Curumilla – Erstes Buch, Kapitel 11
Gustave Aimard
Curumilla
Eine Abenteuergeschichte aus dem Jahr 1861
Kapitel 11 – Der Operationsplan
Der Graf erwiderte den warmen Händedruck des jungen Mannes, schüttelte aber traurig den Kopf, und schwieg.
»Warum antworten Sie nicht?«, fragte der Capitaine, »zweifeln Sie an meiner Bereitwilligkeit, Ihnen zu dienen?«
»Das ist es nicht«, antwortete der Graf trübe, »ich weiß, wie edel und großmütig Sie sind, und dass Sie nicht zaudern werden, mir beizustehen.«
»Warum überlegen Sie dann noch?«
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Wolfram von Bärenburg – Teil 1
Wolfram von Bärenburg, genannt der Erzteufel
Der verwegenste Raubritter und schrecklichste Mörder, ein Scheusal des Mittelalters, von der Hölle ausgespien zum Verderben der Menschen
Eine haarsträubende Schauergeschichte aus den furchtbaren Zeiten des Faustrechts und des heimlichen Gerichts der heiligen Feme aus dem Jahr 1860
Kapitel 1
Der Schwur der Rache
An den Quellen der Bode, Oker und Leine steigt ein abgerundetes Bergmassiv als das höchste Gebirge Norddeutschlands empor – der Harz, dessen Gipfel, Täler und Ruinen tausend Sagen des deutschen Landes beleben.
Um Mitternacht schritt auf einem spärlich betretenen Fußpfad ein großer, schlanker Mann von 30 bis 36 Jahren in der Tracht eines Weiterlesen
Der Marone – Der arme Mensch
Thomas Mayne Reid
Der Marone – Erstes Buch
Kapitel 5
Der arme Mensch
Welchen Eindruck das Lesen des Briefes auch auf Käthchen Vaughan hervorgebracht haben mochte, sicherlich war es nicht Unwillen. Im Gegenteil, ein Ausdruck des Mitgefühls schlich über ihr Gesicht, als sie den Inhalt des Briefes musterte. Als sie ihn beendet, kam über ihren Lippen gleichsam unwillkürlich und gerade noch hörbar der Ausruf: »Der arme Mensch!«
Sie wusste in der Tat von Herbert Vaughan kaum etwas als den Namen, und dass er ihr Vetter sei. Aber das Wort Vetter besaß besonders in dem Ohr junger Leute einen anziehenden Ton, der an Interesse dem einer Schwester oder eines Weiterlesen
Farmer und Goldsucher – Kapitel 7
Farmer und Goldsucher
Abenteuer und Erlebnisse eines jungen Auswanderers in Virginia und Kalifornien
Kapitel 7
Ein Monat war seit unserer Ankunft in Kalifornien verflossen. Die unversöhnlichsten Leidenschaften waren unter dieser, an einem Ort und zu einem Zweck vereinigten Menge ausgebrochen: Habsucht, Gier, Mutlosigkeit und Furcht übten ihre verderblichen Folgen aus. Der Charakter des Amerikaners hatte sich sozusagen total gewandelt. Ein vermischtes Geschlecht schien unter meinen Augen entstanden zu sein. Die Geradheit und der männliche Ernst der angelsächsischen Rasse waren einer vollständigen Ruchlosigkeit und Sittenverderbnis gewichen. Man fand hier nun alle Laster der ihrer angeborenen Gutmütigkeit beraubten Mexikaner. Unter dem Himmel Kaliforniens, rings umgeben von Felsen mit strotzenden Goldadern, befreiten sich die von den Ufern des Ohio und Hudson hierher Weiterlesen
Curumilla – Erstes Buch, Kapitel 10
Gustave Aimard
Curumilla
Eine Abenteuergeschichte aus dem Jahr 1861
Kapitel 10 – Die Gesandten
Das von dem Peonen übergebene Papier, welches den Capitaine de Laville in große Aufregung versetzte, enthielt nichts weiter als einen Namen, aber einen in Guetzalli wohlbekannten Namen, nämlich den des Grafen Maxime Eduard Louis de Prébois-Crancé.
Die Bewohner von Guetzalli hatten von Weitem von der in San Francisco angeworbenen französischen Compagnie gehört, welche die unerschöpflichen Minen von la Plancha de Plata auszudeuten beabsichtige. Sie wussten, dass die Compagnie Guaymas erreicht hatte. Von da an aber fehlten ihnen jegliche weitere Informationen.
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