Der goldene Fels – Kapitel 8
Robert Kohlrausch
Der goldene Fels
Kriminalroman, Alster-Verlag, Hamburg, 1915
Achtes Kapitel
Karl Georg de la Motte hatte Besuch von Herrn von Dellwitz gehabt. Es war kein Gespräch von angenehmer Art gewesen, das die beiden miteinander geführt hatten. Dellwitz war sehr dringend geworden mit einem, durch schweren Spielverlust in letzter Nacht begründeten, Verlangen. Karl Georg sollte sofort jene Summe zurückzahlen, die sein Versucher ihm kurz zuvor am Spieltisch geliehen hatte. Da der andere sich im Augenblick unfähig erklärt hatte, zu zahlen, war Dellwitz mit einer Drohung herausgekommen, zum Kommerzienrat Helbig zu gehen und ihn Weiterlesen
Der Teufel auf Reisen 48
Carl von Kessel
Der Teufel auf Reisen
Dritter Band
Ein humoristisch-satirischer Roman aus dem Jahr 1870
Zehntes Kapitel – Teil 3
Ein gebesserter Haustyrann
Eines Tages trat aber seine Schwester Barbara mit langsamen und feierlichen Schritten in sein Zimmer. Sie trug ein Portefeuille unter dem Arm, blieb einen Augenblick vor ihrem Bruder stehen und blickte ihm ernst und strafend ins Gesicht.
Felsenherz der Trapper – Teil 9.5
Felsenherz der Trapper
Selbsterlebtes aus den Indianergebieten erzählt von Kapitän William Käbler
Erstveröffentlichung im Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1922
Band 9
Die belagerte Hazienda
Fünftes Kapitel
Der Reiter der Hazienda
Die drei Boote der Apachen wurden durch Befehle, die ihnen der Große Bär vom Ufer zurief, wieder näher an die Halbinsel geschickt und kümmerten sich um den umgeschlagenen Nachen nicht weiter, der langsam, von niemand beachtet, dem Nordufer zutrieb, wo die berittenen Krieger längst wieder verschwunden waren.
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Pamfilius Frohmund Eulenspiegel 23
Des Erzkalfakters, Quadratschlankels und durchtriebenen Leutvexierers, Pamfilius Frohmut Eulenspiegel, des allbekannten, berüchtigten und weltverrufenen Till Eulenspiegel einzigen Sohnes pfiffigen Streiche, Ränke, Schwänke und lustige Possen als: Hendlschnipfer, Brotschwindler, Rahmkripfer, Fischdieb, Entenangler, Zigeuner-, Schneider- und Schusterlehrbua, Herzogslebensretter, Herold, Schatzgräber, magistratischer Bademeister, Hofnarr, Feldherr, frommer Pilger, glücklich dem Galgen entgangener Spieler usw.
Ein Hofnarr als Feldherr
Auf eine Zeit bemerkte ich eine große Bestürzung am Hofe, und eines Tages sagte der Herzog zu mir: »Pamfili, es wird mir bald recht schlecht gehen.«
»Wieso, gnädigster Herr?«
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Der Freibeuter – Der letzte Versuch
Der Freibeuter
Zweiter Teil
Kapitel 19
Am anderen Morgen reiste Juel ab und machte die Reise auf der Küste bis Karlskrona zu Land. Der Junge war unermüdlich. Obgleich des Laufens ungewohnt, war der Junge doch fast ständig auf den Beinen.
Von Karlskrona ließ er sich nachts in einem kleinen Boot an eine unwirtliche Stelle der seeländischen Küste übersetzen und war am anderen Morgen mit der aufgehenden Sonne in der Hauptstadt des dänischen Königreichs. Da ihm der Kapitän verboten hatte, sich an das Fräulein von Gabel zu wenden, so suchte er allein den Bootsmann Courtin auf. Mit diesem verabredete er einen schlauen Plan. Juel sollte sich bei Iverbrink melden und in Weiterlesen
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