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Eiszeit

Widerstrebend öffnete Carla die Wohnungstür und machte sich auf den Weg zum Supermarkt. Sie hatte mehrere Schichten Kleidung übereinander gezogen, aber es nützte nichts, sobald der kalte Wind sie erfasste, fror sie erbärmlich und ihre Gliedmaßen fingen bereits an, taub zu werden.
Als die Meteorologen von dem schlimmsten Winter seit Beginn der Wetteraufzeichnungen gesprochen hatten, hatte sie gedacht, in anderen Ländern vielleicht, aber hier in Deutschland wird es schon nicht so kalt werden.
Die Betonung lag auf »dachte«, denn mittlerweile war es noch weitaus kälter, als die Meteorologen es angekündigt hatten.
In den frühen Morgenstunden herrschten bereits Temperaturen von minus zweiundzwanzig Grad.
Und wenn man den Schlagzeilen der Bild Glauben schenken durfte, war das noch längst nicht alles.
Es war erst November und der Großteil des Winters lag noch vor ihnen.
Carla hatte sich endlich von den Bitten ihrer Mutter etwas angenommen und war nun auf dem Weg in den Supermarkt, um einen Hamstereinkauf zu tätigen.
So unrecht hatte sie nicht mit ihrer Idee, es war momentan wirklich unangenehm rauszugehen, und wenn sie alles für die nächsten Wochen eingekauft hatte, konnte sie es sich zu Hause an ihrer Heizung und mit einer heißen Tasse Tee gemütlich machen und den Winter Winter sein lassen.
Während sie ihren Schal immer fester um das Gesicht schlang, merkte sie, dass fast niemand mehr auf den Straßen war. Sie wunderte sich darüber nicht.
Dann endlich erreichte sie den Supermarkt und trat eilig durch die automatische Schiebetür.
Der Besitzer winkte Carla von der Kasse aus zu und rief eine Begrüßung.
Obwohl das Geschäft sehr groß war, kannte er doch alle seine Kunden beim Namen und hatte stets Zeit für eine nette Unterhaltung.
Hier im Laden war es mollig warm und Carla zog Handschuhe, Schal und Mütze aus.
Als sie ihren Einkaufswagen durch die Gänge schob, stellte sie fest, dass auch hier im Vergleich zu sonst wenig Betrieb herrschte. Außer ihr befanden sich nur fünf weitere Leute im Laden.
Bis auf einen jungen Mann kannte sie alle.
Es waren ausschließlich Leute aus ihrer Nachbarschaft.
Sie unterhielt sich eine Zeit lang mit einer älteren Dame, die bei ihr im Haus wohnte, und ging dann zur Kasse.
Sie wollte so schnell wie möglich wieder nach Hause, bevor es noch kälter wurde, außerdem hatte sie heute Morgen im Fernsehen gehört, dass mit einem Schneesturm zu rechnen sei.
Das glaubte sie allerdings weniger, Blizzards gab es vielleicht in Amerika, aber doch nicht hier!
Sie unterhielt sich noch eine Weile mit dem Inhaber über das Wetter und er bestätigte ihr, dass er dieses Jahr siebzig Jahre alt geworden war, aber noch niemals so einen Winter erlebt hatte.
Carla wollte gerade den Laden verlassen, als eine Radiomeldung ihre Aufmerksamkeit erregte.
Es handelte sich dabei um den lokalen Sender der Stadt und was der Sprecher sagte, beunruhigte sie sehr.
Mit hektischer Stimme verlas er eine Eilmeldung, in der die Bürger gewarnt wurden, sich unverzüglich in ihre Häuser zu begeben, da ein Blizzard von ungeahnter Größe sich auf die Stadt zu bewegte.
Normalerweise hätte sie solch eine Meldung für völlig übertrieben gehalten, aber die erschrockenen Gesichter der Leute um sie herum bewiesen, dass diese Warnung durchaus ernst zu nehmen sei.
Trotzdem überlegte Carla einen kurzen Moment, ob sie es nicht doch wagen sollte, schnell nach Hause zu laufen. So weit weg wohnte sie ja nicht.
Noch während sie darüber nachdachte, wurde ihr die Entscheidung abgenommen.
Denn Walter, der Besitzer des Ladens, stieß einen keuchenden Schrei aus und starrte aus dem großen Schaufenster.
Carla drehte sich um, um zu sehen, was los war, und war einfach sprachlos.
Sie kannte Blizzards aus dem Fernsehen und wusste, dass so etwas in natura noch weitaus schlimmer aussah, aber dieser überstieg ihre Vorstellungskraft.
Es sah aus, als ob eine riesige weiße Wand mit unvorstellbarer Geschwindigkeit auf sie zuschoss.
Unwillkürlich schloss sie die Augen und nach ein paar Sekunden vernahm sie ein ohrenbetäubendes Donnern und Knirschen, das von überall her zu kommen schien.
Dann herrschte plötzlich Stille. Im ersten Moment glaubte Carla, sie wäre taub, aber dann drangen nach und nach die aufgeregten Stimmen der anderen Einkäufer an ihr Ohr.
Vorsichtig öffnete sie die Augen, um nach draußen zu schauen, und was sie sah, entsetzte sie.
Egal, ob durch das Schaufenster oder durch die Schiebetür, sie blickte auf eine vollkommene und makellose weiße Wand.
Bevor die anderen reagieren konnten, rannte Carla zur elektronischen Tür, aber wie sie es befürchtet hatte, ging diese nicht mehr auf. Der Schnee hatte die Elektronik außer Kraft gesetzt.
Mittlerweile waren auch Walter und der junge Mann, den sie nicht kannte, zu ihr getreten und gemeinsam versuchten sie, die Tür aufzustemmen, aber egal, was sie probierten, die Tür öffnete sich keinen Millimeter.
Sie alle waren in dem Supermarkt gefangen.
Carla ließ sich neben der Tür auf den Boden sinken und überlegte, was sie tun konnten.
Aber wie sie es drehte, sie kamen ohne Hilfe hier nicht mehr heraus. Sie mussten abwarten, bis die Feuerwehr oder sonst wer kam und sie rausholte.
Sie fragte sich, ob es die anderen Häuser wohl auch so schlimm erwischt hatte, und dachte mit Schaudern an die Leute, die diese Warnung vielleicht nicht ernst genommen und sich gerade auf der Straße befunden hatten.
Walter war vor einigen Minuten im Hinterzimmer verschwunden und kam nun mit einer ganzen Ladung heißen Kaffees zurück.
»Ich dachte, wir alle könnten jetzt eine Stärkung gut vertragen«, sagte er und verteilte den Kaffee an alle Kunden.
Dankbar nippte Carla an dem heißen Getränk und warf einen Blick in das Hinterzimmer.
Aufatmend stellte sie fest, dass dort eine Kaffeemaschine, ein Wasserkocher und ein Herd standen.
Zusammen mit den Lebensmitteln, die es hier gab, konnten sie es eine Weile aushalten.
Nach und nach machten es sich alle in der Mitte des Geschäftes bequem, in dem sie ihre Jacken und Decken, die sie hinten im Lager gefunden hatten, zu einem großen Berg türmten.
Dann stellten sie sich der Reihe nach vor und unterhielten sich.
Nach ein paar Stunden verschwand Walter und servierte ihnen kurze Zeit später ein einfaches aber köstlich schmeckendes Mahl.
Während Carla das Essen auf Pappteller füllte und jedem eine Portion gab, dachte sie darüber nach, dass sie es doch ganz gut getroffen hatte.
Sie saß im Warmen, hatte genug zu essen und zu trinken und Gesellschaft von netten Leuten, die in der gleichen Lage wie sie waren.
So schlimm war es also gar nicht. Sie mussten sich nur gedulden, bis die Feuerwehr kam, und dann wäre alles überstanden.
Anhand der Radiomeldungen konnte das allerdings noch eine ganze Weile dauern, denn die ganze Stadt war verwüstet und überall herrschte Schneechaos. Viele Straßen waren unpassierbar.

Als nach einigen Tagen immer noch niemand kam, begann Carla, sich Sorgen zu machen.
Aus dem Radio kamen immer neue Hiobsbotschaften. Hunderte Menschen waren dem Blizzard zum Opfer gefallen, unzählige verletzt und auch die Feuerwehr musste schwere Verluste hinnehmen.
Als wenn dies nicht schon schlimm genug gewesen wäre, gab der Radiosprecher Warnungen vor neuen Schneestürmen aus und berichtete mit Erstaunen über die neuen Gradzahlen.
Mittlerweile lagen die Temperaturen bei minus achtunddreißig Grad, in Deutschland war es momentan kälter als im tiefsten Russlandwinter.
Aber Carla hörte, dass es auch in anderen Ländern nicht besser war.
Die Experten sprachen mittlerweile von einer neuen Eiszeit und waren sich sicher, dass diese noch eine Weile anhalten würde.
Obwohl Carla diese Nachrichten mit Schrecken erfüllten, versuchte sie, sich nichts anmerken zu lassen, und beruhigte stattdessen die beiden älteren Damen, die auch im Geschäft eingeschlossen waren.
Mit der Zeit wurden Carla und Walter Leiter dieser ungewöhnlichen »Expedition«. Sie kümmerten sich um alle, kochten Essen und führten lange Gespräche, in denen sie diejenigen beruhigten, die Angst hatten.
Nach vier Wochen waren sie immer noch gefangen und die Hoffnung auf die Feuerwehr hatten sie seit einiger Zeit begraben.
Entsetzt hatten sie mit anhören müssen, dass die Feuerwehr den Notstand ausgerufen und aufgrund der Katastrophe ihre verbliebenen Männer nach Hause geschickt hatte.
Voller Schrecken hörte Carla die Meldungen über Tausende Todesopfer, die erfroren waren.
Außerdem wurde berichtet, dass viele Menschen in ihren Häusern verhungerten, weil sie nicht mehr ins Freie konnten und ihre Vorräte aufgebraucht waren.
Dankbar sah Carla an den langen Regalreihen entlang, die sie und die anderen auch noch in den nächsten Wochen ernähren würden.
Aber solange würde es bestimmt nicht mehr dauern, bis etwas passierte. Entweder man würde sie doch noch retten, oder aber die Temperaturen würden endlich wieder steigen.
Carla täuschte sich. Niemand kam sie retten und die Temperaturen stiegen nicht, sondern fielen immer weiter.
Dann, nachdem sie etwa zwei Monate im Laden eingeschlossen waren, passierte etwas, das sie alle tief traf.
Der Radiosprecher erklärte mit zittriger Stimme, dass es aktuell minus achtundsechzig Grad kalt war und er den Radiobetrieb jetzt einstellte.
Dies war seine letzte Sendung und mittlerweile gab es nicht mehr viele Menschen, die ein Radio einschalten konnten.
Danach hörten sie alle nur noch statisches Rauschen aus dem Apparat.
Carla konnte es schlecht erklären, aber sie hatte sich an die regelmäßigen Meldungen des Radiosprechers gewöhnt.
Auch als es nur noch schlechte Neuigkeiten gab, wusste sie wenigstens, was draußen vor sich ging.
Nun waren sie komplett abgeschnitten von der Außenwelt.
Carla fiel in ein tiefes Loch.
Immer wieder versuchten sie, einen Plan zu entwickeln, wie sie aus dem Geschäft herauskämen, aber Carla erklärte den anderen, dass sie, selbst wenn es ihnen wider Erwarten gelingen sollte, auf der Stelle erfrieren würden.
Sie hatte schon vor längerer Zeit versucht, sich die Temperaturen vorzustellen, aber Carla stellte fest, dass sie es nicht konnte. Sie hatte keinerlei Vorstellung davon, wie kalt minus siebzig Grad oder kälter sein konnten.
Sie wusste nur, dass es ihr an dem Morgen, vor wie es schien Ewigkeiten, grausam kalt vorgekommen war, und zu dieser Zeit waren es »nur« minus zwanzig Grad gewesen.
Sie hoffte, dass es ihrer Mutter und den Menschen, die sie liebte, gut ging und sie, genau wie sie, im Warmen saßen und warteten, bis dieser Irrsinn ein Ende hatte.
Nachdem sie zweieinhalb Monate im Geschäft eingeschlossen waren, saßen sie abends beieinander, als es auf einmal stockfinster wurde.
Erschrocken schrien alle auf und Walter tappte im Dunkeln in den Nebenraum zum Sicherungskasten. Aber die Sicherungen waren alle in Ordnung, und egal, wie sehr Walter sich bemühte, das Licht ging nicht wieder an. Ebenso wenig wie die Kühltheken.
Panik legte sich wie ein stählender Ring um Carlas Brust, aber sie versuchte, sich nichts anmerken zu lassen.
Sie wusste, was passiert war, es war nur eine Frage der Zeit gewesen, bis die städtische Stromversorgung zusammenbrach.
Carla hatte eigentlich schon viel früher damit gerechnet.
Und wieder war es Walter, der nicht in Panik geriet, sondern schnell eine Lösung fand.
Nach kurzer Zeit erschienen flackernde Lichter in der Dunkelheit, denn Walter hatte einige Kerzen angezündet.
Außerdem überreichte er jedem von ihnen eine Taschenlampe.
Alle beruhigten sich spürbar, denn sie hatten schon befürchtet, von nun an im Dunkeln sitzen zu müssen.
Alle fragten sich ängstlich, ob die Stromversorgung nur für kurze Zeit oder für immer ausgefallen war.
Plötzlich durchfuhr Carla ein unvorstellbarer Schrecken, denn sie hatte gerade einen beängstigenden Gedanken gehabt.
Aber sie beruhigte sich und versuchte sich einzureden, dass das Unsinn war.
Vorsichtig, ohne dass die anderen es merkten, schlich sie zu einer der Heizungen und legte ihre Hand darauf.
Tränen stiegen ihr in die Augen, als sie feststellte, dass sie doch recht hatte.
Mit der Stromversorgung war auch die Heizungsanlage ausgefallen.
Es würde nur noch ein paar Stunden dauern, bis der Supermarkt einem Gefrierschrank glich.
Flüsternd setzte sie Walter davon in Kenntnis und litt, als sie seine schreckgeweiteten Augen sah.
Stundenlang zermarterten sich die beiden den Kopf, um eine Lösung zu finden, doch spät in der Nacht fiel den anderen die zunehmende Kälte auf.
Nun hatte es keinen Zweck mehr, etwas zu verheimlichen. Sie sagten den anderen die Wahrheit.
Und ausgerechnet der stille junge Mann, den Carla nicht gekannt hatte, hatte eine Lösung für das Problem.
Er räumte die Mitte des Ladens leer, sodass ein großer runder Platz entstand, dann ging er zu einem der Regale und fing an, Cornflakes-Verpackungen zu zerreißen und in die Mitte zu werfen.
Carla fragte, was das Ganze sollte, und der Mann erklärte es ihr.
Schon bald machten alle mit und in der Mitte des Raumes entstand ein großes Lagerfeuer.
Mit Streichhölzern setzten sie die Verpackungen in Brand und schon bald breitete sich eine wohlige Wärme im Supermarkt aus.
Zuerst hegte Carla die Befürchtung, dass der Rauch nicht abziehen würde, aber dann stellte sie fest, dass es sowohl in der Decke als auch an den Wänden kleine Lüftungsschächte gab. Zu klein, um hindurchzukriechen, aber groß genug, damit der Rauch abziehen konnte.
In den nächsten Tagen und Wochen verbrannten sie alles Brennbare, angefangen von Verpackungen bis hin zu Regalen und der Ladentheke, um sich zu wärmen und ihr Essen zu erhitzen.
Walter hatte Gott sei Dank kurz vor der Katastrophe Lieferung bekommen, sodass nicht nur die Regale, sondern auch der Lagerraum bis zum Bersten gefüllt war mit Konserven, Fertiggerichten und Getränken.
Carla und die anderen waren nun schon drei Monate eingesperrt und niemand von ihnen glaubte mehr recht an eine Rettung.
Carla und der junge schweigsame Mann, er hieß Maik, hatten sich ineinander verliebt und waren nun seit einigen Wochen ein Paar.
Sie saßen zusammen am Lagerfeuer, als Carla etwas Ungewöhnliches bemerkte.
Sie stand auf und trat zum Fenster, um ihre Beobachtung von Nahem zu betrachten.
Mit einem Freudenschrei rief sie nach Maik, um ihm ihre Entdeckung zu präsentieren.
Zuerst befürchtete sie, sich getäuscht zu haben, aber er bestätigte ihre Vermutung.
Sowohl am Fenster als auch an der Tür schmolz das Eis und Licht strömte in den Laden.
Nun beobachteten alle stundenlang das Fenster und nach und nach schmolz das Eis immer mehr.
Nach einigen Tagen versuchten sie vorsichtig die Tür aufzustemmen und schrien vor Freude auf, als es ihnen gelang.
Mit vereinten Kräften und allem, was ihnen zu Verfügung stand, schaufelten sie den Eingang frei und endlich konnte Carla frische Luft einatmen und die Sonne sehen.
Es war immer noch bitterkalt, aber Carla vermutete, dass es mittlerweile wärmer war als an dem Tag, als sie zum Supermarkt aufgebrochen war.
Sie verabschiedete sich liebevoll von all den Menschen, die in den letzten Monaten beinahe so etwas wie eine Familie für sie geworden waren, und machte sich auf den Weg nach Hause.
Maik hatte ihr seine Adresse gegeben und Carla versprach ihm, kurz nach Hause zu gehen und dann zu ihm zu kommen.
Sie wollte nur nachsehen, ob bei ihr alles in Ordnung war, und versuchen, ob ihre Telefonleitung funktionierte, um ihre Mutter und ihre engsten Freunde anzurufen.
Auf dem ganzen Weg begegnete ihr kein Mensch, aber als sie ihr Haus erreichte, stellte sie aufatmend fest, dass es den Blizzard unbeschadet überstanden hatte.
Sie versuchte, die Tür aufzuschieben, sah aber, dass etwas sie blockierte.
Vorsichtig lugte sie durch den Spalt und stellte erleichtert fest, dass es nur ein Haufen Zeitungen war.
Sie stemmte die Tür ganz auf und nahm die oberste Zeitung zur Hand.
Sie wollte wissen, ob es wieder Strom gab und wie die Temperaturen waren.
Die ganze Titelseite wurde von einer großen Schlagzeile eingenommen.
Die neue Eiszeit hat angefangen!
Gott sei uns gnädig.
Auf der ganzen Welt wurden Milliarden Todesopfer gefordert. Niemand kann mehr die genaue Zahl feststellen.
Entweder erfrieren oder verhungern die Menschen.
Große Rettungsaktion aller Präsidenten, der Kanzlerin und anderer wichtiger Prominenten dramatisch gescheitert. Air Force One aufgrund vereister Tragflächen abgestürzt!
Dies ist die letzte Ausgabe der Zeitung, schrieb der Redakteur und er wünschte den wenigen Überlebenden noch viel Glück.
Aber das konnte doch nicht wahr sein, dachte Carla. Die Eiszeit war doch vorüber, es war schon wieder viel wärmer geworden.
Sie warf einen letzten Blick auf die Zeitung und vor ihren Augen begann sich alles zu drehen, als sie feststellte, dass die Zeitung bereits über einen Monat alt war.

Copyright © 2012 by Astrid Pfister

Ein Kommentar zu Eiszeit

  • Alexander Gail sagt:

    Eine spannend erzählte, packende Story. Obwohl ich die Geschichte schon zum wiederholten Male gelesen habe, fesselt sie mich immer wieder aufs Neue.

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