesellschaftssysteme einer Art Evolution unterliegen. Über einen längeren Zeitraum überlebt nicht, was praktisch, sinnvoll oder ethisch vollkommen ist, sondern das, was am reibungslosesten läuft. Konstruierte Systeme, wie etwa Kommunismus, können bei einer überschaubaren Anzahl von Menschen durchaus funktionieren. Sobald sich ein größerer Teil nicht mehr persönlich kennt, wird es schwierig mit der Solidarität.
Aber ich glaube nicht, dass das ein Phänomen des »modernen Menschen« ist. Das Christentum versucht seit zweitausend Jahren mit einfach verständlichen Regeln eine bessere Welt aufzubauen und scheitert selbst in den eigenen Reihen.
Bei Drei Monde macht die Gemeinschaft der Neuen Nomaden den Versuch, das individualistische System der Stadt und das kollektivistische System der Konzerne zu kombinieren. Größtmögliche Freiheit und Individualität gemischt mit kollektiver Verantwortung und Gemeinschaftssinn. Diese Konstruktion hält über viele Jahre aus Mangel an Alternativen. Aber unterschiedliche Geisteshaltungen, Prägungen und Charakterzüge führen zu unterschiedlichen Entscheidungen. Und so passiert es immer wieder, dass Menschen eigentlich das Gleiche wollen aber etwas Unterschiedliches tun. Und das kann selbst die beste Idee zum Scheitern bringen.

Geisterspiegel: Ihre Diplomarbeit trägt den Titel Escape – Identität im Cyberspace. Sofern sie dazu ausreichend privilegiert sind, verbringen auch die Figuren aus Drei Monde einen Großteil ihrer Freizeit im Cyberspace, der den Erlebnissen des Ich-Erzählers in der »Wildnis« gleichzeitig kontrastiv und verweisend gegenübersteht.
Sofern sich das überhaupt auf einige Zeilen runterbrechen lässt – welche Identität nehmen wir denn Ihrer Auffassung nach im Cyberspace an und in welchem Verhältnis steht sie zur »Realitätsidentität«?

Lars Hitzing: Der Cyberspace ist ein Vehikel, das uns hilft Dinge zu tun, die in der Realität nicht oder nur mit großem Aufwand gehen. Das bezieht sich sowohl auf den Wegfall von physischen oder physikalischen Grenzen als auch auf die Abwesenheit gesellschaftlicher Konventionen. Wir können also im Cyberspace ein Wunsch-Selbst annehmen, ein übersteigertes Idealbild dessen, was wir gern wären: heldenhaft und bewundert oder magisch mächtig und jeder Situation gewachsen oder selbstsüchtig und hinterlistig. Anfangs war man der Meinung, dass der Cyberspace uns helfe, verschiedene Identitätsentwürfe auszuprobieren. Inzwischen hat man aber erkannt, dass virtuelle Identitäten selten entgegengesetzt zu realen Identitäten sind und wir meist einem Wunsch-Selbst treu bleiben, was nur minimal variiert.
In meiner Diplomarbeit ging es dann hauptsächlich darum zu erklären, dass es keine Trennung von Cyberspace- und Realidentität gibt. Egal mit welchen Sinnesorganen wir die Welt wahrnehmen – es entsteht am Ende alles im Kopf. Erlebnisse im Cyberspace spiegeln sich daher in der Realidentität genauso wider, wie alles andere, was wir real erleben. Zum Beispiel kann der Stolz, in einer virtuellen Gemeinschaft ein gewisses Ansehen zu haben durchaus dem Selbstbewusstsein in realen Gemeinschaften helfen. Schwierig wird es nur, wenn das Erleben in Virtuellen Gemeinschaften stark von dem in Realen Gemeinschaften abweicht – also meine Identität vornehmlich vom Cyberspace geprägt wird, diese in der Realität aber keine Bestätigung findet. Dann passiert es, dass Eigenwahrnehmung und Fremdbild unterschiedlich sind, was wir nur schwer aushalten. Dies in Einklang zu bringen ist die eigentliche Identitätsentwicklung und damit nichts Neues. Neu ist nur, dass uns mit dem Cyberspace ein Ausweg zur Verfügung steht, den es früher nicht gab. Wie wir lernen damit umzugehen, werden zukünftige Generationen von Jugendlichen zeigen.

Geisterspiegel: Der Autoreninfo des Verlags zufolge engagieren Sie sich in der freien Rollenspielszene. Lassen Sie mich raten – ein klassisches High Fantasy-Setting ist wohl eher nicht zu erwarten, wenn Sie mit von der Partie sind? 😉

Lars Hitzing: Erwischt  😉 Ich habe in den neunziger Jahren ein eigenes Rollenspielsystem entwickelt, das sich nach wie vor noch einer gewissen Beliebtheit erfreut. Mein Anspruch war dabei, nicht den tausendsten Aufguss des Tolkien-Kosmos zu machen, sondern eine neue fantastische Welt zu kreieren. Also keine Elfen, Zwerge und Orks – wobei ich feststellen musste, dass die Spieler schon Schwierigkeiten haben, wenn da ein Lindwurm und kein Drache vor ihnen steht. Auch die Grundidee, dass es kein Gut und Böse, sondern nur unterschiedliche Meinungen und Überzeugungen gibt findet sich dort, wie auch in Drei Monde wieder. Ich finde es schade, dass die Fantasy oftmals so viel Stereotype und so wenig Phantasie bietet. Wahrscheinlich ist die Angst, den Leser zu überfordern größer als der Wunsch, die ausgetretenen Pfade mal zu verlassen. Wobei ja Walter Moers gezeigt hat, dass das durchaus massentauglich sein kann.
Was mein Engagement für die Rollenspielszene angeht, so bin ich gerade wieder dabei, mit wenigen Leuten eine dreitägige Rollenspiel-Convention in Dresden auf die Beine zu stellen. Da darf dann aber alles gespielt werden, was es an Welten und Systemen gibt.

Geisterspiegel: Was sind als Autor Ihre Pläne für die Zukunft? Dürfen wir weitere Veröffentlichungen von Ihnen erwarten?

Lars Hitzing: Ja, auf jeden Fall. Aber meine Kinder halten mich ganz schön auf Trab. Ich schreibe deshalb meistens nachts und genieße die Ruhe und das trügerische Gefühl, unendlich viel Zeit zu haben. Wobei es in letzter Zeit häufiger passiert, dass ich mit den Händen auf der Tastatur einschlafe. Daher sind meine letzten Texte alle etwas kürzer geraten. Was ich allerdings schon verraten kann, ist, dass es keine Fortsetzung von Drei Monde geben wird.

Geisterspiegel: Vielen Dank, dass Sie sich Zeit genommen haben für die Beantwortung der Fragen. 🙂

Lars Hitzing: Aber gerne doch. Der Dank ist ganz meinerseits!

Bilderquellen:

Das Interview führte Alessandra Ress per E-Mail.

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