Mit den Konquistadoren ins Goldland Teil 8
Gustav Dittmar
Mit den Konquistadoren ins Goldland
Eine Erzählung aus der Zeit der Welserzüge
Teil 8
Das Tal wimmelte plötzlich von nackten, behänden Indianern.
»Der Geier soll sie holen! Wir hätten die Augen besser aufmachen sollen«, knirschte Fabricius.
Die Indianer stürzten sich mit wildem Geheul auf die Leiche des gefallenen Spaniers, und die Christen sahen mit Grausen, wie sie dem Toten die Kleider vom Leib rissen und sich daran machten, mit ihren scharfen Feuersteinmessern die Glieder vom Rumpf zu trennen. Die Verfolgten mussten trotz des abscheulichen Weiterlesen
Der Marone – Ein anderes von derselben Art
Thomas Mayne Reid
Der Marone – Zweites Buch
Kapitel 1
Ein anderes von derselben Art
Ein gleicher Auftritt von ähnlichem Charakter wie bei Jessuron fand zu derselben Zeit in Willkommenberg statt. Loftus Vaughan hielt mit seiner Tochter eben ein solches Gespräch, wie Jacob Jessuron mit Judith. Der Gegenstand war derselbe, und die Beweggründe des Pflanzers eben so niedrig wie die des Koppelhalters.
Smythje war noch im Bett. In seiner teuren Metropole hatte er Frühstunden niemals gekannt und vielleicht hatte er in seinem ganzen Leben die Sonne noch nicht aufgehen sehen. Die gewöhnliche Frühstückszeit auf Jamaika Weiterlesen
Die Trapper in Arkansas – Band 3.3
Gustave Aimard (Olivier Gloux)
Die Trapper in Arkansas Band 3
Zweiter Teil – Waktehno – der, welcher tötet
Kapitel 6 – Der letzte Sturm
Die hinter den Verschanzungen aufgestellten Lanceros hatten die Piraten energisch empfangen.
Der General, den der Tod des Captains Aguilar erbittert hatte und der einsah, dass einem solchen Feind gegenüber au keine Gnade zu rechnen sei, hatte beschlossen, sich aufs Äußerste zu verteidigen und lieber zu sterben, als in ihre Hände zu fallen.
Die Mexikaner waren Peons und Führer, auf welche man kaum rechnen konnte, und Frauen mit inbegriffen, nur Weiterlesen
Die Totenhand – Teil 14
Fortsetzung von Der Graf von Monte Christo von Alexander Dumas
Erster Band
Kapitel 14 – Der Raub
Begünstigt und unterstützt durch den Zufall, schien der Sohn des ehemaligen Staatsanwalts ohne Schwierigkeit alle Stufen auf der Bahn des Verbrechens durchlaufen zu sollen. Wie das Glück zuweilen die Laune zu haben scheint, einen Menschen zu seinem Günstling zu machen, ebenso heftet sich auch das Unglück an die Fersen eines anderen, den es zu seinem Opfer erkoren hat, und bezeichnet mit dem Stempel der Schmach sein ganzes Leben, von seinem Weiterlesen
Frederick Marryat – Die Sendung – Kapitel 12
Kapitän Frederick Marryat
Die Sendung
Umschlagzeichnung nach Originalentwürfen von Professor Honegger
Neue deutsche Ausgabe. Magdeburger Verlagsanstalt. 1915
Kapitel 12
Die Ochsen wurden angespannt, und die Karawane zog langsam weiter, dem ersehnten Fluss zu. Während unsere Reisenden im Schritt dahin ritten – denn die armen Tiere hatten 24 Stunden lang weder Futter noch Wasser erhalten, und es dachte niemand daran, auf die verschiedenen Tierherden, welche sich unterwegs blicken ließen, Jagd zu machen – bemerkte Swinton. »Wir sind jetzt nicht mehr weit von dem Pfad, auf welchem die Mäntetie vor 18 Monaten ihren Einfall in das Xhosagebiet machten.«

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