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Das schwarze Buch vom Teufel, Hexen, Gespenstern … Teil 61

Das schwarze Buch vom Teufel, Hexen, Gespenstern, Zauberern und Gaunern
Dem Ende des philosophischen Jahrhunderts gewidmet
Adam Friedrich Böhme, Leipzig, 1796

Der Teufel bellt wie ein Hund aus einer Besessenen.

Eine mit hysterischem Husten behaftete Frau in Mannheim bildete sich im Ernst ein, sie sei vom Teufel besessen, und wendete sich daher an den Stadtdechant mit der Bitte, dass er den schlimmen Gast von ihr austreiben möchte. Dieser schickte sie zum Arzt, damit er die Art ihres Übels untersuchen und ihr dienliche Arzneien verordnen möchte. Die Patientin aber blieb bei ihrer Meinung, wollte sich nicht helfen lassen und wurde von anderen darin bestärkt.

Ein Kapuziner und ein Exjesuit hielten den hysterischen Husten der Kranken für das Bellen eines Hundes und fingen daher an, durch Gebrauch oder vielmehr Missbrauch des Namens Gottes, die unsichtbaren bösen Geister zu zwingen oder austreiben zu wollen. Jener Arzt aber veranlasste, dass die Person ins Spital gebracht wurde, wo sie denn auch durch dienliche Arzneimittel geheilt worden war.

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