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John Sinclair Band 2149 – Schule des Grauens

Oliver Müller
John Sinclair Band 2149
Schule des Grauens

Horror/Grusel, Romanheft, Bastei Lübbe AG, Köln, 17. September 2019, 66 Seiten, 1,90 Euro, Titelbild: JPagetRFPhotos; Aunging; Inked Pixels/shutterstock
www.bastei.de

Kurzinhalt:
Etwas war in sein Reich eingedrungen. Die magische Sicherung, die sein Refugium umspannte, hatte ihm ein eindeutiges Zeichen gegeben. War es ein neues Opfer? Es wäre der perfekte Zeitpunkt, denn die Zeit lief ab. Er brauchte neue Energie. Und er würde sie sich holen …

Lenny Baxter wird von zwei Klassenkameraden verfolgt, welche ihm die Schuld für das schlechten Abschneidens bei einer Mathearbeit eine Abreibung verpassen wollen und ihn nach Schulschluss verfolgen. Als Opener für seinen ersten eigenständigen John-Sinclair-Roman eigentlich etwas Alltägliches, vielleicht in seiner Schulzeit selbst Erlebtes. Als Lenny jedoch über die Mauer der ehemaligen Privatschule, die Sutton International School klettern, um seinen Schultornister, welchen Tim hinübergeworfen hatte, zu holen, wird er mit etwas Unheimlichen, Mysteriösen konfrontiert. Dinge, die Lenny Baxter nicht verstehen kann, rufen den Geisterjäger John Sinclair auf den Plan.

Mit Schule des Grauens reiht sich Oliver Müller würdig in die Riege der neuen Autoren um den Altvater der Serie, Helmut Rellergerd, ein. Oliver ist eigentlich kein Neuling im Romanheftbereich, kennt sich bestens in den Gefilden des Geisterjägers aus. Dies bestätigt sich auch in seinem eigenständigen Erstling.

Der Mythos und die Legenden um die Schwarze Madonna konnten bis heute nicht geklärt werden; ein Grund mehr für den Autor, diese Thematik der Muttergottes für seine Story aufzugreifen. Gut durchdacht und logisch aufgebaut, gepaart mit stimmigen Szenenwechseln nimmt Oliver Müller den Leser auf eine Reise von einem Höhepunkt zum nächsten; wie auf einer Achterbahn. Dabei versteht er es, mit den Worten zu spielen und diese harmonisch aneinanderzufügen, sodass Bilder im Kopf entstehen. Oliver setzt nicht nur die Hauptcharaktere wie John, Suko und Bill gekonnt in Szene, sondern bietet demjenigen, der sich in seiner Funktion am besten auf dem Schulgelände auskennen sollte, eine besondere Schlüsselrolle.

Fazit:
stringente Storyline, flüssiger Schreibstil, fiktives geistiges Abbild des Geschriebenen entsteht beim Lesen, Titelbild durch den Verlag etwas unglücklich gewählt, sagt kaum etwas zur Story aus

(wb)

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