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Der schwarze Mann

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Diane Teil 1 – Kapitel 3

Alexander von Ungern-Sternberg
Diane
Ein Kriminalgemälde der modernen Gesellschaft
Berlin, 1842, Buchhandlung des Berliner Lesekabinetts

Drittes Kapitel

Unsere Heldin wird ihrem Beschützer vorgestellt. Der Gastwirtin widerfährt eine schwere Kränkung.

Am anderen Tag, gleich nach der Parade, sprengte die breite Straße vor dem Gasthaus vorbei ein Reiter auf einem stolzen, schönen Braunen. Er hielt bei einem Sattler an, ließ einen schadhaften Riemen ausbessern, und während dieses geschah, schlenderte er die paar Schritte zum Gasthof hin. In der Tür desselben stand Frau Sempel in ihrem Sonntagsputz und mit der freundlichsten Miene in ihrem glatten, rot wangigen Gesicht, dem man das Alter nicht ansah.

»Wo ist sie?«, fragte der Leutnant. »Ich kann mich nicht lange aufhalten.«

»Ich bringe sie sogleich, Euer Gnaden. Es ist wahrlich ein ganz artiges Kind.«

Diane erschien. Sie trug ein feines weißes Kleidchen, ihr dunkles Haar, zierlich gescheitelt, hing auf die Schultern herab, ihre großen schönen Augen glänzten, und auf den Wangen schimmerte das Rot der Gesundheit und der Freude, als sie ihren Beschützer wiedersah. Der Leutnant seinerseits war in voller Uniform. Sein schlanker Wuchs wurde durch ein anschließendes Kollett gehoben, ein Federhut, eine Schärpe mit langen silbernen Quasten und blitzende Epauletten gaben ihm ein imponierendes Ansehen. Die Kleine blieb einen Augenblick befangen stehen, dann aber eilte sie mit ausgebreiteten Armen auf ihn zu.

»Nicht so, mein Kind«, rief die Sempel. »Was sagte ich dir wegen des Handkusses? He!«

Dianens Wangen überzog eine Purpurröte, sie fasste schnell nach der Rechten des Offiziers, doch dieser, ihre Absicht erratend, nahm das kleine Mädchen auf seine Arme, hob sie zu sich hinauf und gab ihr einen herzlichen Kuss.

Diese rührende Szene fiel in dem Gastzimmer des Hauses vor. Niemand war dabei als Frau Sempel und Lene, die an der Tür lauschte.

»Wenn du das jemals vergisst, Kind«, rief die Wirtin, indem sie die Schürze an die Augen brachte, »so hast du kein gutes Herz, und es wird dir schlimm gehen im Leben.«

»Ich werde es nicht vergessen«, rief die Kleine, und klammerte sich mit beiden Armen um den Hals und den Nacken des Jünglings.

»Beschmutze nicht die Stickerei! Herr Graf, Sie lassen das Kind auch machen, was es will. Wahrlich, das ist ein recht besonderer Auftritt. Lene, du wirst gut tun, wenn du in die Küche gehst, nachlässiges und neugieriges Mädchen!«

Der Leutnant verfügte sich jetzt mit Frau Sempel ins Nebenzimmer und ließ sich in der Eile von dieser alle Vorschläge und Ratschläge mitteilen, die, in Betreff des Kindes, der Gastwirtin in den Kopf gekommen waren. Es wurde ausgemacht, dass man das Resultat der angestellten Forschungen während eines Monates noch abwarten wolle. Wäre dann nichts erfolgt, so sollte Diane bei der Wirtin in Dienste treten und zugleich die nahgelegene Schule des Kandidaten Weinhold besuchen. Der junge Graf legte ein paar Louisdor auf den Tisch, über die Frau Sempel einstweilen quittierte, und dann trennte man sich. Als Diane, die von Lene in die Küche geführt worden war, weil sich das Zimmer schon mit den Mittagsgästen zu füllen begann, die Schritte ihres Beschützers aus dem Flur vernahm, stürzte sie hervor und warf sich nochmals an seinen Hals. Sie sah ihm nach, als er stolz vorübertrabte, und ihr scharfes Auge erblickte noch das Flattern des weißen Federbusches, als der Reiter um die Ecke schwenkte. Dann schlich sie still hinauf in ihr Zimmer und weinte.

Neben dem lärmenden Gastzimmer befand sich ein kleines Stübchen, das Frau Sempel zu ihrem Speisezimmer und zugleich zur Vorratskammer diente. Eine Menge Gläser und Flaschen mit Eingemachtem standen an passenden Stellen verteilt, je nachdem ihr Inhalt der Wärme oder der Kühlung bedurfte, an den Wänden und auf dem Fenster. Ein Schränkchen mit Silbergerät und geschliffenen Gläsern war so gestellt, dass der Blick des Eintretenden sogleich auf diese Reichtümer fiel. Ein Sofa, gerade so viel Platz gewährend, um die korpulente Gestalt der Eigentümerin und einen Gast, aber einen Gast von etwas schmächtiger Taille zu fassen, war an einen behaglichen Platz am Fenster gerückt. Als Diane eintrat, fand sie die Gastwirtin und den Pädagogen auf dem Sofa sitzend, während eine kleine, blasse, kränkliche, nur für den Sonntag angenommene Magd die dampfende Suppe auf den Tisch setzte.

»Da ist sie!«, rief Frau Sempel bei Dianens Erscheinen, »und nun begrüße den Herrn Weinhold, mein Kind. Er ist ein sehr gelehrter und sehr gütiger Herr!«

»O, ich bitte«, entgegnete der Kandidat, indem er eine kleine Verbeugung machte.

»Es ist die Wahrheit!«, rief seine Gönnerin. »Wenn Sie auch zehnmal durchgefallen wären, Herr Kandidat, so würde ich doch dasselbe behaupten; denn ich entsinne mich, dass der selige Herr General, Exellenz, zu sagen pflegte, die gescheitesten Leute ließe man gerade am häufigsten durchs Examen fallen!«

»O, ich bitte«, sagte der Kandidat und machte nochmals eine kleine Verbeugung.

»Jetzt wollen wir uns zu Tisch setzen, mein lieber Herr. Nach der Mahlzeit müssen Sie das Kind prüfen und sehen, ob es Talente hat.«

»Es wird gewiss welche haben«, entgegnete der junge Mann, indem er seinen Teller mit Suppe in Empfang nahm. »Allein sicherlich wird es nie dazu gelangen, eine so vortreffliche Handschrift zu schreiben, wie Sie es können, Madame.«

Frau Sempel sah äußerst geschmeichelt aus.

»Überhaupt«, fuhr der Kandidat fort, »wird man lange suchen müssen, ehe man eine so gebildete Dame findet, das heißt in dem Stand, dem Sie sich gewidmet haben, Frau Sempel. Da ist die Frau des Gastwirts Zum Kreuz, sie muss sich jede noch so kleine Rechnung von ihrem Kellner schreiben lassen, und nicht allein das, sondern ihre Privatkorrespondenz muss der fremde Mensch führen!«

»Dazu könnte ich mich nie entschließen. Meine Privatkorrespondenz dürfte niemand lesen, dem sie nichts angeht.«

»Wie erlangten Sie nur diese Fertigkeit?«, fragte der Kandidat, indem er sich noch einen Teller mit Suppe ausbat.

»Das will ich Ihnen sagen. Als ich noch bei Seiner Exellenz dem Herrn General konditionierte, brachte ich meine mäßigen Stunden größtenteils mit Lesen zu. Einst geriet ich an ein Buch, in welchem gezeigt wurde, dass die Hauptperson einzig und allein dadurch ihr Glück machte, dass sie eine vortreffliche Handschrift schrieb. Früher hatte ich das bisschen, was ich schreiben konnte, gerade so hingekritzelt, wie nur die Hand sehen wollte. Als mir aber die Geschichte im Kopf zu spuken begann, fing ich an, Tage lang nichts als Buchstaben zu malen, und brachte es bald so weit, dass ich sie dergestalt Verschnörkelte und ihre Züge ineinander malte, dass es ein wahres Kunstwerk wurde. Ich saß wie eine Närrin Nächte lang und peinigte mich, recht ausgesuchte und noch nie dagewesene Schnörkel an meine Buchstaben heranzuquälen, und so brauchte ich zu einem Wäschezettel, der von einem Kammerdiener in einigen Sekunden gefertigt wurde, immer eine, oft zwei Stunden. Allein meine schmutzige Wäsche sah auf dem Zettel auch ganz pompös aus. Mit der Rechtschreibung nahm ich es nicht so genau; denn in dem Roman stand nicht, dass die Heldin durch den Gebrauch des richtigen oder falschen Artikels glücklich oder unglücklich wurde.«

»Solche Romane, die einen gewissen Bildungszweck verfolgen, sind von großem Nutzen«, bemerkte der Kandidat.

»Als ich meinen seligen Mann, den Koch heiratete«, fuhr die Gastwirtin fort, »musste ich, da er meine Liebhaberei für die Schönschreibekunst nicht teilte, mich lediglich mit der Küche beschäftigen. Seitdem ich jedoch Witwe bin und meinen Neigungen folgen darf, bin ich zur Feder zurückgekehrt. Aber ich sehe, Herr Kandidat, dass Ihre Flasche leer ist. Marie, wo denkst du hin, dass du nicht dem Herrn eine neue vorsetzest? Zum Nachtisch müssen Sie etwas von meinem Likör versuchen, Herr Weinhold.«

Der Kandidat bemerkte, dass er des Guten zu viel zu tun fürchte. Das kleine Dienstmädchen setzte die zweite Flasche Bier auf den Tisch und meldete zugleich, dass Herr Pädus in der Gaststube anfrage, ob er seinen Besuch abstatten dürfe?

»Er möge kommen«, entgegnete die Witwe. »Setze einen Stuhl hierher an meine linke Seite.«

Der Angemeldete lauschte schon hinter der Tür. Es war ein korpulenter Mann, weit über die vierzig hinaus, in einem sehr auffallenden Sonntagsputz. Sein stattlich gerundeter Leib steckte in einer Weste aus rotem Plüsch mit Goldknöpfen. Ein lederbrauner Frack mit eben solchen Knöpfen, schwarze, faltige Beinkleider und orangenfarbige Handschuhe, die er beim Hereintreten und beim Schwenken des neuen Seidenhutes ins rechte Licht zu setzen wusste, machten seinen Anzug vollständig. Das rote Gesicht des Bierbrauers, denn das war Herr Pädus, und er stand im Ruf, dass er von seinem eigenen Fabrikat etwas allzu reichlich genoss, strahlte vor einer schwitzenden Freundlichkeit, als er in die Stube trat. Er fuhr mit der Hand leicht über die Stirn, um sich zu überzeugen, dass die zwei glänzend schwarzen Locken der Haartour noch an ihrer gehörigen Stelle klebten, dann brachte er in graziöser Wendung die linke Hand ein wenig auf den Rücken, obgleich dieses Manöver ihm schwerfiel, und rief lächelnd: »Was ich verstecke, liebe Frau, ist meine Zigarre; denn ich weiß nicht, ob ich in Damengesellschaft rauchen darf?«

Diese Feinheit des Bierbrauers fand Beifall, und er und seine Zigarre wurden in Gnaden aufgenommen. Die breite Gestalt ließ sich nun nieder, machte aber keine Anstalten, die orangenfarbenen Handschuhe auszuziehen. Diese blieben als ein kostbares Blendwerk fortwährend an den Händen, so wie der seidene Hut zwischen den Knien geklemmt. Herr Pädus hielt es für eine sehr feine und vornehme Manier, sich in dem Gesellschaftszimmer einer Dame zu betragen.

»Also, das ist die neue Verwandtschaft?«, fragte er nach einer Pause, indem er zwischen den dicken Lippen hervor eine Wolke Tabak Diane in das Gesicht blies. »Ich habe nie davon gehört, Frau Sempel, dass Sie solche Kleinigkeiten noch in der Nähe hätten? Ich kenne Ihre Verwandtschaft doch so ziemlich.«

»Ich wüsste nicht«, entgegnete die Gastwirtin in einem spitzen Ton, » dass ich Ihnen jemals über meine Verwandtschaft Auskunft erteilt hätte, Herr Pädus. Dergleichen gehört zu meinen Privatangelegenheiten. Herr Kandidat, noch ein Stückchen von diesem Apfelkuchen?«

»Er ist exellent«, bemerkte der Pädagoge.

»Sie mag des Teufels Verwandte sein«, murmelte der Bierbrauer. »Ich glaube gar, Sie haben mir meine unschuldige Frage übel genommen, beste Frau Nachbarin?«

»Hier ist ein Gläschen Parfait-amour«, rief die Gastwirtin, indem sie ein zierliches Becherchen aus Silber mit einer roten Flüssigkeit füllte und dem Brauer hinreichte.

»Parfait-amour!«, wiederholte dieser, den Becher an die Lippen bringend. »Trinke ich doch in diesem Haus nichts lieber als Parfait-amour?« Er zwinkerte bei diesen Worten sehr bedeutsam mit den Augen und schnalzte mit den Lippen, indem er zugleich unter dem Tisch mit seinem Fuß Frau Sempels Schuhspitze zu berühren trachtete. Bei diesem Versuch entglitt der Hut seinen Knien, und um seiner wieder habhaft zu werden, musste Herr Pädus außergewöhnliche Anstrengungen anwenden, die ihm auf mehrere Sekunden den Atem versetzten und seine Stirn und Wangen blaurot färbten. Der Kandidat sah hin und lächelte, Frau Sempel sah auch hin und lächelte, und der Bierbrauer wurde merklich übler Laune.

Als man sich vom Tisch erhoben hatte, führte der Pädagoge Diane an das entlegene Fenster und stellte an sie allerlei Fragen, die das Kind ihm nur unvollkommen beantwortete. Unterdessen machte der Brauer einen Versuch, sich neben Frau Sempel aufs Sofa zu setzen, was jedoch misslang.

»Wir passen nicht zusammen«, rief die Gastwirtin mit demselben etwas höhnischen Ton, wie früher.

»Ich will verdammt sein, wenn ich begreife; wie Sie mir heute vorkommen, Sempel!«, rief der Bierbrauer. »Ist’s doch, als wollten Sie durchaus mit mir in die Tinte!«

»Sie können auch gar keinen Scherz vertragen, Herr Pädus«, bemerkte die Dame.

»In diesem Punkt nicht!«, entgegnete er. »Ich denke, wir passen recht gut zusammen Frau, und wahrlich, der Esel von Tischler hat die Nussschale von Sofa viel zu eng gemacht. He! Wir sollen nicht zusammen passen? Gott strafe mich, Sempel, das war ein hartes Wort. Ich hätte lieber, dass mir das beste Fass in meinem Keller sauer geworden wäre, als dass Ihre Lippen dergleichen ausgesprochen haben!«

Die Gastwirtin lächelte triumphierend.

»Die Hand, Frau!«, rief der Brauer, »die Hand zur Versöhnung.«

»Ich könnte Ihren schönen, gelben Handschuhen Flecke geben!«, entgegnete die Gastwirtin.

»Wieder ein Stich; auf meine Ehre! Stich auf Stich! Aber so soll auch das Leder gleich herunter. Da – da!« Es war nicht so leicht, von der derben, gedrungenen Hand den mühsam angezwängten Handschuh abzulösen. Er zerriss von oben bis unten, und der Brauer warf die Fetzen wütend in den Winkel.

»Hier ist meine Hand!«, rief er, »und Sempel, wenn Sie jetzt nicht einschlagen, so …!«

Die Wirtin reichte ihm ihre Hand hin, die von dem Brauer geküsst wurde, und der Friede war geschlossen. »Jetzt mache ich die Proposition, heute in die Oper zu gehen«, sagte er vergnügt. »Man gibt den Ritter und die Fee. Ich möchte doch gar zu gerne das Rudel Nymphen im Wasser schwimmen sehen. Was meinen Sie, Herr Kandidat?«

»Ich?«, seufzte Herr Weinhold, »ich habe notwendige Geschäfte.«

»Nichts da! Sie nehmen ein Billet von mir an«, rief der Brauer. »Wollen wir und aufmachen? Es wird Zeit sein.«

»Marie, meinen Hut und mein großes Umschlagtuch mit den Nelken-Bouquets!«, rief die Witwe. »Nun, Herr Kandidat, was sagen Sie zu der Kleinen?«

»Ein fähiges Kind, ganz ohne Zweifel. Ich werde ihr mit Vergnügen Unterricht erteilen«, versetzte der Gefragte mit untertänigem Lächeln.

Die Gesellschaft brach auf. Diane wurde mitgenommen. Man hatte ziemlich weit bis zu dem großen Opernhaus zu gehen. Endlich langte man an. Der Brauer machte als Mauerbrecher sich und seiner Gesellschaft Platz, indem er mit der einen orangenfarbenen Hand durch die Masse vorwärts drängte, um die Kasse zu erreichen. Es wurden Billette für den dritten Logenrang genommen, und schwitzend und keuchend, seine Dame am Arm, erstieg der Brauer die Treppen, Diane und der Kandidat folgten. Die besten Plätze waren schon genommen, demnach musste ein dünner Herr mit einem sehr dicken Stock dem Andrängen von Frau Sempel weichen, die an die Logenbrüstung heran strebte und Diane nach sich zog.

Der Kandidat und Herr Pädus blieben bescheiden im Dunkel der Logentiefe, und Letzterer war froh, so viel Platz zu finden, um von Zeit zu Zeit mit der Hand sich den Schweiß von der Stirn zu trocknen und seinen Hut dergestalt in Sicherheit zu bringen, dass er weder zu Boden fallen noch beschädigt werden konnte.

Die Oper mit ihren Herrlichkeiten ging vorüber, und die Gesellschaft arbeitete sich wiederum zum Ausgang hin. Die Abendkühle war eingetreten, und heller Mondschein machte, dass der Rückweg behaglicher war als der Ausmarsch.

Am anderen Morgen empfing Frau Sempel einen dicken Brief von der Post, der mit dem Zeichen des Städtchens Münchenberg versehen war. Begierig das Geheimnis zu erfahren, öffnete sie geschwind und war nicht wenig verwundert, ihr eigenes Schreiben in die Hände zu bekommen, um das ein Papierstreifen gewickelt war, welcher die Worte enthielt:

Beiliegender Brief ist vollkommen unleserlich geschrieben. Der Unterzeichnete bittet, ihn mit dergleichen in Zukunft zu verschonen.

Adam Sauer, Pharmazeut.

Frau Sempel schlief die darauffolgende Nacht nicht und hatte drei Tage hintereinander keinen Appetit. Sie hielt während mehrerer Stunden den Brief des Apothekers in der Hand und sah starr auf denselben hin. Lene getraute sich nicht, ihre Gebieterin nach dem Grund dieses auffallenden Betragens zu fragen, und Frau Sempel beharrte in einem beunruhigenden Stillschweigen. So herrschte eine Woche hindurch eine dumpfe Stille in dem Gasthaus Zum Schwan vor dem Halleschen Tor.

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