Fritz Wildaus Abenteuer zu Wasser und zu Lande 3
Friedrich Gerstäcker
Fritz Wildaus Abenteuer zu Wasser und zu Lande
Kapitel 3
Wie Fritz aufs Geratewohl in die Welt hinaus ging und was er da fand
Wenn wir still und lauschig in unserm Stübchen, in unserer Heimat sitzen und aus dem Fenster schauen, dann kommen uns wohl manchmal Gedanken über die Fremde, über die weite, weite Welt, wie es da draußen wohl aussehen möge und was die Leute treiben und tun. Und es fällt uns dann auch wohl ein, was wir darüber gelesen und gehört haben, dass die Menschen da kalt und unfreundlich mit uns sind, wenn wir nicht die Taschen voll Geld mit uns bringen, dass sich jeder in sein Haus, wie die Schnecke in das ihre, zurückzieht und uns selber auf der Weiterlesen
Fritz Wildaus Abenteuer zu Wasser und zu Lande 2
Friedrich Gerstäcker
Fritz Wildaus Abenteuer zu Wasser und zu Lande
Kapitel 2
Was dem Fritz im Wald begegnete
Fritz ging, wie schon früher gesagt, recht traurig nach Hause zurück. Er achtete gar nicht mehr auf den Pfad, er kannte ja auch hier jeden Busch. Weil es ihm dabei einfiel, dass es doch wohl noch ein wenig zu früh sein mochte, um sich vor seinem Pflegevater sehen zu lassen, denn er war wirklich sehr gelaufen, setzte er sich unter einen der blühenden Büsche auf einen umgefallenen Baumstamm. Es tat ihm unendlich wohl, so ungestört an all das denken zu können, was ihm recht schwer auf dem Herzen lag.
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Fritz Wildaus Abenteuer zu Wasser und zu Lande 1
Friedrich Gerstäcker
Fritz Wildaus Abenteuer zu Wasser und zu Lande
Kapitel 1
Worin ich den Leser mit dem Helden unserer Geschichte bekannt mache
Gar nicht so sehr weit von dem kleinen Städtchen Hudson, am Hudson River in den Vereinigten Staaten, hatte sich, es sind nun wohl einige Jahre her, eine ganze Kolonie von Deutschen angesiedelt, Farmen dort angelegt, Häuser gebaut und so vorteilhaft mit den Produkten des Bodens und ihren sonstigen Erzeugnissen zu spekulieren gewusst, dass sich fast alle, mit nur sehr wenigen Ausnahmen, eines gewissen Wohlstandes erfreuten, bei den Amerikanern der Nachbarschaft auch in gutem Ansehen standen und mit ihnen in Frieden und Freundschaft lebten.
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