Blutrosen 20 – Der Henker von Cornhill
Blutrosen
Schauererzählungen
frei nach dem Französischen des Eugène Sue, Alexandre Dumas d. Ä, Honoré Balzac, Victor Hugo und andere
Verlags-Comptoir. Breslau. 1837
Druck von M. Friedländer in Breslau
Zweiter Teil
Der Henker von Cornhill
Ein Nachtstück aus dem letzten Französisch-Spanischen Krieg
Die Glocke der kleinen Stadt Menda schlug Mitternacht, als Victor, ein junger französischer Offizier, auf die Terrasse Weiterlesen
Deutsche Märchen und Sagen 125
Johannes Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845
164. Feuer verrät die Hexe
Es ist noch nicht lange her, dass in Cerneghem eine Hexe auf die folgende Weise verraten wurde.
Die Kinder eines Bauern lagen krank und schienen nicht mehr genesen zu können. Was der Mann auch für Mittel anwenden mochte, die Krankheit nahm täglich mehr zu, sodass endlich kein Zweifel mehr blieb an einer Bezauberung der Kinder. Um sich inzwischen hiervon zu überzeugen und die Hexe zugleich kennen zu lernen, gab jemand den Rat, ein groß Feuer von Buchen-, Ulmen- und Eichenholz zu machen und wohl Sorge zu tragen, dass Weiterlesen
Blutrosen 19 – Spanische Rache
Blutrosen
Schauererzählungen
frei nach dem Französischen des Eugène Sue, Alexandre Dumas d. Ä, Honoré Balzac, Victor Hugo und andere
Verlags-Comptoir. Breslau. 1837
Druck von M. Friedländer in Breslau
Zweiter Teil
Spanische Rache
Am 4. Dezember 1808 hielten wir unseren Einzug in Madrid.
Es war ein schöner Tag für uns. Wir hatten einen schweren Feldzug beendet und konnten nun hoffen, die Ruhe zu Weiterlesen
Deutsche Märchen und Sagen 124
Johannes Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845
163. Apfel bricht den Zauber
Zwei Leutchen in Kortryk hatten ein wunderschönes Kind. Eines Abends spät saß die Mutter noch bei der Wiege, als sie auf einmal – kloff, kloff, kloff – jemand mit Holzschuhen durch die stille Straße laufen hörte. An ihrem Haus hielt er an. Zu gleicher Zeit tat das Kind einen lauten Schrei und wand sich in der Wiege. Als die Mutter zusah, hatte es hinten und vorne einen Buckel. Kloff, kloff, kloff scholl es wieder von der Straße und der Jemand lief weg. Die Frau war in Angst und Not und lief überall hin, zu allen Doktoren, aber keiner konnte dem Kind helfen. Es war Weiterlesen
Ritter Busso von Falkenstein – 9. Teil
Ritter Busso von Falkenstein
oder die Geheimnisse der Totengruft
Ein schauderhaftes Gemälde aus den Ritterzeiten
Verlegt durch Gottfried Basse zu Quedlinburg, 1813
Nachdem sie daher ihren verräterischen Plan, wodurch sie ihr Glück zu machen glaubt, geschmiedet hatte, nahm sie den Schlüssel und ging hinaus, aber nicht, um sich zu der Hütte des Bauern, sondern zum Ritter Friedrich in aller Eile zu begeben. Sie hatte sich sorgfältig vermummt, damit sie keiner von den Leuten des Grafen erkennen konnte. Sobald sie dort ankam, wandte sie sich an einen alten Knappen Friedrichs, von dem sie überzeugt war, dass er verschwiegen und seinem Herrn sehr ergeben sei und durch welchen sie auch sogleich zu ihm geführt wurde.
Weiterlesen
Neueste Kommentare