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Joerg Olbrich

Paraforce Band 34

Jörg Olbrich
Paraforce 34
Baphomet

»Hatte ich erwähnt, dass selbst Goethe die Vorzüge der Landschaft um den Lacher See zu schätzen wusste und seine Spaziergänge in dieser Gegend sehr genossen hat?«

»Soeben zum vierten Mal«, antworte Nils Sommer und warf seiner Partnerin Jette einen genervten Blick zu.

»Ich dachte, dass Sie sich für die Landschaft interessieren«, sagte Alfred Binger pikiert und runzelte die Stirn. Obwohl er höchstens fünfundvierzig Jahre alt war, trug er nicht ein Haar mehr auf dem Kopf und auch keinen Bart. Seine runde Brille passte nicht so recht in das kantige Gesicht. Die dicke Winterjacke verbarg, wie mager der Mann Weiterlesen

Paraforce Band 27

paraforce-27Paraforce 27

Hexentanz

»Der Kerl muss dich mächtig beeindruckt haben, wenn du wegen ihm nach Deutschland auswandern willst.«

»Er ist ein besonderer Mensch«, antwortete Jette und lächelte ihre beste Freundin Hanna an, die sie schon so lange kannte, wie sie zurückdenken konnte.

»Das wird Sören nicht gefallen.«

Jette musste lachen, als sie an ihren Jugendfreund dachte. Hanna wusste genau, dass zwischen ihnen beiden Weiterlesen

Paraforce Band 23

Paraforce-23-Edersee-AtlantisEdersee-Atlantis

»Er sieht aus, wie von einem Frosch geküsst«, sagte Jette so leise, dass es außer Nils niemand hören konnte.

Der schaute seine Kollegin entsetzt an. »Bist du irre?«

»Wieso denn?«

»Das ist nicht der richtige Moment, um Witze zu machen.«

»Ich meinte ja auch nur. Ich habe noch nie eine grüne Leiche gesehen.«

»Das habe ich auch nicht.« Nils richtete den Blick auf den Gerichtsmediziner, der aber anscheinend nichts von der Weiterlesen

Paraforce Band 17

Würgengel

Nils Som­mer leg­te die Arm­brust an, ziel­te und schoss. Wie von ei­ner Schnur ge­zo­gen flog der Bol­zen die fünf­zig Me­ter bis zum auf­ge­bau­ten Hin­der­nis und traf ge­nau ins Schwar­ze. Zu­frie­den lud der Pa­ra­force-Agent das nächs­te Ge­schoss aus dem Ma­ga­zin nach, als sich sein iPho­ne mel­de­te. Är­ger­lich nahm er den Quäl­geist aus der Ta­sche. Konn­te er denn nicht ein­mal in Ruhe sei­ne Schieß­übun­gen ab­sol­vie­ren?

Ein Blick auf das Dis­play zeig­te Nils, dass es mal wie­der sei­ne Tan­te Lena war, die ihn beim Trai­ning stör­te.

»Was gibt es denn so Drin­gen­des?«, frag­te er leicht un­ge­hal­ten.

»Wir ha­ben ei­nen Auf­trag.«
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