Der Totenwirt und seine Galgengäste 16
Der Totenwirt und seine Galgengäste
Eine abenteuerliche und höchst wundersame Ritter-, Räuber-, Mörder- und Geistergeschichte aus der grauen Vorzeit, um 1860
Heimkehr und Rettung
Der Junker sann darüber nach, was nun alles zu geschehen habe, wenn die Mordschenke des Totenwirts in seinem Rücken liegen würde.
Schon nach einer Stunde hörte er die Raubmörder in der anderen Stube fortpoltern.
Nach einer Viertelstunde öffnete Eva leise die Tür und fragte flüsternd: »Lebt Ihr noch, Herr Junker?«
Der Totenwirt und seine Galgengäste 15
Der Totenwirt und seine Galgengäste
Eine abenteuerliche und höchst wundersame Ritter-, Räuber-, Mörder- und Geistergeschichte aus der grauen Vorzeit, um 1860
Ein Gastgelage der Gespenster
Hildebert hatte jedes Wort gehört und verstanden und dankte Gott dafür, um mit dessen Beistand ein großes Verbrechen verhindern zu können. Er sann eben nach, auf welche Weise er dies anzustellen habe, als er in der Stube rechts ein schrilles Geräusch hörte und durch die Wandritzen die matten Strahlen eines Lichts zu ihm herüberdrangen.
Durch einen solchen Ritz sah er eine geräumige Stube und darin einen langen, mit einem Leichentuch bedeckten Weiterlesen
Der Totenwirt und seine Galgengäste 14
Der Totenwirt und seine Galgengäste
Eine abenteuerliche und höchst wundersame Ritter-, Räuber-, Mörder- und Geistergeschichte aus der grauen Vorzeit, um 1860
Der Teufelswirt und seine Galgengäste
Bei dem Schein der Holzfackel Gordians hatte der Junker einen schmalen Fußpfad bemerkt, der wenige Schritte hinter dem Gehöft um eine Waldecke bog.
Er schlug diesen Pfad ein, und wenige Minuten nach der Biegung desselben sah er ein ungewöhnlich großes Irrlicht aus dem festen trockenen Boden, nicht aus einem Sumpf, wie sonst, rasch aufflackern, woraus er schloss, dass es ein zauberisches Irrlicht sein müsse, jenes den Weg weisende Irrlicht, von dem ihm Norbert gesagt hatte. Weiterlesen
Der Totenwirt und seine Galgengäste 13
Der Totenwirt und seine Galgengäste
Eine abenteuerliche und höchst wundersame Ritter-, Räuber-, Mörder- und Geistergeschichte aus der grauen Vorzeit, um 1860
Zu späte Angst!
»Wenn, ja wenn er wieder kommt! Gott gebe es!«
Martha wagte nicht, ihren Mann, als er mit kummervoller Miene in die Kammer trat, zu fragen, warum nur er den Junker begleiten durfte, und was dieser etwa mit ihm gesprochen habe. Sie wusste, dass sie von ihm doch nichts erfahren, wohl aber einen derben Verweis wegen ihrer Neugier erhalten hätte.
Der Totenwirt und seine Galgengäste 12
Der Totenwirt und seine Galgengäste
Eine abenteuerliche und höchst wundersame Ritter-, Räuber-, Mörder- und Geistergeschichte aus der grauen Vorzeit, um 1860
Ein nächtlicher Gast
In diesem Augenblick ertönte der laute Schlag des Klopfers an dem mit Eisen beschlagenen, inwendig mit zwei eisernen Balken verriegelten Tor des Gehöfts. Gleichzeitig stürzten die vier Bärenfänger mit grässlichem Geheul dem Tor zu.
»Heilige Maria!«, jammerte die Hausfrau, »der böse Feind begehrt Einlass! Beschütze uns!«
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