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Die drei Musketiere 30

Alexander Dumas d. Ä.
Die drei Musketiere
4. bis 6. Bändchen
Historischer Roman, aus dem Französischen von August Zoller, Stuttgart 1844, überarbeitet nach der neuen deutschen Rechtschreibung

XIV.

Mylady

D’Artagnan war Mylady gefolgt, ohne dass er von ihr bemerkt wurde. Er sah sie in den Wagen steigen und hörte sie dem Kutscher Befehl geben, nach Saint-Germain zu fahren.

Es wäre fruchtlos gewesen, einem in starkem Trab von zwei kräftigen Pferden fortgeführten Wagen zu Fuß zu folgen. D’Artagnan kehrte daher zur Rue Ferou zurück.

In der Rue de Seine traf er Planchet, der vor einer Pastetenbude stand und über ein Backwerk von äußerst appetitlichem Aussehen entzückt zu sein schien. Er gab ihm Befehl, zwei Pferde in den Ställen des Monsieur de Tréville, eines für ihn selbst, eines für Planchet, zu satteln und ihn bei Athos damit abzuholen. Monsieur de Tréville hatte d’Artagnan ein für alle Mal seine Ställe zur Verfügung gestellt.

Planchet schlug den Weg zur Rue de Colombier und d’Artagnan den zur Rue Ferou ein. Athos war zu Hause und leerte traurig eine der Flaschen von dem berühmten spanischen Wein, die er von seiner Reise in der Picardie mitgebracht hatte. Er winkte Grimaud, ein Glas für d’Artagnan herbeizuschaffen. Dieser gehorchte, wie gewöhnlich, stillschweigend.

D’Artagnan erzählte nun seinem Freund Athos alles, was zwischen Porthos und der Prokuratorfrau vorgefallen war, und wie ihr Kamerad zu dieser Stunde bereits auf dem Weg sein dürfte, sich zu equipieren.

»Was mich betrifft«, antwortete Athos auf die ganze Erzählung, »ich bin völlig ruhig. Die Frauen werden sicherlich meine Ausrüstung nicht bezahlen.«

»Und dennoch gibt es für den hübschen, artigen, stolzen Monsieur, der Ihr seid, mein lieber Athos, weder Prinzessinnen noch Königinnen, die vor Euren Liebespfeilen geschützt wären.«

In diesem Augenblick streckte Planchet bescheiden den Kopf durch die halb geöffnete Tür und meldete, dass die beiden Pferde vor dem Haus ständen.

»Welche Pferde?«, fragte Athos.

»Zwei Pferde, die mir Monsieur de Tréville zum Spazierenreiten leiht, und mit denen ich einen Ritt nach Saint-Germain machen will.«

»Und was wollt Ihr in Saint-Germain tun?«, fragte Athos.

Hierauf erzählte ihm d’Artagnan, wie er in der Kirche der Dame begegnet war, welche ihn, nebst dem Monsieur im schwarzen Mantel und der Narbe an der Schläfe, beständig in Unruhe hielt.

»Das heißt, Ihr seid verliebt in diese, wie Ihr es in Madame Bonacieux wart«, sprach Athos, verächtlich die Achseln zuckend, als fühlte er Mitleid mit der menschlichen Schwäche.

»Ich? Keineswegs«, rief d’Artagnan, »ich bin nur begierig, das Geheimnis aufzuklären, in das sie verwickelt ist. Ich weiß mir keinen Grund anzugeben, aber ich bilde mir ein, diese Frau müsse, obwohl ich ihr eben so unbekannt bin, wie sie mir, einen Einfluss auf mein Leben ausüben.«

»Ihr habt im Ganzen recht«, sprach Athos, »ich kenne keine Frau, bei der es sich der Mühe lohnen würde, sie aufzusuchen, wenn sie einmal verloren ist. Madame Bonacieux ist verloren, desto schlimmer für sie, sie mag sich wieder suchen.«

»Nein, Athos, nein, Ihr täuscht Euch«, sprach d’Artagnan, »ich liebe meine arme Constance mehr als je, und wenn ich den Ort wüsste, wo sie sich befindet, so würde ich, und wäre sie am Ende der Welt, hineilen, sie den Händen ihrer Feinde zu entreißen. Aber ich kenne diesen Ort nicht. All meine Nachforschungen waren fruchtlos. Ihr seht wohl ein, man muss sich zerstreuen.«

»Zerstreut Euch mit Mylady, mein lieber d’Artagnan, ich wünsche es Euch von ganzem Herzen, wenn es Euch unterhalten kann.«

»Hört, Athos«, erwiderte d’Artagnan, »statt Euch hier eingeschlossen zu halten, als wäret Ihr im Arrest, steigt zu Pferd und reitet mit mir nach Saint-Germain.«

»Mein Lieber«, sagte Athos, »ich reite meine Pferde, wenn ich welche habe. Habe ich keine, so gehe ich zu Fuß.«

»Gut!«, sprach d’Artagnan, über die Unfreundlichkeit von Athos lächelnd, die ihn bei einem anderen sicherlich verletzt haben würde. »Ich bin weniger stolz als Ihr. Ich reite das, was ich finde. Also auf Wiedersehen, mein lieber Athos!«

»Auf Wiedersehen«, sagte der Musketier und machte Grimaud ein Zeichen, die Flasche zu entkorken, die er gebracht hatte.

D’Artagnan und Planchet sprangen in den Sattel und schlugen die Straße nach Saint-Germain ein.

Auf dem ganzen Weg ging d’Artagnan das, was Athos ihm von Madame Bonacieux gesagt hatte, im Kopf um. Obwohl er nicht von sehr sentimentalem Charakter war, so hatte doch die hübsche Krämerin einen wirklichen Eindruck auf sein Herz hervorgebracht. Er war, wie er sagte, bereit, bis an das Ende der Welt zu gehen, um sie zu suchen. Aber die Welt hat, insofern sie rund ist, viele Enden, und er wusste nicht, nach welcher Seite er seine Richtung nehmen sollte.

Mittlerweile versuchte er zu erfahren, wer Mylady war. Mylady hatte mit dem Schwarzmantel gesprochen und kannte ihn also. In d’Artagnans Geist aber hatte sicherlich der Schwarzmantel und kein anderer Frau Bonacieux auch jetzt wieder entführt. D’Artagnan log also nur halb und sehr wenig, wenn er sagte, indem er Mylady aufsuchte, suche er zu gleicher Zeit Constance auf.

Unter solchen Betrachtungen und sein Pferd von Zeit zu Zeit mit den Sporen aufmunternd, legte d’Artagnan den Weg zurück und erreichte Saint-Germain. Er kam an dem Pavillon vorüber, in welchem zehn Jahre später Ludwig XIV. geboren werden sollte, und schaute, durch eine ziemlich öde Straße reitend, rechts und links, ob er nicht irgendeine Spur von seiner schönen Engländerin finden könnte, als er im Erdgeschoss eines hübschen Hauses, das nach dem Gebrauch jener Zeit kein Fenster zur Straße zu hatte, ein bekanntes Gesicht erblickte. Dieses Gesicht ging auf einer Art von Terrasse spazieren, welche mit Blumen geschmückt war. Planchet erkannte es zuerst.

»Ei, gnädiger Monsieur«, sagte er, sich an d’Artagnan wendend, »erinnert ihr Euch dieses Gesichts nicht mehr, das dort Maulaffen feilhält?«

»Nein«, antwortete d’Artagnan, »und doch weiß ich gewiss, dass ich diesen Menschen nicht zum ersten Mal sehe.«

»Bei Gott, ich glaube es wohl«, versetzte Planchet, »das ist der arme Lubin, der Lakai des Grafen von Wardes, den Ihr vor einem Monat in Calais auf dem Weg zum Landhaus des Gouverneurs so übel zugerichtet habt.«

»Ah! Ja, so ist es«, sprach d’Artagnan, »ich erkenne ihn nun wieder. Glaubst du, dass er dich auch erkennt?«

»Meiner Treu, gnädiger Monsieur, er war so voll Angst, dass ich nicht denken kann, ich werde ihm im Gedächtnis geblieben sein.«

»Nun, so geh und rede mit dem Burschen, erkundige dich gesprächsweise, ob sein Herr noch lebt.«

Planchet stieg ab, ging gerade auf Lubin zu, der ihn wirklich nicht erkannte. Die zwei Bedienten fingen an, in schönster Eintracht miteinander zu plaudern, während d’Artagnan die zwei Pferde in ein Gässchen trieb, um ein Haus ging und zurückkehrte, um hinter einem Haselstrauch das Gespräch anzuhören.

Kaum hatte er sich einen Augenblick seinen Beobachtungen hingegeben, als er Wagengerassel vernahm und die Karosse von Mylady ihm gegenüber anhielt. Er konnte sich nicht täuschen, Mylady saß darin. D’Artagnan legte sich auf den Hals seines Pferdes, um alles zu sehen, ohne gesehen zu werden.

Mylady schaute mit ihrem reizenden blonden Kopf aus dem Kutschenschlag heraus und gab ihrer Zofe Befehle.

Die Letztere, ein hübsches, lebhaftes, flinkes Mädchen, die wahre Kammerjungfer einer vornehmen Dame, sprang vom Fußtritt herab, auf dem sie nach der Sitte jener Zeit saß, und wandte sich zu der Terrasse, wo d’Artagnan Lubin bemerkt hatte.

D’Artagnan folgte der Zofe mit Blicken und sah sie zur Terrasse gehen. Zufälligerweise aber hatte ein Befehl aus dem Inneren des Hauses Lubin hineingerufen. Planchet, der nach allen Seiten hinschaute, um zu erforschen, in welcher Richtung sein Herr verschwunden sein mochte, war allein geblieben.

Die Kammerfrau näherte sich Planchet, den sie für Lubin hielt, gab ihm ein Billett und sagte: »Für Euren Herrn.«

»Für meinen Herrn?«, fragte Planchet sehr erstaunt.

»Ja – und es hat große Eile – nehmt also geschwind.«

Hierauf ging sie zum Wagen zurück, der wieder nach der Seite, von welcher er hergekommen war, umgekehrt hatte. Sie sprang auf den Fußtritt und die Karosse entfernte sich.

Planchet wandte das Billett um und um, lief dann, an stummen Gehorsam gewöhnt, von der Terrasse herab, eilte in das Gässchen und traf nach zwanzig Schritten seinen Herrn, der alles gesehen hatte und ihm entgegenkam.

»Für Euch, gnädiger Monsieur«, sprach Planchet, das Billett dem jungen Mann überreichend.

»Für mich?«, entgegnete d’Artagnan, »bist du dessen ganz gewiss?«

»Bei Gott! Ganz gewiss! Die Kammerjungfer sagte: ›Für deinen Herrn.‹ Ich habe keinen anderen Herrn außer Euch, also … Ein hübscher Bissen eines Mädchens, diese Zofe, meiner Treu.«

D’Artagnan öffnete den Brief und las folgende Worte:

Eine Person, welche sich mehr für Euch interessiert, als sie sagen kann, wünschte zu wissen, an welchem Tage Ihr im Wald promenieren könnt. Morgen erwartet ein schwarz-roter Bedienter in der Villa Zum goldenen Feld Eure Antwort.

»Oh! Oh!«, sagte d’Artagnan zu sich selbst, »das ist ein wenig lebhaft. Es scheint, Mylady und ich leiden an demselben Übel. Nun, Planchet lass hören, wie befindet sich Monsieur von Wardes? Er ist also nicht tot?«

»Nein, gnädiger Herr, es geht so gut, als es mit vier Degenstichen im Leib gehen kann, denn Ihr habt diesem Edelmann vier ganz tadellose beigebracht. Er ist noch sehr schwach, da er beinahe all sein Blut verloren hat. Lubin erkannte mich nicht, wie ich dem gnädigen Herrn im Voraus sagte, und erzählte mir das ganze Abenteuer vom Anfang bis zum Ende.«

»Sehr gut, Planchet, du bist der König der Lakaien. Jetzt steig zu Pferd und wir wollen dem Wagen nachreiten.«

Das dauerte nicht lange. Nach fünf Minuten erblickte man die Karosse, welche auf der Biegung der Straße anhielt. Ein reich gekleideter Kavalier befand sich am Kutschenschlag.

Das Zwiegespräch zwischen Mylady und dem Kavalier war so belebt, dass d’Artagnan auf der anderen Seite des Wagens stehen bliebt, ohne dass jemand, außer der hübschen Zofe, seine Gegenwart bemerkte.

Die Unterredung fand in englischer Sprache statt, von der d’Artagnan nichts verstand. Aber am Ausdruck glaubte der junge Mann zu erkennen, dass die schöne Engländerin sehr zornig war. Sie schloss mit einer Gebärde, die ihm keinen Zweifel über die Natur der Unterhaltung ließ, das heißt, mit einem Fächerschlag, der mit solcher Gewalt geführt wurde, dass das kleine weibliche Gerät in tausend Stücke flog.

Der Reiter brach in ein Gelächter aus, das Mylady in Verzweiflung zu bringen schien.

D’Artagnan meinte, dies sei der geeignete Augenblick, um ins Mittel zu treten. Er näherte sich dem Kutschenschlag, entblößte ehrfurchtsvoll sein Haupt und sprach:

»Madame, erlaubt mir, Euch meine Dienste anzubieten. Es scheint mir, dieser Kavalier hat Euch in Zorn gebracht. Sprecht ein Wort und ich übernehme es, ihn für seinen Mangel an Höflichkeit zu bestrafen.«

»Monsieur«, antwortete sie in gutem Französisch, »mit freudigem Herzen würde ich mich unter Euren Schutz stellen, wenn die Person, welche mit mir streitet, nicht mein Bruder wäre.«

»Oh! Dann verzeiht mir«, sagte d’Artagnan. »Ihr begreift, dass ich das nicht wusste, Madame.«

»Was hat sich denn dieser Narr in unsere Angelegenheit zu mischen«, rief, sich zum Kutschenschlag herabbeugend, der Kavalier, den Mylady als ihren Verwandten bezeichnet hatte. »Und warum zieht er nicht seines Wegs?«

»Selbst Narr«, erwiderte d’Artagnan, sich ebenfalls auf den Hals seines Pferdes herabbeugend und durch den Kutschenschlag redend, »ich ziehe nicht meines Wegs, weil es mir hierzubleiben beliebt.«

Der Kavalier richtete einige englische Worte an seine Schwester.

»Ich spreche Französisch mit Euch«, rief d’Artagnan. »Ich bitte Euch also, macht mir das Vergnügen und antwortet mir in derselben Sprache. Ihr seid der Bruder dieser Dame, gut! Aber Ihr seid glücklicherweise nicht der meine.«

Man hätte glauben sollen, Mylady würde mit weiblicher Ängstlichkeit gleich beim Anfang der Herausforderung zu vermitteln suchen, damit der Streit nicht zu weit käme, aber sie warf sich im Gegenteil in ihren Wagen zurück und rief dem Kutscher kalt zu:

»Fahr zur Villa!«

Die hübsche Zofe warf einen unruhigen Blick auf d’Artagnan, dessen gefälliges Aussehen einen günstigen Eindruck auf sie gemacht zu haben schien. Die Karosse fuhr weiter und ließ die zwei Männer einander gegenüber.

Der Reiter machte eine Bewegung, um dem Wagen zu folgen, aber d’Artagnan, dessen bereits gärender Zorn noch dadurch gesteigert würde, dass er in ihm den Engländer erkannte, der ihm sein Pferd und Athos beinahe seinen Diamanten abgewonnen hatte, fiel ihm in den Zügel und hielt ihn zurück.

»Ei! Monsieur«, sagte er, »Ihr scheint mir noch mehr Narr zu sein, als ich, denn es kommt mir vor, als wolltet Ihr vergessen, dass sich ein kleiner Streit zwischen uns entsponnen hat.«

»Ah! Ah!«, entgegnete der Engländer, »Ihr seid es, Meister? Ihr müsst also immer irgendein Spiel spielen?«

»Ja, und das erinnert mich daran, dass ich Revanche zu nehmen habe. Wir werden sehen, mein lieber Monsieur, ob Ihr den Degen ebenso gut handhabt wie den Würfelbecher.«

»Ihr müsst bemerken, dass ich keinen Degen bei mir habe«, sprach der Engländer. »Wollt Ihr gegen einen Unbewaffneten den Tapferen spielen?«

»Ich hoffe, Ihr werdet zu Hause einen besitzen. Jedenfalls habe ich zwei, und wenn Ihr wollt, so spiele ich um einen mit Euch.«

»Unnötig«, sprach der Engländer, »ich bin hinreichend mit dergleichen Werkzeug versehen.«

»Gut, mein würdiger Monsieur«, entgegnete d’Artagnan, »wählt Euren längsten Degen und zeigt ihn mir diesen Abend.«

»Wo, wenn ich bitten darf?«

»Hinter dem Luxemburg, das ist ein allerliebstes Plätzchen für Spaziergänge, wie ich sie Euch vorschlage.«

»Schön, man wird sich einfinden.«

»Zu welcher Stunde?«

»Um sechs Uhr.«

»Ihr habt auch wohl ein paar Freunde?«

»Ich habe drei, welche sich eine Ehre daraus machen würden, dasselbe Spiel zu spielen, wie ich.«

»Drei? Vortrefflich! Wie sich das trifft!«, rief d’Artagnan, »das ist gerade meine Zahl.«

»Und nun, wer seid Ihr?«, fragte der Engländer.

»Ich bin Monsieur d’Artagnan, gascognischer Edelmann, diene bei der Leibwache, Kompanie des Monsieur des Essarts. Und Ihr?«

»Ich bin Lord Winter, Baron von Sheffield.«

»Gut! Ich bin Euer Diener, Monsieur Baron«, sprach d’Artagnan, »obwohl Eure Namen sehr schwer zu behalten sind.«

Und er spornte sein Ross und galoppierte Paris zu.

Wie gewöhnlich bei solchen Gelegenheiten stieg er unmittelbar bei Athos ab. Er fand diesen auf seinem Bett liegend, wo er, wie er sagte, wartete, bis seine Equipierung ihn aufsuchen würde.

D’Artagnan erzählte Athos, außer dem Brief an Monsieur von Wardes, alles, was vorgefallen war.

Athos war entzückt, als er erfuhr, dass er sich mit einem Engländer schlagen sollte. Wir haben erzählt, dass dies sein Lieblingsgedanke war.

Man ließ sogleich Porthos und Aramis durch die Lakaien aufsuchen und von der Lage der Dinge in Kenntnis setzen.

Porthos zog seinen Degen aus der Scheide, focht gegen die Wand, ging von Zeit zu Zeit rückwärts und machte Verbeugungen wie ein Tänzer. Aramis, der immer noch an seinem Gedicht arbeitete, schloss sich im Kabinett von Athos ein und bat, ihn nicht eher zu stören, bis es Zeit wäre, vom Leder zu ziehen.

Athos forderte von Grimaud durch ein Zeichen eine neue Flasche Wein.

D’Artagnan entwarf in aller Stille einen kleinen Plan, dessen Ausführung wir später sehen werden und der ihm ein anmutiges Abenteuer verhieß, wie man an dem Lächeln sehen konnte, das von Zeit zu Zeit über sein träumerisches Antlitz flog.

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