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Spannungswelten

Der Detektiv – Band 28 – Das Rätsel des Indischen Ozeans – Teil 2

Walter Kabel
Der Detektiv
Band 28
Kriminalerzählungen, Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1920
Zweite Geschichte des Bandes
Das Rätsel des Indischen Ozeans

Teil 2

Meine Fesseln bestanden aus Büffelriemen, die an in die Mauer getriebenen Eisenhaken so befestigt waren, dass ich mich kaum bewegen konnte. Mein Hinterkopf schmerzte stark. Zuweilen wurde mir so übel infolge der Nachwirkungen des Schlages, dass ich wieder ohnmächtig zu werden fürchtete.

Harst regte sich nicht. Dann brachte ich mühsam die Worte heraus: »Harald – wir sind hier in eine böse Falle geraten …«
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Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer Band 1 – Teil 2

Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer
Nach seinen Tagebüchern bearbeitet von Robert Kraft
Band 1
Kapitel 1, Teil 2

Im Speisesalon fand die letzte Mahlzeit statt. Von dem Verkauf seiner Schmucksachen war nichts bekannt geworden, wohl aber hatte sich schnell verbreitet, wie er im Zwischendeck viele tausend Dollar verteilt, wie er seine ganze Garderobe verschenkt hatte. Was sollte man davon denken? Salden saß mit an der Tafel, aber auch in der letzten Minute löste er nicht das Rätsel, das ihn umgab, war unnahbar wie immer.

Und der Schluss dieser Reise sollte erst den Anfang des allergrößten Rätsels bilden.

Auf dem einsamen Meer wurde es lebendig, überall tauchten Lichterchen auf, deren Zahl ständig zunahm. Man näherte sich der Küste, dem Hafen, wenn man auch noch immer einige Stunden davon entfernt war.

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Die drei Musketiere – Zwanzig Jahre danach – 11. – 14. Bändchen – Kapitel XVII

Alexandre Dumas
Zwanzig Jahre danach
Elftes bis vierzehntes Bändchen
Fortsetzung der drei Musketiere
Nach dem Französischen von August Zoller
Verlag der Frankh’schen Buchhandlung. Stuttgart. 1845.

XVII. Die Straße nach der Picardie

Vollkommen sicher in Paris, verhehlten sich Athos und Aramis doch nicht, dass sie große Gefahr liefen, sobald sie den Fuß aus der Stadt setzten; aber man weiß, welche Bedeutung für solche Männer die Gefahr hatte. Überdies ließ sie der Gedanke an ihre Freunde nicht ruhen.

Übrigens war Paris selbst nicht ruhig. Die Lebensmittel begannen zu fehlen, und je nachdem einer von den Generälen des Prinzen von Weiterlesen →

Thomas Bagger – Nacht – Die Toten von Jütland

Thomas Bagger – Nacht – Die Toten von Jütland

In einer stürmischen Oktobernacht schlummern die meisten Süderjütländer in ihren Betten oder drängen sich in warmen Kneipen. Auch Bauer Claus Fockbek liegt im Bett und träumt, als seine Frau ihn unsanft weckt und ihm mitteilt, dass oben auf dem Wall etwas ist, ein Licht, das dauernd an und ausgeht. Und außerdem ein Geräusch, das wie eine Sirene klingt.

Widerwillig macht sich Claus auf zum Kamm der alten Wallanlage, der 46 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Er sieht in der Ferne das Licht und hört auch etwas später die Sirene. Claus hat bei seinem Aufbruch in die Dunkelheit noch die Schrotflinte seines Großvaters aus dem Geräteschuppen geholt, um sich schützen zu können. Ihm ist die Sache nicht geheuer, und so schaltet er seine Taschenlampe vorsichtshalber nicht ein, obwohl heimtückische Fuchsbauten und glitschige Steine im hohen Gras den Weg gefährlich machen.

Endlich hat Claus das blinkende Licht erreicht. Es handelt sich um einen merkwürdigen Apparat, ähnlich einem Bewegungsmelder, der mit einer blinkenden LED-Birne ausgerüstet ist. Der Sensor ist an eine Stange montiert, die in der Erde steckt. Die Sirene klingt aus unmittelbarer Nähe ohrenbetäubend laut.

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Lorenz, der hinkende Wirt am langen Steg – Kapitel 4

Lorenz, der hinkende Wirt am langen Steg
verfolgt von einem Hexenfluch
Ein höchst belehrendes Volksgeschichtchen für jedermann
Verlag der J. Lutzenberg’schen Buchhandlung, Altötting, ca. 1860

4. Kapitel

Lorenz abermals im Dienst beim Holzhanns. Die Mordnacht am Hochzeitsfest

Bei dem Holzhanns fand auch der hinkende Lorenz die beste Aufnahme. Das Soldatenleben hatte ihm nur an seinem Fuß ein Andenken hinterlassen, sonst war er der nämliche geschickte und rüstige Knecht wie früher. Sein Aufenthalt war nun meistens im einsamen Wald, wo er bei seiner Arbeit nichts mehr hörte als seinen eigenen Axtschlag, den Gesang der Vögel und den gellenden Schrei der Raubvögel und fast mehr Eichhörnchen sah als Menschen. Es war ihm auch nicht mehr viel um den Verkehr mit diesen, weil er ihn in der Arbeit störte. Zu einer Unter­haltung mit ihnen bedurfte er ihn auch nicht, denn er wusste mit den Bäumen zu reden, die er zu fällen hatte, Weiterlesen →